
FMRI ist eine 1991 erstmal publizierte Methode zur Messung der neuronalen Aktivitaet des gesamten Gehirns mit relativ hoher räumlicher und akzeptabler zeitlicher Auflöesung. Gegenüber anderen Human-Brain-Mapping-Methoden wie z.B. PET, SPECT, MEG, EEG, OI, NIRS, etc., weist FRMI einige Vorteile auf. Das Einsatzspektrum reicht dabei von der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung ueber die Ueberpruefung kognitionswissenschaftlicher Modelle bis hin zu medizinisch- klinischen Anwendungen wie z.B. dem HBM fuer die Neurochirurgie.
Aufgrund seiner besonderen molekularen Eigenschaften erscheint der NMDA-Rezeptor dazu praedestiniert, eine wichtige Rolle bei "höheren Hirnfunktionen" zu spielen. Er dient auf Nervenzellen als Andockstelle fuer Glutaminsaeure, den wichtigsten erregenden Neurotransmitter. Bei Säugern findet sich die höchste Dichte an NMDA-Rezeptoren im cerebralen Cortex und im limbischen System.
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