„Jeder konkrete Zugang zur Bibel ist ein Akt der Interpretation“
Im Mittelpunkt der
Jahrestagung 2012 der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie
stand der Text der Bibel
„Das Verstehen der Bibel ist
nicht selbstverständlich.“ Das sagte der Professor für Neues Testament an der
Universität Tübingen und Vorsitzender der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für
Hermeneutische Theologie Dr. Christof Landmesser in seiner Begrüßung zur 14.
Jahrestagung der Gesellschaft, die vom 27. bis 29. Februar 2012 im Synodensaal
der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar stattfand. Zum Thema der Tagung „Der
Text der Bibel. Interpretation zwischen Geist und Methode“ verwies Landmesser
vor den rund 80 TagungsteilnehmerInnen aus Wissenschaft und Kirche darauf, dass
der biblische Text ein notwendiger und bleibender Bezugspunkt für die
christliche Theologie und den christlichen Glaube sei. Jeder konkrete Zugang zur
Bibel sei jedoch
ein Akt der
Interpretation, „der stets in einem je konkreten Kontext geschieht, wodurch das
Verstehen des Textes mit geprägt und bedingt ist“. Das gelte „für den frommen
wie für den wissenschaftlichen Umgang mit der Bibel, für die kirchliche
Inanspruchnahme dieses Textes wie für jede Anspielung im Bereich der
literarischen und der bildenden Künste“.
Ein theologischer Anspruch, "der einem den Atem verschlägt"
Dass Inspiration „keine Kategorie, sondern eine Perspektive der Exegese“ darstelle, diese These vertrat der Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Dr. Thomas Söding. In seinem Vortrag „Inspirierte Exegese. Der theologische Anspruch der Heiligen Schrift im Fokus des Neuen Testaments“ räumte Söding ein, dass der theologische Begriff der Inspiration durch die „Idee der Verbalinspiration“, die eine „Unterbewertung der Heiligen Schrift“ bedeute, diskreditiert sei. Diese „theologische Schuld“ müsse abgetragen werden. Biblische Konzepte der Inspiration seien dagegen geeignet, „den menschlichen Faktor bei der Entstehung wie der Überlieferung, der Inhalte wie der Intentionen der biblischen Schriften mit dem Wirken Gottes in Verbindung zu bringen“. Denn, so Söding, „die Bibel erhebt einen theologischen Anspruch, der einem den Atem verschlägt.“
Aus Texten des 2.
Timotheusbriefes, des 2. Petrusbriefes und der paulinischen Briefe leitete
Söding ein Inspirationsverständnis ab, das von drei „Fäden“ geprägt ist, die
schon in der Schrift-und Inspirationstheologie der Jesustradition erkennbar
seien: die Schrift - in den genannten Texten das Alte Testament -
ist vor Christi Geburt entstanden, bleibt aber
„in Christus“ bedeutsam; sie ist Gottes Wort, allerdings durch das Wort
inspirierter Menschen; ihre prophetische Inspiration wird durch Jesus Christus
„nicht beendet, sondern neu ausgelöst“. Söding:
„Von einem neutestamentlichen Standpunkt aus
betrachtet, ist die Inspirationstheologie angewandte Christologie und
Pneumatologie.“
Die ältesten Prophetenbücher: Grundfragen der Existenz Gottes
Es waren die ältesten
Prophetenbücher im Alten Testament, „die den Anspruch auf jenen besonderen Grad
an Verbindlichkeit erhoben, der sie von religiösen und kultischen Texten
generell im Alten Orient, aber auch im Alten Testament unterscheiden sollte“.
Diese These vertrat der Marburger Professor für Altes Testament Dr. Jörg
Jeremias in seinem Vortrag über die Entstehung der ältesten Prophetenbücher. In
einem Rückblick auf die religionsgeschichtliche Forschung und einem
ausführlichen Vergleich mit den prophetischen Worten in den
Beamten-Rechenschaftsberichten im Tontafelarchiv des Königs von Mari aus der 1.
Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. wies Jeremias die sachliche Differenz der
Anlässe auf, um derentwillen die Propheten hier und dort aktiv werden: „In Mari
handelt es sich um Alltagsfragen und Tagesprobleme, in den Texten des Alten
Testaments dagegen um Grundfragen des Gottesverhältnisses und der Existenz vor
Gott.“
Eine weitere analogielose
Eigenart der alttestamentlichen Prophetie liegt, so Jeremias, in ihrer
schriftlichen Überlieferung und der Gestalt der Prophetenbücher. Grund dafür war
die Ablehnung der prophetischen Verkündigung: „Die schriftlichen Prophetenworte
garantieren ihre Gültigkeit und Wahrheit trotz der Ablehnung durch ihre Hörer.
Als schriftliche Texte suchen sie die Zustimmung von Lesern und hoffen, dass auf
diese Weise Gottes Wort bei den Menschen
ankommt und ihr Gehör
erreicht.“ Die Worte der Propheten als schriftliche Texte bleiben jedoch nicht
auf eine geschichtliche Situation beschränkt. Sie suchen verständige Leser, „die
in einer veränderten geschichtlichen Situation leben, und dennoch die Worte der
Propheten, die einmal an ganz andersartige Menschen gerichtet waren (ob z.B. an
Könige oder an Bauern), auf sich zu übertragen vermögen“.
Jeremias beschrieb drei „Stadien“
der Auslegung der Prophetenworte: Zunächst ihre Verschriftung, dann die
sogenannten „sekundären“ Texte in den Prophetenbüchern: „Je mehr ´sekundäre´
Texte ein Prophetenbuch enthält, desto mehr dürfen wir annehmen, dass es
gebraucht und gelesen worden ist“;
schließlich die
jüngeren Prophetenbücher: „Je jünger die einzelnen Prophetenbücher sind, desto
häufiger zitieren sie ältere Prophetenworte, und zwar mit dem Anspruch, dass
diese älteren Prophetenworte jetzt, in der Gegenwart der jüngeren Texte, von
Gott verwirklicht werden.“
Ihre Legitimation gewannen die älteren Prophetenworte im Rückblick auf die Katastrophe Israels, betonte Jeremias. Sie hatten ihrem Volk „immer wieder eingeprägt, dass Gott einem schuldigen Israel seinen Tempel, seinen König und vor allem sein Land auch wieder nehmen könnte“. Mit dieser Gerichtsbotschaft „ haben die frühen Schriftpropheten die Generation, die den Fall Samarias erleben musste, davor bewahrt, die Katastrophe als Niederlage ihres Gottes zu deuten; vielmehr galt der Fall Samarias nun als Beweis der Wahrheit ihres Gotteswortes“. Damit wurden die „wahren“ Propheten Hosea, Amos und Micha für die Generationen nach dem staatlichen Zusammenbruch zur entscheidenden Orientierungshilfe.
Die "Spur des Mehr" im biblischen Text
Ein „narrativ-kritisches
Programm biblischer Theologie“ legte die Privatdozentin für Systematische
Theologie an der Universität Bochum, Pfarrerin Dr. Doris Hiller, mit ihrem
Vortrag „Die Spur des Textes“ vor. Nach Hiller ist „die Hermeneutik einer
narrativen Dogmatik (…) gerade nicht ein im Erzählen begründetes Verstehen,
sondern sie reflektiert die Verflechtungen einer Textwelt, die die Spuren der
Texte in eine Erzählwelt überführt, die ihrerseits in die Wirklichkeit des
Glaubens stellt und so in den Texten Möglichkeiten der Daseinsorientierung
erschließt.“ In diesem Sinn ist eine narrative Dogmatik „weil textgeleitet auch
immer kritisch“. Als Beispiel nannte Hiller das Leitmotiv des
Reformationsjubiläums 2017 „Am Anfang war das Wort“ (Joh 1,1). Die „Spur“ führe
hier in den Text des Johannesevangeliums, von wo aus der Text die „Welt des
Wortes Gottes“ in der Intertextualität aller biblischen Texte eröffne. Markante
Knotenpunkte des Interpretationsgeschehens seien dabei das Licht, das Zelten
Gottes in der Welt, die ausgeblendete Herrlichkeit. Der „Richtungssinn“ werde im
Begriff der „Fülle“ (Joh 1,16) angezeigt.
Eingehend bezog sich Hiller in ihrem Vortrag auf den Ansatz des französischen Philosophen Paul Ricoeur vom Verstehen als „Weg vom Wort über den Satz zum Text“. Demzufolge, so Hiller, hält ein Text nicht bereits Gesagtes fest, „sondern formuliert, was gesagt werden soll“.
Nicht der Text als Erzählung,
sondern das Erzählen, „wie es vom Text her ermöglicht ist“, leite das Verstehen.
Interpretieren bedeute, „sich in die Richtung begeben, die vom Text angegeben
ist“. Damit liege die Bedeutung eins Textes nicht „hinter ihm“, sondern „vor
ihm“. Bei Ricoeur stelle der Text „einen Vorentwurf dar, den Entwurf einer Welt,
die es zu bewohnen gilt, weil in ihr mögliche Weisen der Orientierung in der
Welt eröffnet werden“.Folgt man nun „der Spur“ eines Textes, findet man sich in
einem Netzwerk von Texten wieder, deren gegenseitige Überkreuzung ein Werk, etwa
das ganze der Heiligen Schrift, ausmacht.
Die Predigt und ihr Schriftbezug
„Ich schlage vor, die Predigt
künftig stärker als eine Rede zu verstehen, um die Funktion der Predigt als
öffentliche Schriftauslegung zu unterstreichen“, sagte die Praktische Theologin
Dr. Birgit Weyel, Professorin an der Universität Tübingen, in ihrem Vortrag
„Die
Predigt zwischen biblischer Textauslegung, offenem Kunstwerk und religiöser
Persuasion. Überlegungen zu einer Hermeneutik der Predigtarbeit“. Weyel
kritisiert in der „homiletischen Großwetterlage“
einen Konsens, „die
Predigt im Rahmen einer modernen Ästhetik als ein mehrdeutiges literarisches
Kunstwerk zu verstehen“. Zugrunde liege dieser Auffassung das Modell einer
ästhetischen Homiletik des Praktischen Theologen Gerhard Marcel Martin
(Marburg), das die Predigt als ein „offenes Kunstwerk“ versteht. Hier, so Weyel,
werde der Prediger „zum intellektuellen Künstler, der irritieren will, und der
Hörer wird zum Rezipienten, der seine Situation selbst in das Predigtgeschehen
einbringt“.
In
Auseinandersetzung mit den an dieses Konzept
anschließenden Modellen
der „Dramaturgischen
Homiletik“ von Martin Nicol (Erlangen) und Alexander Deeg (Leipzig) sowie der
„Narrativen Homiletik“ von Albrecht Grözinger (Basel) vertrat Weyel die These,
„dass das Verständnis der Predigt als Kunstwerk hermeneutische Implikationen
hat, die in Spannung zu einem theologischen Verständnis der Predigt als
Interpretation eines biblischen Textes stehen und dass es deutlich angemessener
wäre, die Predigt im Rahmen der Rhetorik zu bedenken“. Die Predigt, so Weyel,
„gewinnt ihre Überzeugungskraft durch dialogisch ausgetauschte Argumente. Sie
ist verständigungsorientiert, nicht erfolgsorientiert. Denn ihre Aufgabe ist die
Verständigung über das individuelle und gemeinschaftliche gelebte Christentum in
der Gegenwart“.
In „ theologischer Perspektive“ sei die Predigt „eine öffentliche religiöse Rede, die auf Zustimmung zielt“. In diesem Sinne sei sie „eine überzeugungsinteressierte Verständigungsbemühung über die Lebensbedeutsamkeit des Christentums in einer pluralen Gesellschaft“. Zwar qualifiziere der Schriftbezug allein sie nicht hinreichend als religiöse Rede, vielmehr sei sie es in dem Sinne, „dass es in ihr um religiöse Themen geht: die Bewältigung von Kontingenz, den Umgang mit Krisen, der Endlichkeit des Lebens, der Sicht auf Gelingendes und Misslingendes im Leben. Existentielle Erfahrungen werden angesprochen und im Horizont des christlichen Glaubens gedeutet“. Im Mittelpunkt stehe dabei „die Zusage der rechtfertigenden Liebe Gottes, die auf die Vielfalt der Lebenserfahrungen und deren Ambivalenzen zu beziehen ist“.
Die Heilige Schrift und das kirchenleitende Amt
Dass die Predigt dem Zeugnis der
Schrift verpflichtet bleibt, darauf zu achten sei die Hauptaufgabe heutiger
Kirchenleitung. Das unterstrich der Oberkirchenrat der Württembergischen
Landeskirche und außerplanmäßiger Professor für Neues Testament in Tübingen, Dr.
Ulrich Heckel,
in
einem Vortrag zum Thema „Schrift – Geist –
Kirche. Überlegungen aus kirchenleitender Sicht“. Heckel forderte: „Hier muss
die Konzentration im Pfarramt einsetzen.“ Die theologische Arbeit müsse das
„leitende Kriterium“ sein. Es gebe eine „Spannung zwischen Heiligem Geist und
Zeitgeist“, in der die Kirche heut stehe. Kirche sei jedoch
„Gemeinschaft derer, in denen der Heilige Geist
am Werk ist.“
Mittels zahlreicher Verweise auf
das Johannesevangelium, die Apostelgeschichte
und die neutestamentliche Briefliteratur, auf die Altkirchlichen Bekenntnisse,
die Confessio Augustana, die Barmer Theologische Erklärung und die Gemeinsame
Erklärung des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer
Theologen „Kanon-Heilige Schrift-Tradition“ hob Heckel hervor: „Die Kirche lebt
vom Wort Christi.“ Das stelle sich den Gläubigen „bis auf den
heutigen Tag“ vor allem in der
gottesdienstlichen Schriftlesung und der Predigt dar. Damit werde die Heilige
Schrift zur Grundlage der Kirche „auch im praktischen Lebensvollzug“. Der
„maßgebliche Schlüssel“ zu Verständnis des Evangeliums sei die
Rechtfertigungslehre.
Die Auslegung biblischer Texte, so Heckel, sei „keine bloße philologisch-historische Aufgabe“, sondern verlange nach Umsetzung im Leben. So gelinge es durch die Arbeit mit der Schrift im landeskirchlichen Bereich wie auch auf der Ebene der Weltökumene, in innerkirchlichen Spannungen die Einheit der Kirche zu wahren. Der Neutestamentler forderte in seinem von den TagungsteilnehmerInnen auch kritisch diskutierten Vortrag ein „selbstkritisches Nachdenken über Sinn und Grenze unterschiedlicher Formen der Bibelkritik“. Die Theologischen Fakultäten könnten das „Lehramt“ nicht allein wahrnehmen, sondern nur „in Abstimmung mit der Kirche“.
Heilige Texte, für die Moderne ausgeborgt
Dass man die spezifische
Semantik heiliger Texte für die Moderne „ausborgen“ kann, um den eigenen Text
als „heiligen Text“ durchzusetzen, zeigte der Kieler Professor für neuere
deutsche Literatur Dr. Bernd Auerochs in seinem Vortrag „Fiktionen des heiligen
Textes. Nietzsche und Kafka“. Wichtig für heilige Texte ist nach Auerochs der
institutionelle Rahmen, d.h. die göttliche Autorität sowie ein umgrenzter Kanon
von Schriften, der eine Gemeinschaft der Gläubigen stiftet. Heilige Texte seien
fähig, die Grundlage einer religiösen Lebensführung zu bilden.
Ein solcher institutioneller
Rahmen sei von Stephan George mit seinem Kreis, von Richard Wagner mit der
Beyreuther Festspielidee geschaffen worden, „Nietzsche setzte auf sich selbst“,
so der Literaturwissenschaftler. In Nietzsches „Zarathustra“ findet sich eine
deutliche Angleichung an heilige Texte, vor allem an die Evangelien. Damit
sollte ein neuer heiliger Text produziert werden, der sich an die Stelle der
alten Autoritäten setzen und das Ende aller heiligen Texte bezeugen soll.
„Nitzsche“, so Auerochs, „begleitete die Spannung zwischen Philosoph und Messias
bis an das Ende seines bewussten Lebens“.
Auch Franz Kafka habe sich an einer für die Menschheit bedeutenden Zeitschwelle gesehen. Da es ihn beunruhigt habe, dass das Alte im Verschwinden begriffen und kaum mehr bekannt war, habe er als Beispiele für das vergessene Alte fiktionale alte Überlieferungen in die Moderne gebracht, die die Wahrheit über die moderne Situation deutlich machen sollten.
So in der Erzählung “Eine kaiserliche Botschaft“ aus „Ein Landarzt“ die der Botschaft des sterbenden Kaisers, die niemals ankommt, oder in „Beim Bau der chinesischen Mauer“ ein China, in dem Gegenwart und Geschichte durcheinandergebracht werden und die Gegenwart keine Geltung mehr hat. Auerochs: „Heilige Texte thematisieren eine geschichtslose Situation.“ Bei Kafka zeige sich immer wieder das Problem der autoritativen Überlieferung und ihrer Gefährdung in der Gegenwart. Der Dichter habe gehofft, „das eigene Werk könne so etwas wie die Fortsetzung der autoritativen Überlieferung sein“. Der Literaturwissenschaftler resümierte, Nietzsche habe mit der Tradition gebrochen, Kafka habe die verloren gegangene Tradition neu erfinden wollen. Allerdings: „Man will das ganz Besondere und wird in die Reihe der Großen eingestellt, die alle etwas Besonderes wollten“, damit seien jedoch die literarischen Zielsetzungen „neutralisiert“.
Das Reich Gottes
im Markusevangelium, die erste Vaterunserbitte, das Abendmahl im
Johannesevangelium und die ökumenische Gastfreundschaft: Präsentation von
Dissertationsprojekten
Neben den Hauptvorträgen präsentierten vier junge TheologInnen auf der Tagung der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft ihre Dissertationsprojekte. Johannes U. Beck, Tübingen, bezieht sich in seinem Projekt mit dem Arbeitstitel „Verstehen als Aneignung. Die hermeneutischer Dimension des Markusevangeliums im Horizont des Reiches Gottes“ auf die philosophische Texthermeneutik Ricoeurs. Die Arbeit „Ökumenische Rezeption in Frankreich“ von Beate Bengard, Leipzig, untersucht die Theorie der „ökumenischen Gastfreundschaft“ des französischen Philosophen. Katrin Juschka, Kassel, arbeitet unter dem Titel „Geheiligt werde dein Name!“ an Studien zur Forschungs- und Auslegungsgeschichte der ersten Vaterunserbitte und David C. Bienert, Bruchköbel, versucht in seiner Arbeit „Das Abendmahl im johanneischen Kreis. Exegetisch-hermeneutische Überlegungen zur Mahltheologie des Johannesevangeliums“ nachzuweisen, dass das vierte Evangelium eine hochentwickelte Abendmahlstheologie bietet.
Christoph Weist