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L E H R E
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VU Innovationsmanagement
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| a) Abschlussklausur (45%) |
| b) Fallstudie (35%) |
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| c) BW Modellierung/Unternehmensplanspiel (20 %) |
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In den Grundlagen wird zunächst ein erster Überblick zu Inhalt und Bedeutung des Innovations- und Technologiemanagements (ITM) im betrieblichen Leistungserstellungsprozess vermittelt. Dazu werden Grundbegriffe (wie z.B. Theorie, Technologie, Technik, Invention, Innovation, Imitation, Forschung und Entwicklung) und Klassifikationsschemata für Innovationen (etwa nach Gegenstandsbereich, Dimension, Veränderungsumfang oder Auslöser) erläutert. Darauf aufbauend werden ausgewählte Fragestellungen des Innovationsprozesses behandelt. Thematisiert werden beispielsweise die Technologiedynamik unter Berücksichtigung von Technologielebenszyklusmodellen, die Identifikation relevanter Technologien oder die Analyse geeigneter Innovationsstrategien. Weitere Lehrinhalte betreffen die Produkt- und Prozessplanung von der Ideengenerierung und -auswahl bis zur Projektprogrammplanung sowie die Produkt- und Prozessrealisierung. Schließlich werden die Markteinführung von Neuerungen, innovationswirtschaftliche Erfolgsfaktoren und ausgewählte Themen aus dem ITM, wie etwa organisatorische Aspekte in Forschung und Entwicklung (Organisationsformen, Kooperationen, Personalführung sowie Information und Kommunikation), gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen, Forschung und Entwicklung im internationalen Vergleich, Förderungen (inkl. Förderungsinitiativen der Europäischen Union) sowie die Internationalisierung von Forschung und Entwicklung diskutiert.
Neben den zahlreichen Beispielen werden einige Methoden in Form eines Workshops aktiv umgesetzt. Darüber hinaus soll ein interaktiver Dialog zwischen den Lehrveranstaltungsleitern und den Studierenden entstehen.
Ziel
Ziel dieses Teils der Lehrveranstaltung ist es, rasch einen Einblick in die Praxis des Innovations- und Technologiemanagement zu erhalten, wozu sich insbesondere Fallstudien über (mehr oder weniger erfolgreiche) reale Innovationsprojekte eignen. Ein Teams (mit bis zu drei Teilnehmern) bekommt am Beginn des Semesters den Auftrag, eine Fallstudie zu einem (aus einer Themenliste) selbstgewählten Thema bei einem selbstgewählten Unternehmen zu erstellen und während des Blocktermins zu präsentieren.
Themen
Eine Ausarbeitung wie eine Präsentation ist aus folgenden Themenkreisen zu verfassen:
Achtung: Es zählen ausschließlich objektive und radikale Innovationen. Ist eine Innovation lediglich für ein Unternehmen/einen bestimmten Markt neu (aber in anderen Unternehmen/Märkten bereits etabliert) oder weist sie nur eine geringe Innovationshöhe auf, ist sie als Grundlage für Ihre Fallstudie nicht geeignet. Ein gutes Kriterium (das aber natürlich wiederum nicht zwangsläufig erfüllt sein muß) wäre, wenn es für die Innovation ein Patent gegeben hat. Bei einer Themenverfehlung - wenn Sie zum Beispiel keine objektive und radikale Innovation behandeln oder das Innovationsmanagement nicht den Kern Ihrer Arbeit bildet - können in diesem Teilbereich keine Punkte erreicht werden.
Ausarbeitung
Für die Ausarbeitung sind folgende Punkte zu beachten:
Präsentation
Für die Präsentation ist zu beachten:
Gruppenbewertung
Im Anschluss an die letzte Präsentation gibt jeder Übungsteilnehmer anonym eine Liste mit jenen n/2 (n...Zahl der Übungsteilnehmer) Fallstudien ab, die ihm am besten gefallen haben (die eigene Fallstudie sollte darin jedenfalls auch enthalten sein). Aufgrund dieser Listen werden zwischen 0 und 5 Punkten vergeben.
Gewichtungsfaktoren für die einzelnen Themen
Die Wahl des Themas ist freigestellt. Allerdings wird ein aufwendigeres Thema und seine erfolgreiche Bewältigung gegenüber der leichteren Variante positiv diskriminiert. Ähnliches gilt für Arbeiten, die auf persönlich geführten Interviews basieren, im Gegensatz zu jenen, die Informationen primär aus anderen Quellen (etwa dem Internet) bezogen haben. Dazu wird das Ergebnis der Ausarbeitung und der Präsentation (in Punkten) abschließend mit einem Faktor multipliziert, der mit dem Schweregrad korreliert (BTW: Zwischenabstufungen, wie z.B. 0.9 oder 1.1, sind möglich):
| Persönliche Interviews | haupts. andere Quellen | |
| Erfolgreiche Innovation | Faktor: 1,0 |
Faktor: 0,8 |
| Fehlgeschlagene Innovation | Faktor: 1,2 |
Faktor: 1,0 |
Num. Bsp.: Eine Arbeit zum Thema "Entstehung einer erfolgreichen Produktinnovation", die ohne Gewichtung 30 Punkte erhält, bekommt - wenn sie noch dazu im wesentlichen auf einer Internetrecherche basiert, letztlich eine gewichtete Punktzahl von 30*0,80=24. Eine vergleichbare Arbeit über eine erfolglose Innovation basierend auf persönlichen Interviews bringt dagegen 30*1,2=36 Punkte, also um 50% (!) mehr.
Ziel
Mittels eines Unternehmensplanspiels werden Kompetenzen zur (strategischen)
Investitionsplanung in Forschung und Entwicklung vermittelt.
Anwesenheit
Durchgehende Teilnahme der beiden Tage des Unternehmensplanspiels. Auf Grund des speziellen Charakters der Lehrveranstaltung gilt unbedingt
Anwesenheitspflicht!
Erfolg bei den Wertungsspielen
Das Wertungsspiel endet nach Zeitablauf (plus zwei
Entscheidungen) bzw. wird solange verlängert, bis zumindest
12 Runden gespielt worden sind. Entscheidungskriterium ist das am Ende
verfügbare
Eigenkapital, wobei der Sieger 10 Punkte und die Nächstplazierten
8, 6, 5, 4, 3, 2, 1 bzw. 0,5 Punkte erhalten (Konkursteams bekommen 0 Punkte).
Zusätzlich
gibt es 2 Punkte für das Unternehmen mit der am weitesten entwickelten
Technologie (Summe von Verwendbarkeit und Qualität für
die jeweils am weitesten entwickelte Technlogie).
Ausarbeitung "Die 10 fatalsten (Entscheidungs-)Fehler"
In einer Einzelarbeit sind die größten Entscheidungsfehler während der
Spiele zu beschreiben und analysieren und die Möglichkeiten zur Vermeidung
dieser darzulegen.
Abschlussklausur
Prüfungsrelevant für die
Abschlußklausur sind:
Diese Lehrveranstaltung verwendet die Lernplattform
der Uni Wien.
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Teilnehmeranzahl
25 Teilnehmer
Kurssprache
Deutsch
Prüfungsergebnisse
Werden nach Verfügbarkeit auf Fronter veröffentlicht.
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Zu den allgemeinen Informationen des Moduls | |