Können wir das Problem der Echtzeitkognition lösen? (2001)

Alexander Riegler

In: Edlinger, K., Feigl, W. & Fleck, G. (eds) Reduktion - Spiel - Kreation. Probleme des molekularbiologischen Reduktionismus und des Künstlichen Lebens. Frankfurt am MaIn: Peter Lang, pp. 48-59

Eines der größten Probleme in der Artifical Life ist die Frage, wie Lebewesen mit dem “Information Overload” zurecht kommen, d.h. wie sie aus der Flut der Umweltreize die für sie relevante Information in Echtzeit heraus-filtern. Ausgeklügelte informationsverarbeitende Mechanismen wurden konstruiert, die das Problem aber nur noch verschlimmern: Wie können Lebewesen mit ihren in der Regel begrenzten kognitiven Fähigkeiten jemals eine derartige computationale Maschinerie beherbergen? Einem Vorschlag Karl Poppers folgend möchte ich für eine alternative Perspektive argumentieren und daraus generelle Richtlinien für künstliche Systeme darlegen.

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