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Rudigier

Auf Dezember 1917 datieren lässt sich Bahrs Studie über den Linzer Bischof Rudigier, mit dem sein Vater Sträuße ausgefochten hatte, der aber für den Sohn zum Vorbild für Österreich erkoren wird. Am 24. Dezember fragt Bahr Redlich, ob er das Buch auch bekommen habe.

Vernunft und Wissenschaft

Bahrs Versuch, die Aufhebung der Unzulänglichkeiten der Wissenschaft im Glauben zu begründen – der zentrale Essay seines Wandels zum Christen, erscheint im August 1917 als Sonderdruck bei Tyrolia. Am 18. August fragt er bei Redlich an, ob er ihn erhalten habe. Redlich behauptet in seinem "Tagebuch", Bahr hätte die Schrift von einem gelehrten Dominikaner prüfen lassen.

Schwarzgelb

Im April 1917 gelangt die zweite vorwiegend aus Kriegspublizistik bestehende Textsammlung in den Handel. Hofmannsthal bestätigt Bahr den Erhalt für 19. April, vom folgenden Tag ist bereits eine Rezension im Nachlass Bahrs aufbewahrt.

Um Goethe

Diese Zusammenstellung von bereits veröffentlichten Goethe-Texten erschien im Sommer 1917.

Expressionismus

Bahrs Zuwendung zum Expressionismus in Form einer Sammlung von Texten, nicht zuletzt zu Goethe, wurde im November 1915 angekündigt und erscheint im Mai 1916. Am 24. erhält Redlich ein Exemplar.

Das österreichische Wunder / Deutschland und Österreich

Bahrs rege Vortragstätigkeit während der Kriegsjahre führte ihn am 18. März 1915 zu einem Auftritt in Stuttgart, initiiert von der "Lese", die den Vortrag in ihrem Heft abdruckte und im Juni separat veröffentlichte. Im Heft heißt es über den anders betitelten Vortrag: Bahr sprach "'Deutschland und Österreich' vor sehr zahlreichem Publikum, das er durch seine temperamentvollen Ausführungen in große Begeisterung zu setzen wußte."

Kriegssegen

Eine erste Zusammenstellung von Bahrs Kriegspublizistik erscheint im Februar 1915. Rolland hat es am 15. März in den Händen. Stefan Zweig fordert Bahr am 9. September 1917 brieflich auf, sich endlich öffentlich von dem furchtbaren Machwerk zu distanzieren.

Dostojewski

Der Piper-Verlag unterstützt seine erste methodische Werkausgabe von Fjodor M. Dostojewskij mit der Publikation von drei Aufsätzen zu dem russischen Autor. Neben Bahr schreiben Dmitri Mereschkowski und der bereits 1910 verstorbene Otto Julius Bierbaum. Erschienen im Dezember 1913, auf 1914 vordatiert.

Das Hermann Bahr-Buch

Anlässlich seines 50. Geburtstages am 19. Juli 1913 stellt der Fischer-Verlag ohne Bahrs Mithilfe eine Werkkompilation der kritischen Schriften zusammen, die sich großteils aus Büchern speist, aber auch Texte aus der "Freien Bühne" enthält. Fertiggestellt ist es bereits Ende Juni, am 29. blättert Schnitzler es durch.

Bayreuth

Im November 1911, vordatiert auf 1912, erscheint die einzige Ko-Autorschaft Bahrs bei einem kritischen Werk, "Bayreuth" bei Rowohlt. Die ersten drei Texte über verschiedene Aspekte von Wagners Opern in Bayreuth stammen von Bahrs Frau Anna Mildenburg, die Texte vier bis neun von Bahr.

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