CEPA eprint 3680

Begriffe, kognitive Konstruktionen und die Erkenntnis der Welt

Eckes T. (1998) Begriffe, kognitive Konstruktionen und die Erkenntnis der Welt. Ethik und Sozialwissenschaften 9(4): 516–518. Available at http://cepa.info/3680
Table of Contents
Mentale Repräsentation
Subjektivität und begriffliches Wissen
Konstruktivität menschlicher Begriffsbildung
Literatur
[Commentary on: Glasersfeld E. von (1998) Die Radikal-Konstruktivistische Wissenstheorie. Ethik und Sozialwissenschaften 9(4): 503–511. http://cepa.info/1500]
((1)) Gleich im ersten Absatz steckt Ernst von Glasersfeld die Grundposition des radikalen Konstruktivismus in bekannter Manier ab. Er spricht von “der herkömmlichen Erkenntnistheorie der abendländischen Welt” ((1)), gerade so, als ob heute nicht eine ganze Reihe heterogener Erkenntnistheorien diskutiert würden. Die anschließende Charakterisierung der “herkömmlichen” Theorie offenbart zudem, daß er den Realismus in einer geradezu grotesk anmutenden, naiven Variante meint. Schon lange vertritt niemand mehr ernsthaft die Auffassung, daß das hervorgebrachte Wissen “von den Eigenschaften und Vorurteilen des Subjekts unabhängig” ((1)) sei. Folglich muß man auch nicht radikaler Konstruktivist sein, um mit dieser Karikatur einer Erkenntnistheorie zu “brechen”.
((2)) Was von Glasersfeld so prägnant formuliert, entspricht einer bei Vertretern des radikalen Konstruktivismus überaus beliebten argumentativen Strategie: Eine obsolete bzw. aus heutiger Sicht indiskutable erkenntnistheoretische Position wird als Prototyp eines als “traditionell” apostrophierten Weltbildes präsentiert, um hiervon die eigene Perspektive als eine, wenn nicht als die einzig sinnvolle Alternative abzuheben. Diese immer wieder anzutreffende Strategie bedient sich der Dichotomisierung und scharfen Kontrastierung; sie ist inzwischen so etwas wie ein Markenzeichen des radikalen Konstruktivismus.
((3)) Eine verwandte Strategie äußert sich in dem Versuch, die eigene radikal-konstruktivistische Position zu propagieren, indem auf ganz bestimmte, prominente Theorien konstruktiver Erkenntnisprozesse zurückgegriffen wird. Im vorliegenden Fall ist dies die “genetische Epistemologie” von Jean Piaget (z.B. 1937/1970). Alternativ hätte der Autor auch an die Hypothesentheorie der Wahrnehmung von Jerome Bruner und Leo Postman (1948), an die Theorie der kognitiven Dissonanz von Leon Festinger (1957) oder an die Theorie der personalen Konstrukte von George Kelly (1955), um nur einige der älteren Ansätze zu nennen, anknüpfen können. Nur: weder Piagets Arbeiten noch die der anderen Autoren lassen sich einer radikal-konstruktivistischen Position zuordnen. Seiler (1994) hat dies für den genetisch-epistemologischen Ansatz gezeigt.
((4)) Mit anderen Worten, in vielen Passagen des Hauptartikels trifft man auf die wohlbekannten Argumentationsfiguren, Widersprüche und Mißverständnisse, wie sie sich auch in anderen Schriften von Vertretern des radikalen Konstruktivismus finden. Die entscheidenden Schwachstellen dieser Position, die vielfachen, mehrschichtigen “Erfindung/en des radikalen Konstruktivismus”, haben Nüse, Groeben, Freitag und Schreier (1991) in aller wünschenswerten Klarheit und mit bewundernswerter Geduld Punkt für Punkt herausgearbeitet. Ich möchte mich daher im folgenden ausdrücklich darauf beschränken, einige Anmerkungen zu von Glasersfelds Ausführungen über Repräsentationen und über die Zusammenhänge zwischen begrifflichem Wissen und der Erkenntnis der Welt zu machen.
Mentale Repräsentation
((5)) Von Glasersfeld setzt “Repräsentation” offenkundig mit “Widerspiegelung” einer vom Erlebenden unabhängigen Welt ((1)), mit “naturgetreuer Spiegelung” einer Realität ((57)) gleich (s. auch ((49)) ). Zwar lassen diese Formulierungen aufgrund ihrer Vagheit noch Spielraum für Interpretationen, doch es wird allem Anschein nach ein naives, mechanistisches Verständnis von “Repräsentation” impliziert, das in modernen kognitionswissenschaftlichen Diskursen keinen Platz hat. Und dennoch: von Glasersfeld unterstellt diese naive Konzeption (der ersten oben explizierten Strategie folgend), um gleich darauf die radikal-konstruktivistische Alternative einer “internen Konstruktion eines aktiven, denkenden Subjekts” ((1)) anzubieten. Doch wer wollte heute noch bestreiten, daß es sich bei mentalen Repräsentationen um interne Konstruktionen aktiver, denkender Subjekte handelt? Wenn man so will, liegt hier der “wahre Kern” des radikalen Konstruktivismus – nur, dies ist alles andere als eine radikale Position; es ist die längst weithin akzeptierte Position innerhalb der kognitionswissenschaftlichen Gemeinschaft.
((6)) Der notorisch vieldeutige Ausdruck “Repräsentation” wird in der Kognitionswissenschaft allgemein im Sinne einer Stellvertretung (und eben nicht im Sinne eines passiv-rezeptiven Abbildes oder einer Widerspiegelung) verstanden. Stellvertretung heißt hierbei, daß ein systemexterner Zustand durch einen systeminternen Zustand vertreten wird. Bei natürlichen kognitiven Systemen muß die Stellvertretungsrelation empirisch bestimmt werden. Dafür bietet sich das Kovarianzkriterium an. Dieses Kriterium besagt, daß systeminterne Zustände repräsentational sind, wenn sie als “natürliche Zeichen” systemexterner Zustände fungieren. Diese Zeichenfunktion haben interne Zustände dann, wenn sie von den entsprechenden äußeren Zuständen kausal abhängig sind oder mit ihnen kovariieren (vgl. hierzu ausführlicher Scheerer, 1993).
((7)) Aber eben dieses Kovarianzkriterium lehnen radikale Konstruktivisten als unbrauchbar bzw. irrelevant ab. Vielmehr wird kategorisch behauptet, “die Frage, wie unsere Wahrnehmungen und unsere Begriffe mit einer von uns unabhängigen Welt zusammenhängen, ist … rational unbeantwortbar” ((13)). “Denn”, so von Glasersfeld weiter, “was immer wir auch tun, wir können aus unseren Formen des Erlebens und Denkens nicht aussteigen” ((12)). Die hiermit angesprochene Subjektivität bzw. Subjektabhängigkeit aller Erkenntnis bildet ein zentrales Postulat des radikalen Konstruktivismus (s. hierzu auch v. Glasersfeld, 1996, S. 22).
Subjektivität und begriffliches Wissen
((8)) Gerade die kognitionspsychologische Forschung hat spä-testens seit Neisser (1967) die Subjektivität individueller Erfahrung, die Konstruktivität individuellen Wahrnehmens und Denkens gezielt analysiert – und dabei eine Fülle neuer Einsichten gewonnen (vgl. z.B. Benjafield, 1992; Medin & Ross, 1992; Spada, 1992). Kann man allen Ernstes behaupten, hierbei seien keine Fortschritte in Richtung auf eine realitätsadäquatere Konzeption menschlicher Kognition gemacht worden?
((9)) Die Frage der Subjektivität von Erkenntnis und ihrer erkenntnistheoretischen Implikationen hilft zugleich, die für den radikalen Konstruktivismus typische Konfundierung von objekttheoretischer und metatheoretischer Ebene zu beleuchten. Die radikal-konstruktivistische Kernthese lautet in paraphrasierter Form: “Wir können nichts über die Wirklichkeit sagen, weil alle Erfahrung subjektiv ist”. Dieser These ist entgegenzuhalten, daß Aussagen über die Wirklichkeit auch dann möglich sind (metatheoretische Ebene), wenn festgestellt wird, daß menschliche Erkenntnis subjektive Anteile besitzt (objekttheoretische Ebene). Wollte man dies leugnen, liefe man Gefahr, sich selbst zu widerlegen (vgl. Nüse et al., 1991, Kap. 11). Mit anderen Worten, kognitive Konstruktion der Welt in Begriffen schließt Erkennbarkeit der Welt nicht prinzipiell aus.
((10)) Ein Beispiel für die Tendenz zur Konfundierung von Analyseebenen liefert von Glasersfeld im Rahmen seiner kognitionstheoretischen Explikation des Konzepts der Anpassung im Sinne von Piagets genetischer Epistemologie. Danach “hat Wissen nicht den herkömmlichen Zweck, eine vom Wissenden unabhängige Welt zu repräsentieren, sondern dient dem Organismus dazu, so zu handeln und zu denken, daß er mit der Lebenswelt nicht in Konflikt kommt” ((25)). Wenn damit gemeint ist, daß Organismen nicht nach Erkenntnis streben, um sich ein möglichst vollständiges und genaues Bild von ihrer Umwelt zu machen, sondern um zu überleben und ihre Bedürfnisse zu befriedigen, so ist dieser Aussage nur zuzustimmen.
((11)) “Thinking is for doing”, wie es Fiske (1992) für den Bereich des interpersonellen Wahrnehmens und Verhaltens kurz und bündig formuliert hat. Und Prinz (1983) stellt im Zusammenhang mit der Explikation seines Konzepts der verhaltensgeleiteten Erkenntnis fest, “daß eine Theorie perzeptiver Erkennungsprozesse als bloße Repräsentationstheorie überhaupt nicht möglich ist” (S. 3). Diese Überlegungen bewegen sich auf der objekttheoretischen Ebene. Der radikale Konstruktivismus entwickelt nun hierzu einen epistemologischen Überbau, der in der metatheoretischen Aussage gipfelt, der Begriff der ontischen Wahrheit sei aufzugeben ((57)). Es ist dann natürlich nur konsequent, die Hypothese von der Erkennbarkeit der Welt zurückzuweisen. Doch die Welt, so wäre zu entgegnen, ist erkennbar, wenn auch nur partiell, d.h. in den für die Planung und Realisation effizienten Verhaltens relevanten Ausschnitten. Hoffmann (1993) hat dies treffend wie folgt ausgedrückt: “Organismen … erkennen nur das, was mit ihrem Verhalten in konsistenten Beziehungen steht. Innerhalb dieses Bereichs aber ist die Veritabilität der Erkenntnisse durch ihre kontinuierliche Überprüfung an den Verhaltenseffekten gesichert” (5.48-49).
Konstruktivität menschlicher Begriffsbildung
((12)) Bemerkenswert unklar bleibt von Glasersfelds Begriff von “Begriff”. Immerhin findet sich ziemlich zu Anfang ein Hinweis auf die radikal-konstruktivistische Begriffskonzeption. So schreibt von Glasersfeld, daß “menschliche Beobachter die Begriffe, mit denen sie Erlebnisse und Erfahrungen erfassen, nicht entdecken, sondern erfinden …” ((9)). Zusammen mit dem obigen Zitat ((13)) legt dies nahe, daß Begriffe als “Erfindungen” verstanden werden, denen nichts in der Wirklichkeit korrespondiert. Wie können dann aber “… Erklärungen der Welt stets auf Begriffen beruhen, die der menschliche Beobachter formt und seinen Erlebnissen aufprägt” ((7))?
((13)) In der Kognitionspsychologie wird unter einem Begriff üblicherweise eine mentale Repräsentation einer Kategorie von Entitäten verstanden (vgl. z.B. Eckes, 1996a; Komatsu, 1992). Sei es im Rahmen von Hypothesentheorien der Begriffsidentifikation (Bruner, Goodnow & Austin, 1956), von Prototyp- und Exemplartheorien der Begriffsbildung und Kategorisierung (Hampton, 1993; Medin, 1989) oder von konnektionistischen Modellierungen (Nosofsky & Kruschke, 1992), stets wurde und wird davon ausgegangen, daß Begriffe kognitive Strukturen sind, die mit externen Strukturen mehr oder weniger kovariieren. Diese Grundannahme wird von einer Fülle empirisch-experimenteller Einzelbefunde gestützt (vgl. hierzu Eckes, 1991; Neisser, 1987; Van Mechelen, Hampton, Michalski & Theuns, 1993).
((14)) Ein besonders illustratives Beispiel für die kognitiv-konstruktive Aktivität des Menschen ist die implizite Begriffsbildung. Damit ist gemeint, daß sich Begriffe selbst dann entwickeln, wenn eine begriffliche Ordnung einer bestimmten Menge von Entitäten (Objekte, Personen, Ereignisse usw.) gar nicht intendiert ist. Implizite Bildung von Begriffen findet ebenfalls statt, wenn zwar die Absicht besteht, einen Gegenstandsbereich begrifflich zu organisieren, aber niemand Auskunft gibt oder geben kann, ob sich beobachtete Entitäten überhaupt sinnvoll zu Klassen zusammenfassen lassen.
((15)) Gemäß der Zwei-Komponenten-Konzeption (Eckes, 1996b) umfaßt implizite Begriffsbildung multiple adaptive Prozesse, die sich gemäß ihrer Funktionen in zwei interdependente Hauptkomponenten einteilen lassen: (a) eine Exemplarkomponente (mit den Funktionen einer kumulativen Enkodierung und flexiblen Nutzung exemplarspezifischer Information), und (b) eine Abstraktionskomponente (mit der zentralen Funktion einer summarischen Repräsentation gebildeter Kategorien in Form von Prototypen oder Schemata).
((16)) Die Funktion der Exemplarkomponente ist eng mit dem Prinzip der konservativen Induktion von Begriffen (Medin & Ross, 1989) verbunden: Mit Begriffen wird weit mehr Information gespeichert, als für die Bewältigung kognitiver Anforderungen wie Kategorisierung oder Inferenz minimal erforderlich wäre. Dies sichert ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Bewältigung von Aufgaben, die sich zum Zeitpunkt der Enkodierung nicht gestellt hatten. Im Unterschied hierzu führt kategoriale Abstraktion zum Aufbau komplex organisierter generischer Wissensstrukturen, ohne deren Unterstützung wichtige von unwichtigen Merkmalen bzw. einander ähnliche von einander unähnlichen Exemplaren nicht zu trennen wären.
((17)) Die postulierte Interdependenz von Exemplar- und Ab-straktionskomponente läßt sich am Beispiel der Untersuchung von Flannagan, Fried und Holyoak (1986) veranschaulichen. Die Autoren konnten u.a. nachweisen, daß eine Kategorie, die durch normalverteilte Merkmalsdimensionen charakterisiert war, wesentlich leichter gelernt wurde als eine Kategorie mit einer U-förmigen Verteilung. Ferner tendierten Vpn, die eine Kategorie mit U-förmiger Verteilung zu lernen hatten, anfänglich dazu, neue Exemplare so zu kategorisieren, als ob es sich um eine Normalverteilung gehandelt hätte. Erst als in der Lernphase einige hundert Exemplare dargeboten wurden, paßten sich die kategorialen Urteile den tatsächlichen Verteilungsverhältnissen an. Offenkundig hat die Normalverteilung (oder zumindest eine symmetrische unimodale Verteilung) den Charakter einer “Default”-Verteilung, die solange den kategorialen Urteilen zugrunde gelegt wird, bis hinreichend viele Verletzungen der Verteilungserwartungen aufgetreten sind.
((18)) Die Forschung zu impliziter Begriffsbildung führt m.E. klar vor Augen, daß das menschliche kognitive System in hohem Maße konstruktiv ist und zugleich auf objektive, reale Strukturen referiert. Im Wechselspiel von Exemplarspeicherung und kategorialer Abstraktion werden multiple Informationsquellen zum Aufbau komplexer Begriffssysteme genutzt. Hieraus darf aber, wie die bisherigen Ausführungen gezeigt haben, keineswegs auf die Unfähigkeit des Menschen zu einer wenigstens ausschnittweisen Erkenntnis der Welt geschlossen werden. Dies dennoch zu tun, hieße, den Boden objekttheoretischer Überlegungen zu verlassen und empirische Kognitionsforschung mit epistemologischer Reflexion zu verwechseln.
((19)) In der Sprache der Theorie der personalen Konstrukte von George Kelly (1955) ausgedrückt, stützt sich der radikale Konstruktivismus auf ein exklusives Kernkonstrukt (“preemptive core construct”) : Erkenntnis bzw. Wissen ist hierin “nichts anderes als” Konstruktion, realitätsbezogene Abstufungen kennt dieses Konstruktsystem nicht. Im Grunde liegt hierin auch schon seine ganze “Radikalität”.
Literatur
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