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Teilnahme des Lehrstuhls für ITM an der KinderUni 2011 - "Bin ich ein Daniel Düsentrieb?
Kinder Uni Wien

"Die Uni steht Kopf" - Das Konzept der KinderUni
Seit einigen Jahren heißt es im Sommer "die Uni steht Kopf"! Für ein paar Tage gehört die Universität den 7 bis 12-jährigen, denn dann werden Lehrveranstaltungen speziell für Kinder angeboten. Und diese Möglichkeit nutzen jedes Jahr mehrere tausend Kinder. Die Plätze in den Vorlesungen, Übungen und Workshops waren auch dieses Jahr wieder innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.

ITM ist 2011 mit der Lehrveranstaltung "Bin ich ein Daniel Düsentrieb?" vertreten
KinderUni 2009Mit Hilfe von Comic-Figuren und Beispielen aus der Praxis wurde den Kindern erklärt wie es zu Erfindungen kommt und wie diese in weiterer Folge zu erfolgreichen Innovationen werden können. Kein Frontalvortrag sondern Beteiligung der Kinder ist gefragt! Um diese Motivation über die gesamte Dauer von eineinhalb Stunden aufrecht zu halten, gilt es die Vorlesung so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Neben den theoretischen Grundlagen - auf die die Junior-Studierenden großen Wert legen, wollen sie sich doch (freiwillig) weiterbilden - wurden die Inhalte mittels Beispielen aus der unternehmerischen Praxis präsentiert, wie etwa die Erfindung der Post-Its (3M) oder der Gummibärchen (Haribo).

"Bin ich ein Daniel Düsentrieb?" - Eigene Erfindungen

Neben den fachlichen Beiträgen konnten die Studierenden zum Abschluss der Lehrveranstaltung ihre eigene Kreativität unter Beweis stellen. Zuerst galt es - unter Hilfestellung der LehrveranstaltungsleiterInnen - eigene Ideen für neue Produkte zu sammeln, die ein Problem Ihres persönlichen Alltags lösen. Anschließend musste die ausgesuchte Invention auf einem Blatt Papier entwerfen und dargestellt werden. Die einzelnen Projektentwürfe wurden im Anschluss dem gesamten Auditorium vorgestellt. Die Ideen reichten von Robotern die alles können (sehr beliebt bei den männlichen Studierenden), einer sich stänig wieder auffüllenden Cola-Flasche, bis hin zu einer rechnenden Porzellankazte die bei Prüfungen einsagen kann. Exemplarisch wurde dann anhand eines einfachen Katapults ein Prototyp gebaut. Damit haben die Kinder den Weg von der Ideenfindung bis hin zum erstellen von Prototypen selbst durchlaufen.

EKinderUni 2009 - auch Fachvokabular erwünscht!rfahrungen
Besonders auffallend waren die Motivation und der Ehrgeiz, mit denen die jungen Studierenden an den Lehrveranstaltungen teilnahmen. Dies zeigte sich nicht nur während der Experimente oder im Laufe des Ideengenerierungsprozesses, sondern auch an der regen Beteiligung an den Diskussionen, in denen jeder der TeilnehmerInnen einen Beitrag liefern wollte. Eine Eigenschaft, die bei den „größeren“ Studierenden ebenso wünschenswert wäre! Gleichzeitig gilt es für die Lehrenden die Herausforderung zu meistern, die Inhalte so einfach wie möglich und ohne allzu viel Fachvokabular vorzutragen.

Für das Lehrveranstaltungsteam war die KinderUni 2011 eine wunderschöne Herausforderung, auf die sich alle im kommenden Jahr bei der nächsten KinderUni wieder freuen!

 

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