Die Präsenzbibliothek (PB) bietet ausgesuchte Grundlagenliteratur der Bildungswissenschaft, die für Erstsemestrige wie für
DoktorandInnen relevant ist. Der Bestand der kleinen Bibliothek, derzeit über 2200
bildungswissenschaftlich relevante Bände, wird von ExpertInnen der Bildungswissenschaft jährlich auf Relevanz und
Dignität überprüft und langsam erweitert. Neben den Büchern ist hier die Zeitschrift für Pädagogik mit ihren
Jahrgängen von 1972 bis heute aufgestellt. Die Präsenzbibliothek führt dzt. als einzige der drei erziehungswissenschaftlichen Bibliotheken
(FB Bildungswissenschaft, FB SoHei, PB) einen seit 1972 geschlossenen ZfPäd-Bestand. - Die Literatur ist nach
Teilbereichen der Bildungswissenschaft
aufgestellt. Studierende können an die beschrifteten Regale heran (Freihandaufstellung), schmökern und sich im
Leseraum niederlassen.
Präsenzbibliothek heißt, dass die Bücher immer da sind und während der langen Öffnungszeiten gelesen bzw. kopiert werden können. Das ist gerade deshalb möglich, weil man sie nicht entlehnen kann. - Eine Reihe flankierender Einrichtungen sowie Beratung durch dafür qualifizierte Studierende (Praxis nach Studienplan), sind Rahmenbedingungen eines hoffentlich gelungenen Arbeitens in der Präsenzbibliothek. Im ersten Raum befinden sich u.a. sogenannte Semesterapparate für ca. 80 Lehrveranstaltungen; das ist Studienmaterial, das Hochschullehrende ergänzend zum Bestand der PB nur für ihre jeweils aktuellen Lehrveranstaltungen aufgestellt haben. Näheres unter PB bietet... Die Präsenzbibliothek wurde im Frühjahr 2000 eröffnet; sie ist eine Einrichtung des Instituts für Bildungswissenschaft, in Kooperation mit der Fachbereichsbibliothek Bildungswissenschaft. Inmitten problematischer universitätspolitischer Rahmenbedingungen versucht die Präsenzbibliothek, ihren Anspruch small, excellent and accessible - für alle - zu realisieren. Abo für PB-Aussendungen (Öffnungszeit, Newsletter, Vitrinenpräsentation, Veranstaltungseinladung, Inhaltsverzeichnis des jüngsten ZfPäd-Heftes unmittelbar nach Aufstellung in der PB, Information über das Praktikum, etc.)
Folgende Überlegungen waren für die Öffnungszeiten leitend: Einerseits Möglichkeit zu
langen, nicht zerstückelten Lesephasen; Zugänglichkeit sowohl für Berufstätige (abends)
als auch für AlleinerzieherInnen mit schulpflichtigen Kindern (vormittags);
Übersichtlichkeit der Öffnungszeiten.
Andererseits basieren die Öffnungszeiten auf den Dienstzeiten der BibliotheksberaterInnen; das
sind fortgeschrittene Studierende, die hier ihr Praktikum absolvieren; ihre Dienstzeiten sind nicht beliebig ausweitbar.
Sollte das Haustor abends oder an Samstagen verschlossen sein: auf der Gegensprechanlage fungiert die Taste PB als Türöffner. Das Team bemüht sich, gute Bedingungen für das Studium in der Präsenzbibliothek zu schaffen. Sie ersuchen wir, an der Verbreitung von drei Standards mitzuwirken, damit die angeschaffte Literatur, die nicht nachgekauft werden kann, verfügbar bleibt:
Gutes Arbeiten in der Präsenzbibliothek! |