Am
30. Mai 2005 wurde eine Live-Sendung zum Thema "eLearning an der
Uni Wien" unter Beteiligung des Lehrstuhls für Innovations-
und Technologiemanagement auf Radio
1476 des
ORF ausgestrahlt. Im Rahmen der Sendereihe "Radio
UTon" gestaltete Frau Andrea
Maurer eine Sendung über das
aktuelle Strategieprojekt der Universität Wien zur Implementierung
und Förderung von e-learning in der universitären Lehre.
Nach einleitenden Interviews mit Vizerektor
Univ.-Prof. Dr. Arthur Mettinger und Dr.
Charlotte Zwiauer (Lehrentwicklung
der Universität Wien) waren Mag. Markus
Günther, der über die Sicht der Lehrenden berichtete, und
Lea Wakolbinger, die aus der Sicht der Studierenden über Erfahrungen
mit dem Einsatz von e-learning-Komponenten in Lehrveranstaltungen berichtete,
live im Studio zu Gast. Dabei wurde einerseits über die Beweggründe
für den Einsatz
von e-learning aus Sicht eines Lehrenden gesprochen, andererseits aus
der Perspektive der Studierenden die Vor- aber auch die Nachteile des
Einsatzes einer Lernplattform angesprochen. Konkret wurde über
Erfahrungen aus der Lehrveranstaltung "Ausgewählte
Teilgebiete der ABWL: VK Innovations- und Technologiemanagement" des
Wintersemesters 2004 berichtet.
Am Lehrstuhl für
Innovations- und Technologiemanagement kann bereits auf einige Jahre
Erfahrung mit e-learning in der universitären Lehre zurückgeschaut
werden. Heute werden in einem Großteil der am Lehrstuhl angebotenen
Lehrveranstaltungen e-learning Komponenten eingesetzt, wobei die Bandbreite
von unterstützenden Informations- und Austauschmöglichkeiten über
kooperative und kollaborative Lernszenarien bis hin zu game-based-learning
in Form eines (Online-)Unternehmensplanspiels reicht. Um dieses breite
Spektrum abzudecken, wird neben der Lernplattform WebCT
Vista (ein zentraler
Service des e-learning
Teams des Zentralen Informatikdienstes und der Lehrentwicklung
der Universität Wien) auch ein BSCW-Server (betreut
durch die "Privatinitiative" von Univ.-Prof.
Dr. Erich Neuwirth) sowie ein selbst programmiertes Unternehmensplanspiel
eingesetzt. Alle angebotenen Lehrveranstaltungen werden dabei in Form
von blended-learning abgehalten, wobei ein großes Augenmerk auf
das ausgewogene Verhältnis zwischen Online- und Präsenzphasen
gelegt wird. E-Learning wird also nicht als Ersatz sondern vielmehr
als Ergänzung
der vorhandenen Lehr- und Lernmöglichkeiten gesehen. Zusätzlich
soll aber auch durch den Einsatz von Online-Tools der Aufbau von Medienkompetenz
bei den Studierenden gefördert werden, wird doch gerade im Bereich
Forschung- und Entwicklung zunehmend vermehrt auf unterstützende
Kommunikations- und Kollaborationstools gesetzt.
Eine beispielhafte Beschreibung des didaktischen
Settings zweier Lehrveranstaltungen, die am Lehrstuhls für Innovations-
und Technologiemanagement abgehalten werden, deren konkrete Umsetzung
und die gewonnenen Erfahrungen und Tipps können in folgendem Buchbeitrag
von Markus Günther nachgelesen werden:
Guenther, M.
(2005) Kooperatives und kollaboratives E-Learning in präsenzorientierten
Lehrveranstaltungen: Erfahrung zum Einsatz der Groupware BSCW anhand
zweier Beispiele. In: Jandl, M., Pauschenwein, J. (ed.). E-Learning
an der FH JOANNEUM: Beiträge
zum 3. E-Learning Tag des Zentrums für Multimediales Lernen,
Nausner & Nausner, Graz.