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Essays (1912)

Einleitung

In „Essays“ von 1912 versammelt Hermann Bahr Texte aus beinahe 15 Jahren kulturjournalistischer und kunstkritischer Tätigkeit. Portraits (Goethe, Whitman, Otto Wagner) stehen neben programmatischen Essays (Impressionismus, Gegen die große Stadt), Artikel zu breiten kulturellen Strömungen (Modernisten, Barbaren) neben solchen, die sich konkreten Ereignissen oder Problemen widmen (Die Zukunft des deutschen Studenten, Rollenverweigerung). Die thematische wie zeitliche Breite dieser Sammlung macht sie zum wohl heterogensten Werk Bahrs.

Bibliografie

Autor: Hermann Bahr
Titel: Essays
Ort: Leipzig
Verlag: Insel
Jahr: 1912
Seiten: 255
Aufl.: 1. und 2. Tsd.
2. Aufl. 1921 3.-5. Tsd.
3. Aufl. (siehe Insel-Almanach auf das Jahr 1921)
Anm.: Eine Sonderstellung nimmt dieser Band unter Bahrs kritischen Werken ein, weil einige Texte aus "Bildung" wiederaufgenommen wurden. Die Frankfurter Zeitung bringt am 7. Juni einen Vorabdruck des "dieser Tage" erscheinenden Buches. Am 18. August bedankt sich Richard Strauß für den Band (Bahr/Strauß, 85).
Der von Thomasberger angegebene Titel für die zweite Auflage, "Gesammelte Essays" ist falsch, ebenso wie die Datierung auf [1920]. Der Insel-Almanach auf das Jahr 1917 verzeichnet auf S. 195, dass bereits eine zweite Auflage verfügbar wäre (Geheftet oder mit Pappband). Anzunehmen, dass damit das 2. Tsd. gemeint ist. Am 16. September 1920 schreibt Anton Kippenberg Bahr (A19606BaM), dass die zweite Auflage der Essays "nunmehr gedruckt" werde. Als Auflage bestimmt er 3000 Stück, als Honorar 10% vom Ladenpreis.

Kritische Schriften

Band 12

Herausgegeben von Gottfried Schnödl
Erschienen 2011
ISBN: 9783897396531
VDG Weimar

Erstdrucke

Der unverfängliche Titel versammelt Texte, die zum großen Teil 1909-1911 erstmals veröffentlicht worden sind. Eine Änderung in der Editionspraxis erfolgt dadurch, dass es sich um den ersten Band handelt, in dem Buchtexte wiederverwertet werden. Ein Drittel der Aufsätze erschienen auch schon in "Bildung" (1900). Das ist auch insofern von Interesse, als 1912 und das folgende Jahr 1913 (mit dem zur Gänze als Sampler angelegten "Hermann Bahr-Buch) nicht nur Bahrs Institutionalisierung in die Altherrenrunde der über 50jährigen Doyens brachte, sondern auch die letzte, katholische, Häutung ankündigen, die eine Relektüre seines eigenen Schaffens nötig macht. Das geschieht nicht in Form einer Distanzierung, sondern eben durch Neudruck dessen, was bleibt.

Seiten Titel / Erstdruck
7-25 Leonardo.
Neues Wiener Tagblatt, 37 (1903) #27, 1-3 und #28, 1-4. (27. bzw. 28.1.1903)
26-33 Goethe.
Als "Unser Goethe" in: Neue Freie Presse (1910) #16526, Morgenblatt, 1-3. (26.8.1910)
Gekürzt als "Was an Goethe heute das Lebendigste ist" in: Der Bund, Bern, 61 (1910) #415, 1-2. (4.9.1910)
34-36 Whitman.
Der Strom, 1 (1911) #1 (April), 17-19
Gekürzt in: Das literarische Echo, 13 (1911) #19, 1398-1399. (1.7.1911)
37-39 Tolstoi.
Als "Tolstoi der Künstler" in: Der Sozialist, 2 (1910) #23/24, 183-184. (15.12.1910)
40-47 Brahms.
Als "Brahms von Klinger" in: Neue Freie Presse, (1909) #15990, Morgenblatt, 1-2. (25.2.1909)
47-50 Die Kaiserin.
Die Zeit, 16 (1898) #207, 187-188. (17.9.1898)
Mit wenigen Änderungen in: Bildung, 123-126
51-57 Ludwig Speidel. (Zum siebzigsten Geburtstag.) 10. April 1900
Neues Wiener Tagblatt, 34 (1900) #98, 1-3. (10.4.1900)
Bildung, 145-151
61-70 Sven Hedin.
Als "Sven Hedins Entdeckungen und Abenteuer" in: Neue Freie Presse, (1910) #16311, Morgenblatt, 1-3. (19.1.1910)
71-79 Richard Strauss. I. Elektra in Dresden
Als "'Elektra' in Dresden" in: Neue Freie Presse, (1909) #15963, Morgenblatt, 1-3. (29.1.1909)
79-84 Richard Strauss. II. Münchener Strauss-Woche
Als "Münchener Strauß-Woche" in: Neue Freie Presse, (1910) #16475, Morgenblatt, 1-2. (5.7.1910)
85-92 Thomas Mann.
Als "Königliche Hoheit" in: Die neue Rundschau, 20 (1909) #12, 1803-1808
93-96 Otto Brahm. I. Wenn Brahm geht
Als "Wenn Brahm geht" in: Berliner Tageblatt, 40 (1911) #235, Abend-Ausgabe, 1-2. (9.5.1911)
96-104 Otto Brahm. II. Brahms Kleist
Als "Brahms Kleist" in: Neue Freie Presse, (1911) #16961, Morgenblatt, 1-3. (9.11.1911)
105-112 Zuloaga.
Neue Freie Presse, (1910) #16465, Morgenblatt, 1-3. (25.6.1910)
113-116 Otto Wagner.
Berliner Tageblatt, 40 (1911) #339, Abend-Ausgabe, 1-2. (6.7.1911)
119-126 Modernisten.
Neue Freie Presse, (1909) #16129, Morgenblatt, 1-2. (17.7.1909)
127-136 Natur.
Als "Bücher der Natur" in: Die neue Rundschau, 20 (1909) #2, 276-283
137-148 Barbaren.
Die neue Rundschau, 19 (1908) #12, 1774-1781
149-162 Hauskunst.
Die neue Rundschau, 20 (1909) #6, 876-885
163-175 Impressionismus.
Österreichische Volkszeitung, 49 (1903) #21, 1; #23, 1-2 sowie #59, 13. (21. und 23.1. sowie 1.3.1903)
176-180 "L'Écriture Artiste". (Zum 9. Bande des "Journal des Goncourts". - Paris, Bibliotheque Charpentier 1896)
Die Zeit, 8 (1896) #94, 45. (18.7.1896)
Bildung, 60-64
181-187 Volksbildung.
Neues Wiener Tagblatt, 33 (1899) #283, 1-2. (14.10.1899)
Bildung, 29-36
188-191 Die Zukunft der deutschen Studenten.
Als "Die Zukunft des deutschen Studenten" in: Vom Studium und vom Studenten. Berlin: Bruno Cassirer 1910, 187-191
192-197 Fechten.
Als "Barbasetti" in: Neues Wiener Tagblatt 34 (1900) #19, 1-2. (21.1.1900)
Bildung, 53-59
198-201 Gegen die große Stadt.
Die Zeit, 14 (1898) #170, 11-12. (1.1.1898)
Bildung, 65-68
205-210 Theaterfragen.
Neue Freie Presse, (1911) #16809, Morgenblatt, 1-2. (10.6.1911)
Neue Theater-Zeitschrift, 1 (1911) #1, 4-5. (5.7.1911)
211-212 Rollenverweigerung. Ein Gutachten
Als "Das Recht der Rollenverweigerung" in: Österreichische Bühnenvereins-Zeitung, 18 (1911) #17, 1-2. (10.6.1911)
213-217 Das Recht der Schauspieler.
Neues Wiener Journal, 19 (1911) #6327, 1-2. (4.6.1911)
218-222 Friedrich Haase.
Neue Freie Presse, (1911) #16733, Morgenblatt, 1-2. (22.3.1911)
223-227 Kaysslers Sagen.
Als "Sagen aus Minheim" in: Berliner Tageblatt, 38 (1909) #351, Morgen-Ausgabe, 2. Beiblatt, (14.7.1909) ?
231-234 Erleben.
Die Zeit, 12 (1897) #146, 43. (17.7.1897)
Bildung, 219-222
235-241 Die Hauptstadt von Europa. Eine Phantasie in Salzburg
Neues Wiener Tagblatt, 34 (1900) #202, 1-3. (25.7.1900)
Bildung, 116-122
242-249 Ein Amt der Entdeckung.
Neues Wiener Tagblatt, 34 (1900) #42, 1-3. (13.2.1900)
Bildung, 223-231
250-253 Der Hermann Bahr-Preis.
Die neue Rundschau, 20 (1909) #3, 444-446
Gekürzt in: Berliner Tageblatt, 38 (1909) #Abend-Ausgabe, 3. (26.2.1909)

Rezensionen

Adolf Teutenberg: Bahrs Essays. In: Die Lese, 3 (1912) #29, 462. (20.7.1912)
A. S.-m.: Essays. Von Hermann Bahr. In: Hamburgischer Correspondent. Zeitung für Literatur, Kunst und Wissenschaft, 1912 #23, 181. (10.11.1912)
Das Berliner Tageblatt, 42 (1913) #626, Morgen-Ausgabe, 4. Beiblatt, 1. (10.12.1913) empfiehlt es für den weihnachtlichen Gabentisch.
Kurt Walter Goldschmidt: Bahrs Essays, Insel Verlag, 2. Auflage. In: Berliner Börsen-Courier, 53 (1921) #233, MA, 7 (Der Bücherkarren). (22.5.1921)
Charlotte Fraenkel-Eisner in: Berliner Tageblatt, 50 (1921) #524, Morgen-Ausgabe, 4. Beiblatt, 2 (13.11.1921)

Inhaltsverzeichnis

Seiten Inhalt
_______ ERSTER TEIL
7-25 Leonardo.
26-33 Goethe.
34-36 Whitman.
37-39 Tolstoi.
40-47 Brahms.
47-50 Die Kaiserin.
51-57 Ludwig Speidel. (Zum siebzigsten Geburtstag.) 10. April 1900
_______ ZWEITER TEIL
61-70 Sven Hedin.
71-79 Richard Strauss. I. Elektra in Dresden
79-84 Richard Strauss. II. Münchener Strauss-Woche
85-92 Thomas Mann.
93-96 Otto Brahm. I. Wenn Brahm geht
96-104 Otto Brahm. II. Brahms Kleist
105-112 Zuloaga.
113-116 Otto Wagner.
_______ DRITTER TEIL
119-126 Modernisten.
127-136 Natur.
137-148 Barbaren.
149-162 Hauskunst.
163-175 Impressionismus.
176-180 "L'Écriture Artiste". (Zum 9. Bande des "Journal des Goncourts". - Paris, Bibliotheque Charpentier 1896)
181-187 Volksbildung.
188-191 Die Zukunft der deutschen Studenten.
192-197 Fechten.
198-201 Gegen die große Stadt.
_______ VIERTER TEIL
205-210 Theaterfragen.
211-212 Rollenverweigerung. Ein Gutachten
213-217 Das Recht der Schauspieler.
218-222 Friedrich Haase.
223-227 Kaysslers Sagen.
_______ FÜNFTER TEIL
231-234 Erleben.
235-241 Die Hauptstadt von Europa. Eine Phantasie in Salzburg
242-249 Ein Amt der Entdeckung.
250-253 Der Hermann Bahr-Preis.

Kommentiertes Inhaltsverzeichnis

Leonardo
Bahr rezensiert Mereschkowskis Roman „Leonardo da Vinci“.
Goethe
Die Relation zwischen Biographie und dichterischem Werk scheint Bahr im Falle Goethes zentral zu sein, auch und gerade was die aktuelle Rezeption Goethes angeht.
Whitman
Nach einem kurzen biographischen Abriss macht Bahr Whitmans Bedeutung in dem Umstand fest, dass dieser „den demokratischen Menschen für die Kunst entdeckt“ habe.
Tolstoi
Durch seine Abkehr von der Kunst wird Tolstoi für Bahr zu einem Beispiel für ein „entartet[es]“ Verhältnis zwischen Mensch und Kunst: letztere werde oft weder verstanden noch auch nur gehört.
Brahms
Von der bildhauerischen Darstellung Klingers inspiriert, findet Bahr neue Aspekte im Werk und Charakter Brahms.
Die Kaiserin
Bahr zeichnet die Kaiserin Elisabeth von Österreich als melancholische, schöngeistige Frau, die sich in dem, was Alexander von Warsberg von der Geschichte Griechenlands erzählt, gerne verliert.
Ludwig Speidel
Der Journalist Ludwig Speidel gilt Bahr als ein Bewahrer, der den guten Stil durch die 1870er gerettet habe, als in jeder Zeitung „schlecht“ geschrieben worden sei.
Sven Hedin
Bahr gibt Beispiele für Leben und Werk des Geographen Sven Hedins und findet hier auch ästhetische Aspekte, die er in der zeitgenössischen Literatur vermisst.
Richard Strauß
Nach einer Rezension der Aufführung von Strauß‘ „Elektra“ in Dresden beschreibt Bahr die Münchner Strauß-Woche.
Thomas Mann
Manns Roman „Königliche Hoheit“ wird von Bahr anerkennend rezensiert.
Otto Brahm
Die Nachricht, Otto Brahm wolle das Deutsche Theater bereits 1912 verlassen, veranlasst Bahr zu einer Würdigung der bisherigen Arbeit Brahms, besonders hebt Bahr dessen Schrift über Kleist von 1884 hervor.
Zuloaga
Die neue Kunst möchte das gewöhnliche erfahrbar machen, als sähe man es zum ersten Mal. Bahr besucht Zuloaga in dessen Pariser Atelier auf und spricht mit ihm über El Greco.
Otto Wagner
Wagner ist für Bahr nicht nur der bedeutendste österreichische Architekt seit van der Nüll und Sickhardsburg, sondern auch ein Lehrer einer neuen Generation von Architekten, Bildhauern, Malern und Kunsthandwerkern.
Modernisten
Die modernistische Bewegung scheint Bahr nicht nur auf begrüßenswerte, sondern auf notwendige Änderungen innerhalb der katholischen Kirche hinzuwirken.
Natur
Bahr erinnert an Haeckels Verdienst bei der Einführung und Popularisierung Darwins und begrüßt die nachfolgenden Bemühungen etwa eines Bölsche oder Francé.
Barbaren
Shaw und Jensen zeigen sich Bahr als moderne „Barbaren“; er stellt sie in eine Entwicklung, die etwa Marx, Ibsen, Nietzsche oder Mach beeinhaltet.
Hauskunst
Wirkliche Literatur zeigt, so Bahr, recht wenig vom zeitgenössischen Leben einer Gesellschaft, da sie vollauf damit beschäftigt ist, sich als Literatur auszuweisen. Will man etwas vom Leben hier und jetzt erfahren, müsse man sich an die zweite Reihe von Schriftstellern, etwa an Rosegger oder Ganghofer halten.
Impressionismus
Bahr macht deutlich, dass mit dem Impressionismus nicht einfach eine neue Maltechnik, sondern eine neue Wahrnehmungsweise gemeint ist.
“L‘Écriture Artiste“
Bahr versucht das Geheimnis der „l‘écriture artiste“ der Gebrüder Goncourt zu erklären, indem er ihre Fähigkeiten betont, Wahrnehmungen mithilfe von Worten nicht nur aufzurufen, sondern zu imitieren.
Volksbildung
Bahr wendet sich gegen die Meinung, Bildung wäre als eine bloße Akkumulation von Wissen zu verstehen, und setzt dieser den allseits gebildeten Menschen gegenüber, den etwa auch Castiglione und Goethe gefordert hatten.
Die Zukunft des deutschen Studenten
Wie Bahr beklagt, sei der durchschnittliche deutsche Student schlecht in die Gesellschaft eingebunden, woraus sich nicht nur die Weltfremdheit der Studenten, sondern auch gesellschaftliche Missstände erklären lassen.
Fechten
Insofern Bahrs Bildungsbegriff weit gefasst ist (Vgl. „Volksbildung“), fällt auch der Sport im Allgemeinen und das Fechten im Besonderen darunter. In der neuen Art Barbasettis bietet es sogar ein besonders gutes Beispiel für das Ineinandergreifen der verschiedenen Fähigkeiten des allseitig gebildeten Menschen; ficht doch beispielsweise Barbasetti, wie er debattiert und debattiert wie er ficht.
Gegen die grosse Stadt
Im Anschluss an Maurice Barrès stellt sich Bahr gegen die Entfremdung, die das Leben in der „grossen Stadt“ erführe, und schlägt den Rückzug in die „Provinz“ vor.
Theaterfragen
Bahr stellt sich in der Frage, ob Schauspieler durch Theaterdirektoren zur Annahme ihnen nicht genehmen Rollen gezwungen werden dürfen, auf die Seite der Schauspieler.
Rollenverweigerung
Noch einmal beschäftigt sich Bahr mit der oben („Theaterfragen“) angeführten Frage, diesmal am konkreten Beispiel der Schauspielerin Ruttersheim.
Das Recht der Schauspieler
Bahr setzt sich für ein verbrieftes Recht ein, das es Theaterdirektoren verunmöglichen würde, Schauspieler zu verpflichten und dann nicht spielen zu lassen.
Friedrich Haase
Friedrich Haase wird von Bahr als ein Schauspieler der Art portraitiert, deren Aussehen und Charakter sie auf wenige Rollen festlegt, in denen sie dann jedoch besonders glänzen.
Kaysslers Sagen
Anhand von Kaysslers Sagenbuch wirft Bahr die Frage auf, was deutsche Form, deutscher Stil bedeuten könnte.
Erleben
Bahr spricht sich gegen die Meinung aus, man müsse erst einmal etwas Spannendes erlebt haben, um einen guten Text produzieren zu können und entwickelt andere Konzepte zum Verhältnis Leben/Kunst.
Die Hauptstadt von Europa
Salzburg zu kaufen und zur Hauptstadt derjenigen zu machen, die ihre Visionen realisieren wollen; das ist die Idee, die „ein Freund“ in diesem Text zur Sprache bringt. Das angesprochene Ich steht dem Einfall jedoch aus verschiedenen Gründen reserviert gegenüber.
Ein Amt der Entdeckung
Bahr schlägt vor, ein Amt zu gründen, dass sich der zahlreichen Manuskripte derer evaluierend annehmen könnte, die meinen, sie seien zum Schriftsteller berufen. Er und seine Kollegen könnten die Flut an Texten nicht mehr bewältigen.
Der Hermann Bahr-Preis
Bahr kritisiert die Vergabe von Kunstpreisen, die stets dem bereits etablierten Künstler zufallen, und schlägt als Korrektur den Hermann Bahr-Preis vor, der für besondere Originalität verliehen werden sollte, die gerade am Ausbleiben von kritischem Lob und Publikumszuspruch zu erkennen sei.

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Faksimile der Erstausgabe:
ÖNB-ANNO