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Bei Max Reinhardt, IV

Bahrs vierter und letzter Aufenthalt an Max Reinhardts Deutschen Theater begann am 19. Jänner 1908 und endete auf den Tag zwei Monate später.

Bei Max Reinhardt, III

Bahrs dritter Aufenthalt am Deutschen Theater in Berlin fand vom 30. September bis zum 30. November 1907 statt.

Bei Max Reinhardt II

In seinem zweiten zweimonatigen Aufenthalt in Berlin vom 24.1. bis mindestens zum 26.3.1907 befasst sich Bahr mit der Inszenierung von zwei Werken Henrik Ibsens, "Hedda Gabler" in den Kammerspielen mit der Ausstattung Edvard Munchs (Première 11.3.1907) und im gleichen Haus am 25. März die "Komödie der Liebe".

Ringelspiel

Die Première von Bahrs eigenem Stück "Ringelspiel" unter der eigenen Regie findet am 20. Dezember 1906 am Deutschen Theater in Berlin statt. Nach sechs Aufführungen abgesetzt.

Bei Max Reinhardt, Berlin

Von 1. November bis Weihnachten 1906 findet Bahrs 1. Aufenthalt an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin statt. Er inszeniert sein eigenes Stück, Ringelspiel. Wohnhaft ist er in den ersten Tagen in der Pension Daheim, Unter den Linden, dann, ab 3. November, bei Frau Müller in Berlin NW 6 Marienstraße 18.
In einem Brief an Schlenther, 3.9.1906 weiß er nicht, ob er nicht noch vor dem 1. Oktober in Berlin antreten werde.[1] Tut er nicht. [2]

Vertrag mit Max Reinhardt

Schon am 4. Oktober 1905 hatte Max Reinhardt Bahr eingeladen, als Regisseur für ihn tätig zu sein, aber erst nach der "Münchener Affäre" unterschreibt Bahr am 24. März 1906 einen Vertrag, für 6.000 Mark Saisonhonorar am Deutschen Theater in Berlin zu inszenieren.

Kuraufenthalt Marbach am Bodensee

Gesundheitlich angeschlagen, versucht sich Bahr vom 11. Jänner 1904 weg in Marbach am Bodensee zu kurieren. Er arbeitet auch an seinem neuen Stück "Sanna" weiter. Doch Bahr ist nicht wirklich glücklich und reist am 13. Februar wieder ab.

Griechenland

Am 15. März 1903 besteigt Bahr in Triest das Schiff und reist nach Griechenland. Er verbringt besonders viel Zeit im Nationalmuseum und im Archäologischen Museum Athens. Obzwar seine Antikenrezeption bereits in seine Jugendjahre zurückreicht, intensiviert sich diese nun, wie der in Folge entstandene "Dialog vom Marsyas" bezeugt. Am 4. April betritt er wehmütig wieder das Schiff, am 8. ist er in Triest.

Heirat mit Anna Mildenburg

Im September 1904 lernt Bahr die Mahler-Schülerin und Wagner-Sängerin Anna Mildenburg in Bayreuth kennen. Die in Folge fast schon kindischen Briefe und Tagebücher ("Ich hab' dich lieb, lieb, lieb") zeigen eine anhaltende Begeisterung, die viereinhalb Jahre später zur Scheidung der zivilrechtlich geschlossenen Ehe mit Rosa Jokl führen und am 22. August 1909 in Aigen/Salzburg zur Hochzeit. Sie nimmt den Doppelnamen Anna Bahr-Mildenburg an, Bahr nunmehr offiziell, was er schon in früheren Jahren war: Ihr beruflicher Manager.

Beginn Neue Freie Presse

Ab dem Februar 1902 bis 1932 schreibt Bahr für die erste Zeitung Österreichs, Moritz Benedikts "Neue Freie Presse". Über 200 Artikel sind es, zumeist Feuilletons, aber auch einige Buchbesprechungen und Vorabdrucke, die bis Mai 1932 erscheinen.

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