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Die Überwindung des Naturalismus

Die Widmung an den Vater ist mit "März 1891" unterschrieben. Im Juni 1891 erhält Hugo von Hofmannsthal ein von Bahr gewidmetes Exemplar. Im Juli erscheinen erste Rezensionen.

Russische Reise

Bahrs impressionistische Reisebild von seiner Reise im Frühjahr 1891 ist unmittelbar im Anschluss an die Reise entstanden, ist in der Widmung mit "Juni 1891" datiert. Am 19. September erhält Hugo von Hofmannsthal sein Exemplar. Eine erste Rezensionen ist für den 18. November nachweisbar.

Zur Kritik der Moderne

Im Oktober 1889 erscheint diese erste Sammlung mit Aufsätzen Bahrs in Buchform, vordatiert auf 1890.

Henrik Ibsen

Und gewaltig blies ich dann in Pernerstorfers "Deutschen Worten" Alarm für Ibsen, ja mit so vollen Backen, daß ich ihn dabei fast schon wieder wegblies

Bahrs Text über Henrik Ibsen erscheint zuerst im Sommerheft der "Deutschen Worte", im November 1887 aber als Sonder- und Separatdruck. Bezeichnend, wie wichtig ihm der Text war: Er nimmt ihn auch in seinen ersten Sammelband, Die Kritik der Moderne auf.

Rodbertus' Theorie der Absatzkrisen

Die Buchausgabe seines Vortrags im Seminar erscheint im September 1884.

Anonymes für Viktor Adlers Gleichheit

Ab der ersten Nummer (11.12.1886) und für einen Zeitraum von einem knappen Jahr ist Bahr Mitarbeiter von Viktor Adlers "Die Gleichheit". Er schreibt Anonym oder mit dem Kürzel "H–R". Mit dem Beginn des Militärjahres am 1. Oktober 1887 endet aller Wahrscheinlichkeit nach seine Mitarbeit. Bei der im "Selbstbildnis" gebrachten Anekdote, dass er während des Militärjahres für die "Gleichheit" schrieb, dürfte es sich um eine historische Verklärung handeln. Womöglich hat er noch Zeit in der Redaktion verbracht, doch zuordenbar ist nichts mehr. Er berichtet von der Zeit auch in seinem "Tagebuch".

Bayreuther Festspiele

Die Verpflichtung seiner Frau, bei den Bayreuther Festspielen aufzutreten, verhilft Bahr zu einem Aufenthalt in dem oberfränkischen Wagnerort. Nachdem der Austausch mit Gerhart Hauptmann am 15. Juli 1911 beginnt, ist das das Datum, zu dem er bereits anwesend sein muss. In seinem Nachruf auf Albert Niemann, den er im "Tagebuch" (14.1.1917) publizierte, schildert Bahr den Abend in Bayreuth, an dem er auf Niemann traf. (20. August 1911) Vom gleichen Tag ist auch ein Brief erhalten.

Steiermark

Eine Reise in die Steiermark beginnt Bahr am 3. Dezember 1916 mit einem eineinhalbtägigen Aufenthalt in Seckau. Am 5. geht's nach Graz, wo er einen Vortrag hält und am 9. Dezember heimreist. Es ist das erste, was das fortan veröffentlichte "Tagebuch" dokumentiert.

Die Einsichtslosigkeit des Herrn Schäffle

Bahrs "Broschüre" erscheint im Sommer 1885, am 26.7.1885 kündigt er es seinem Vater für die nächsten Tage an.

Fackelzug zu Ehren Bismarcks

Bahr nimmt am 1. April 1885 an einem Fackelzug zu Ehren des 70. Geburtstags Bismarcks Teil. Bahr erlebt Bismarck aus nächster Nähe und hält beim Kommers eine Rede, in der er den Zuhörern als Vertreter der konservativen Burschenschaften Wiens verspricht, die Deutschen in Österreich würden durch keine Macht der Erde uns unser Deutschtum aus dem Herzen jäten lassen

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