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Erster Dramaturg am Burgtheater

Auf das erfolglose Dreierkollegium folgt mit 12. November 1918 die Intendanz von Albert Heine und Bahrs erneute Ernennung zum Ersten Dramaturgen am Burgtheater, der für die Stückauswahl zuständig ist. Im März 1919 wird bekannt, dass Bahr das Burgtheater mit Ablauf der Spielzeit (31. August) verlässt.

Dreierkollegium

Am 1. September 1918 wird durch den von Kaiser Karl zum Generalintendanten ernannten Leopold Andrian-Werburg die Leitung des Burgtheaters an ein Dreierkollegium übertragen. Neben Bahr, der für ein Jahr erster Dramaturg wird und das Kollegium nach außen vertreten soll, besteht es aus dem Schauspieler und Regisseur Max Devrient und Robert Michel. Bahr soll den Spielplan erstellen, Devrient für Besetzungen und Personalfragen zuständig sein sowie Michel als verlängerter Arm des Generalintendanten am Burgthater wirken. Am 4. November endet das Intermezzo, Bahr tritt aus.

Abgesagter Vortrag

Am 16. Februar 1917 sollte Bahr in der Wiener Urania seinen Vortrag zu "Ideen von 1914" halten. Er reist am 12. gemeinsam mit seiner Frau an, die ebenfalls einen Auftritt zu absolvieren hat. Bahrs erster Auftritt in Wien seit 1911 fällt aber wegen "Kohlennot" für's erste aus und wird am 26. April nachgeholt.

Niederlande

Am 7. Juli 1905 reist Bahr nach Leiden, Holland, wo ihn Anna Mildenburg erwartet. Am 9. weiter nach Noordwijk aan Zee, wo sie bei der "geizigen Frau A. Heine" in der Villa Dederica wohnen. Vom 24. bis 27. in Lüttich. Am 27. in Leiden. Am 31. in Amsterdam, tags darauf nach Köln.

Bei Max Reinhardt, IV

Bahrs vierter und letzter Aufenthalt an Max Reinhardts Deutschen Theater begann am 19. Jänner 1908 und endete auf den Tag zwei Monate später.

Bei Max Reinhardt, III

Bahrs dritter Aufenthalt am Deutschen Theater in Berlin fand vom 30. September bis zum 30. November 1907 statt.

Bei Max Reinhardt II

In seinem zweiten zweimonatigen Aufenthalt in Berlin vom 24.1. bis mindestens zum 26.3.1907 befasst sich Bahr mit der Inszenierung von zwei Werken Henrik Ibsens, "Hedda Gabler" in den Kammerspielen mit der Ausstattung Edvard Munchs (Première 11.3.1907) und im gleichen Haus am 25. März die "Komödie der Liebe".

Ringelspiel

Die Première von Bahrs eigenem Stück "Ringelspiel" unter der eigenen Regie findet am 20. Dezember 1906 am Deutschen Theater in Berlin statt. Nach sechs Aufführungen abgesetzt.

Bei Max Reinhardt, Berlin

Von 1. November bis Weihnachten 1906 findet Bahrs 1. Aufenthalt an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin statt. Er inszeniert sein eigenes Stück, Ringelspiel. Wohnhaft ist er in den ersten Tagen in der Pension Daheim, Unter den Linden, dann, ab 3. November, bei Frau Müller in Berlin NW 6 Marienstraße 18.
In einem Brief an Schlenther, 3.9.1906 weiß er nicht, ob er nicht noch vor dem 1. Oktober in Berlin antreten werde.[1] Tut er nicht. [2]

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