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ein
biografiA-Modul-Projekt
"Österreichische Frauen im Widerstand" |
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Susanna (Susanne)
Allacher, Theresia
Bachmann, Auguste
Bailly, Leopoldine
Baumgartl, Leopoldine
Beer, Melanie
Berger, Maria
(Mizzi) Berner, Wilhelmine
Bier, Franziska
Blaschek, Kreszentia
Bliem, Malvine
Bönsch, Josefine
Breycha, Berta
Brichacek, Josefine
Brunner, Mathilde
Cebul, Margit
Czernetz, Ernestine
Diwisch, Therese
Dworak,
Erna Eberl, Marie
Eckert, Anna
Ecker-Wittmann, Maria
Ehmer, Maria
(Marie) Fischer, Elisabeth
Charlotte Fuchs, Johanna
Gager, Lisa
Gavric, Rosalia
Graf, Anna
Gröblinger, Anna
(Anja) Hammermann, Anna
Hanika, Isabella
d'Harnoncourt, Siegfriede
Hauberger, Maria
Hrachovec, geb. Humula, Johanna
Hron-Buchner, Anna
Hutter, Rosa
Janku, Hermine
Jursa, Maria
Krassnigg, Cäcilia
Kopp, Ines
Victoria Maier, Louise
Marie Mayer, Elisabeth
Mayr, Frida
(Frieda) Meinhardt, Theresia
(Therese) Meller (Mella), Stephanie
Memelauer, Aurelia
Mikusch, Margarethe
Müller, Elfriede
Neuhold, Anna
Neumann, Katharina
(Käthe) Odwody, Marie
Pasching, Hilda
Petter, Ida
Revertera, Hildegard
Rockenbauer, Franziska
Roidmaier, Marie
Karoline Schönfeld, Aloisia
(Luise) Soucek, Ernestine
Soucek, Gertrude
(Trude) Springer, Ester
Tencer, Emilie
Tolnay,
Sophie Vitek,
Anna Wala, Maria
Magdalena Weinmann, Anna
Winkler, Mathilde
Zisterer.
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Projektmitarbeiterinnen: Finanzierung: Aufgabenstellung Das Projekt stellte sich die Aufgabe, nicht nur die bekannten österreichischen
Widerstandskämpferinnen wieder in Erinnerung zu rufen, sondern vor allem
auch den Spuren vergessener oder bislang noch nicht dokumentierter Schicksale
nachzugehen und das Leben dieser Widerstandskämpferinnen
einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen. Der weibliche Widerstand Frauen haben im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur in Österreich eine maßgebliche Rolle gespielt. Als Trägerinnen des österreichischen Widerstands fanden sie in der zeithistorischen Forschung erst relativ spät Berücksichtigung. Dazu trug nicht zuletzt ein verengtes Verständnis des Begriffs „Widerstand“ bei, das diesen im Wesentlichen auf politische und militärische Aktivitäten innerhalb eines organisatorischen Zusammenhangs reduzierte. So wurden viele weniger spektakuläre Formen des Widerstands zwangsläufig minder bewertet und von vornherein aus der Forschung ausgeklammert. Heute umfasst der Begriff „Widerstand“ ein breites Spektrum von Opposition gegen das Regime des Nationalsozialismus, das sich vom organisierten politischen Widerstand über soziale Widerstands- und Sabotagehandlungen bis hin zu individuellem, moralisch oder religiös motivierten, in vielen Fällen auch weniger bewusstem Protestverhalten erstreckt. Hierzu zählt der Widerstand der politischen Gruppierungen wie der Revolutionären SozialistInnen, der KommunistInnen, des bürgerlich-katholischen Lagers oder der LegitimistInnen, deren Mitglieder sowohl auf österreichischem Territorium als auch in Exilländern wie Großbritannien, Frankreich oder der Sowjetunion agierten. Zahlreiche Exilantinnen und Exilanten kämpften in den Alliierten Armeen. Angehörige ethnischer Minderheiten wie der TschechInnen oder der SlowenInnen waren in eigenen Gruppierungen aktiv, letztere in PartisanInnenverbänden diesseits und jenseits der Grenze. Aber auch Angehörige der verschiedenen Konfessionen, wie KatholikInnen oder ZeugInnen Jehovas, leisteten Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Hilfeleistung und solidarisches Verhalten, wie das Beherbergen von WiderstandskämpferInnen oder rassistisch Verfolgten, muss als widerständisches Verhalten gewertet werden. Und schließlich muss jeglicher Versuch von Opfern der nationalsozialistischen Rassenpolitik, sich den Ausgrenzungs- und Vernichtungsintentionen des Regimes zu entziehen, als Akt der Selbstbehauptung und damit des Widerstands gelten. Selbst unter den extremen Bedingungen in den Konzentrationslagern war es noch möglich, organisierten Widerstand zu leisten oder solidarische Zusammenhänge herzustellen. Am Ende der Skala steht individuelles Oppositionsverhalten wie etwa Festhalten am Kirchgang, Hören von „Feindsendern“, bis hin zu freundschaftlichen Beziehungen zu Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen. Frauen waren an sämtlichen Formen des Widerstands beteiligt. Mit der Entscheidung, Widerstand zu leisten, entzogen sich Frauen der ihnen vom nationalsozialistischen Regime zugedachten Rolle. In der propagierten „natürlichen“ Geschlechterordnung war ihnen in erster Linie die Sphäre der Mutterschaft und des Haushalts zugewiesen, der Bereich der Politik blieb im Wesentlichen den Männern vorbehalten. Auf der anderen Seite nutzten Frauen herkömmliche Rollenzuweisungen bewusst aus, um sich der Überprüfung und Verfolgung zu entziehen. Durch Tätigkeiten wie Kurierdienste, Ausspähen wichtiger Informationen, Schmuggeln von illegalem Material, Gewährung von Unterschlupf, Organisierung von Medikamenten und Lebensmitteln, die sie zum Teil aus ihrem weiblichen Lebens- und Alltagszusammenhang heraus ausübten, schufen Frauen erst jene Infrastruktur, ohne die ein organisierter Widerstand gar nicht möglich gewesen wäre. Als politische Funktionärinnen oder als Mitglieder bewaffneter und militärischer Verbände waren sie aber auch in traditionell eher von Männern dominierten Bereichen aktiv. Die Entscheidung zum Widerstand barg ein hohes Risiko, im Fall der Entdeckung hatten Frauen mit Gefängnis- und Zuchthausstrafen, Einweisung in ein Konzentrationslager oder dem Verlust des Lebens zu rechnen. Die Datenbank biografiA Das Projekt „biografia. Datenbank und Lexikon österreichischer
Frauen“, welches seit 1998 am Institut für Wissenschaft und Kunst
in Wien durchgeführt wird, enthält Biografien in unterschiedlichen
Ausarbeitungsphasen zu mehr als 18.700 Frauen. Durch Modulprojekte und
entsprechende Schwerpunktsetzung konnten bisher – epochenüberspannend
– österreichische Frauen aus allen Bereichen des öffentlichen
Lebens nachgewiesen werden. Dennoch ist darauf hinzuweisen, dass es
in der Frauenbiografieforschung Lücken gibt, welche bisher nicht
oder nur unzureichend geschlossen werden konnten. Kurzbiografien: Die auf dieser Seite vorgestellten Lebensläufe veranschaulichen
das Wirken von Frauen in unterschiedlichen Bereichen des Widerstandes; sie
sind gleichfalls über die Navigation 'aufgenommene Frauen' aus den Namenslisten
abrufbar. |
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Alle Arbeitskreis-Termine finden Sie auf der Homepage des IWK: http://www.univie.ac.at/iwk/ |
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