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Teilnahme des Lehrstuhls für
ITM an der KinderUni 2007
"Bin ich ein Daniel
Düsentrieb?
So kann ich etwas Neues erfinden und verkaufen" |
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Die
Lehrveranstaltung
Zum vierten Mal nahm der Lehrstuhl für Innovations-
und Technologiemanagement des Instituts für Betriebswirtschaftslehre
(Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) an der KinderUni teil.
Mit rund 50 Kindern im Alter von 10 bis 12 Jahren ging das Lehrveranstaltungsteam bestehend aus Markus
Günther, Frederike
Hofmann, Dorit Muzicant und Christian
Stummer der Frage "Bin ich ein Daniel Düsentrieb?" nach. Über
Comic-Figuren und Beispiele aus der Praxis wurde den Kindern näher
gebracht, wie es zu Erfindungen kommt und wie diese in erfolgreiche Innovationen "verwandelt" werden
können.
Lernen
aus Praxisbeispielen
Hierbei
wurde besonders auf die Beteiligung der Kinder Wert gelegt, wobei die
Junior-StudentInnen auch heuer wieder eine hohe Motivation in der Mitarbeit zeigten. Um
die 1 1/2-stündige Vorlesung so abwechslungsreich wie möglich
zu gestalten, wurde der Inhalt anhand von Beispielen aus der unternehmerischen
Praxis, wie etwa die Erfindung der Post-Its (3M),
der Jeans (Levis) oder der Gummibärchen (Haribo),
präsentiert. Diese Beispiele wurden allerdings nicht von den Vortragenden
vorgestellt, sondern auch von den StudentInnen unter Anleitung von Frederike Hofmann in einem kleinen Rollenspielen
nähergebracht. 3M stellte
anschließend für alle Studierende je zwei bunte Post-Its zur
Verfügung. Haribo Österreich sponserte
Gummibärchen, wodurch die Kinder zu Hause nach einer Erklärung von Christian Stummer und an Hand einer Anleitung
ein Gummibärchenkatapult oder Gummibärcheneiswürfel machen
können.
Eigene
Erfindungen
Neben
den vielen fachlich zum Teil außergewöhnlich treffenden Beiträgen
der Kinder während des Vortrages, die das Interesse zeigen und auf Vorkenntnisse (etwa durch Vorbereitungen auf die Vorlesungen) schließen lassen, hatten die Studierenden die
Möglichkeit, selbst ihre Kreativität unter Beweis zu stellen.
In Gruppen von maximal 6 Kindern wurden zunächst eigene Ideen für
neue Produkte gesammelt, diese dann auf einem Blatt entworfen, illustriert
und im Anschluss dem ganzen Auditorium vorgestellt. Zusätzlich konnten sich die Kinder die anvisierte Zielgruppe und einen Werbespruch überlegen.
Die
Ergebnisse
Von Dorit Muzicant
wurde für die Innovationen das Motto "Produkte, die die Welt verbessern" ausgegeben. Dazu präsentierten die Studierenden außergewöhnliche Ideen, wie eine umweltfreundliches und auf unter Wasser einsetzbares Auto, Robotor zur Beseitigung und Vermeidung von Umweltverschmutzung,
das fliegende PATA-Mobil, eine Belüftungsanlage mit Bodenheizung für ein Haus, das umweltfreundliche Fahrzeug KOBEMA 3000, Robotermodelle wie Fauli, eine Universalfernbedienung, PSM - den Papier Saugende Mistkübel, das WC-WonderCar oder einen CO2 filternden Roboter. Die Präsentationen können in der Bildergalerie bewundert
werden (siehe Link am Ende des Artikels).
Die
Erfahrungen
Besonders
auffallend sind die Motivation und der Ehrgeiz, mit denen die jungen
StudentInnen in die Lehrveranstaltung kommen. Dies zeigt sich nicht nur
in den Erfindungen sondern etwa auch daran, dass alle in der ersten Reihe
sitzen wollen oder jeder einen Beitrag liefern will (noch oft bevor eine
Frage gestellt wurde). Eigenschaften, die bei den erwachsenen StudentInnen
auch wünschenswert wären!
Aber auch die Herausforderung für die Lehrenden ist dadurch eine größere,
gilt es doch auch, Dinge so einfach wie möglich, ohne all zu viel Fachvokabular
zu verwenden, zu erklären.

Für das Lehrveranstaltungsteam war die KinderUni (wieder)
eine wunderschöne Herausforderung und wir freuen uns schon auf die nächste
KinderUni! Abschließend sei noch noch auf die von Frederike Hofmann festgehaltenen Impressionen in der Bildergalerie hingewiesen, die einen Eindruck der heurigen Veranstaltung an der KinderUni vermitteln.
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