Death Valley Exkursion
1Apr/12Off

Tag 3

Gruppe 3: Manuela Kalcher, Raphaela Ryslavy, Sandro Oswald, Matthias Schlaisich

Mit Spannung auf die heutigen starken Windgeschwindigkeiten, die uns Niko Filipovic am Vorabend verkündete, starteten wir um 9:00 Uhr Richtung Badwater Basin. Dieser ausgetrocknete Salzsee liegt 86 m unter dem Meeresspiegel und ist somit die tiefstgelegene Ebene von Amerika.

Gruppe 1 und 2 fuhren zu Badwater, Gruppe 3 und 4 dagegen machten sich über die West Side Road zur gegenüberliegenden Seite auf den Weg. Durch das Entgegengehen der beiden Gruppen konnten wir ein Querschnittsprofil (Ost-Westkomponente) durch das Badwater Basin erstellen. Dabei messen wir das Windprofil sowie die Albedoverteilung der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit (Salz-, Sand- oder Geröllboden). Die Albedo beschreibt das Reflexionsvermögen einer Oberfläche, die von der Farbe und der Rauigkeit abhängig ist. Diese Messungen erfolgen über Nacht.

Um die 8 km lange Strecke ziemlich gut abzudecken, wurde alle 500 m, gemessen durch rund 700 Schritte, ein Kestrel aufgestellt. Dies gestalte sich als sehr mühsam. Die hohen Windgeschwindigkeiten um die 20 m/s und der starke Strahlungsfluss zum und vom Boden führten uns ans Limit. Dabei wurden auch so manche Kappe und Windfahne vom Wind erfasst. Der Einholversuch blieb jedoch hin und wieder erfolglos. Um den Hang nahe Dantes View nicht zu vernachlässigen, wurde noch zusätzlich ein Kestrel bei Natural Bridge aufgestellt.

Bei der Rückfahrt konnten wir, ebenso wie von unserem Balkon aus, einen Sandsturm beobachten. Dieser verminderte die Sichtweite stark, bescherte uns dafür aber einen freien Nachmittag.

Den anstrengenden Tag beendeten wir mit einem genüsslichen kühlen Bier wie einem Budweiser oder Badwater Ale. Die Gipfelstürmer von gestern bekamen dieses von Prof. Reinhold Steinacker spendiert.


Copyright: Manuela Paumann, Manuela Kalcher, Raphaela Ryslavy, Sandro Oswald

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  1. Die Fotos sind originell,man glaubt ihr seit in einer anderen Welt.lg claud


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