STEOP – Was ist das?

Als Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) wird eine Reihe von einführenden Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 15-30 ECTS¹ Punkten bezeichnet, die einen Einblick in die Inhalte und Methoden eines Studiums gewähren.

Im Bundesgesetz über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002 – UG) wird die STEOP ganz allgemein wie folgt definiert.

§ 66. (1) Die Studieneingangs- und Orientierungsphase ist als Teil der Diplom- und Bachelorstudien, zu deren Zulassung keine besonderen gesetzlichen Regelungen bestehen, so zu gestalten, dass sie der oder dem Studierenden einen Überblick über die wesentlichen Inhalte des jeweiligen Studiums und dessen weiteren Verlauf vermittelt und eine sachliche Entscheidungsgrundlage für die persönliche Beurteilung ihrer oder seiner Studienwahl schafft. Die Lehrveranstaltungen der Studieneingangs- und Orientierungsphase haben sich über mindestens ein halbes Semester, die gesamte Studieneingangs- und Orientierungsphase über mindestens ein Semester, höchstens jedoch über zwei Semester zu erstrecken. Auf den Bedarf berufstätiger Studierender ist nach  Möglichkeit Bedacht zu nehmen. (BGBl. I Nr. 74/2006) (BGBl. I Nr. 81/2009)

Die Curricularkommision der Universität Wien stellt außerdem folgendes klar.

“Die STEOP ist kein Ausleseverfahren. In ihrem Rahmen wird ein Ausblick auf die Angebote der Studienrichtung kompakt zusammengefasst. Umgekehrt wird von den Studierenden erwartet, dass sie sich diese Basiswissen aneignen, bevor sie das weitere Lehrangebot in Anspruch nehmen.” (Quelle)



¹: Stichwort ECTS Punkte: http://de.wikipedia.org/wiki/European_Credit_Transfer_System