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Weblog von mam

Honoré de Bahr

Das Bahr-Archiv ist voll mit Kuriosa. So findet sich nicht nur sein letzter Schreibtischinhalt, bestehend aus Entlehnscheinen der bayrischen Staatsbibliothek, erhalten, sondern auch — in einem Goldumschlag aufbewahrt — eine Karte mit seiner letzten Unterschrift. Daneben hat Anna Bahr-Mildenburg das gepresste Blatt eines Baumes geklebt. Man fragt sich, ob das vorbereitet war. Musste er während seiner Krankheit dauernd Unterschriften geben?

Auf der Bühne 1910/11

Das Salzburger Volksblatt (3.5.1913) entnimmt dem im Verlage Oesterheld und Co in Berlin erschienenen 16. Jahrgang des "Deutschen Bühnenspielplans" eine Statistik, wie oft welche Autoren auf den 887 deutschsprachigen Bühnen aufgeführt wird.

Aufführungen:

Autor 1910/11 1911/12
Schiller 1526 1584
Sudermann 1228
Schönherr 974
Kleist 427 971
von Schönthan 905
Ibsen 832
Schnitzler 508 768
Goethe 680 723
Hauptmann 637 581

Bahr und Ernst Lubitsch

Die Lubitsch-Monographie von Herta-Elisabeth Renk (Rowohlt 1992) vertritt die Ansicht, dass Lubitsch die Wiener Gesellschaftskomödie von Schnitzler, Bahr e.a. in Amerika populär gemacht hat. Wenngleich eine solche Theorie kritisch zu hinterfragen wäre und das hier Gebotene nicht genug für einen Aufsatz ist, verdienen trotzdem verschiedene Spuren festgehalten zu werden, die zeigen, in welchem Umfeld europäischer Verbindungslinien Bahr nach Hollywood kam.

Ein Freund, ein echter Freund

Mr. Daviau findet, dass Hermann Bahr nie so richtige Freunde hatte. So richtig Freund' ist man mit ihm auf Facebook auch nicht, kann aber so tun. Ihm gibt das das Gefühl, erinnert zu werden. Und uns stört es nicht. Unnötig ist das in jedem Fall. Hermann Bahr auf Facebook

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