Allgemeines Krankenhaus Wien
Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters

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Ein Beratungsangebot für betroffene Frauen, deren Partner und ihre Kinder bis zum 18. Lebensjahr
Wer sind wir?
Warum eine Beratung?
Was wir anbieten
Die »Kontaktstelle für Kinder deren Mütter an Brustkrebs erkrankt sind« wurde im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes zur seelischen Gesundheitsvorsorge mit dem Titel »Kinder körperlich kranker Eltern« geschaffen.
Wir sind ein multiprofessionelles Team der Univ.Klinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters und arbeiten in enger Kooperation mit einschlägigen Einrichtungen des Gesundheitssystems, Selbsthilfegruppen und der Wiener Krebshilfe.

Ziel unserer Arbeit ist, die von einer Brustkrebserkrankung betroffenen Frauen zu unterstützen und ihren Kindern altersgerechte Verarbeitungshilfen anzubieten. Damit soll möglichen seelischen Entwicklungskrisen vorgebeugt werden.
Alle unsere Angebote sind für Sie kostenlos (kein Krankenschein!), streng vertraulich und anonym. Unsere Tätigkeit wird durch das EU-Forschungsprojekt »cosip« finanziert.

Unser Team unter der Leitung von O.Univ.Prof. Dr. Max H. Friedrich:

Dr. Gertrude Bogyi
Dr. Christian Kienbacher
Mag. Carolin Prause
Mag. Margit Stöckl
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Warum eine Beratung?
Wer sind wir?
Was wir anbieten
Die meisten Kinder reagieren höchst sensibel auf innerfamiliäre Belastungssituationen. Ihre Verunsicherung und seelische Belastung drücken sie sehr unterschiedlich aus. Kleinste Veränderungen z.B. im schulischen Bereich, depressives Rückzugsverhalten, psychosomatische Beschwerden, Verlangen nach mehr Aufmerksamkeit, können ernstzunehmende Signale sein.
Erfahrungsgemäß beschäftigen sich Kinder und Jugendliche intensiv mit jeder Erkrankung eines Elternteils, auch wenn sie nicht darüber sprechen. Sie befürchten mit ihren Fragen den Eltern zusätzlich zur Last zu fallen. Daher können Gespräche mit Außenstehenden für Kinder und Jugendliche sehr hilfreich und entlastend sein.

Die kindlichen Phantasien über die Situation sind meist noch belastender als die Realität!
Eltern hoffen manchmal ihre Kinder von den Problemen abschirmen zu können. Sie sind verunsichert ob und was sie ihren Kindern über ihre Erkrankung erzählen sollen.
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Was wir anbieten
Wer sind wir?
Warum eine Beratung?
Im Beratungsgespräch können wir mit Ihnen gemeinsam Antworten auf diese Fragen erarbeiten. Wir bieten Beratungsgespräche für betroffene Frauen, deren Partner und ihre Kinder zu allen durch die Erkrankung bedingten Themen an.

Dabei geht es um Themen wie:
Ängste und Sorgen um das Kind angesichts der belastenden Situation Hilfe im Umgang mit den Reaktionen des Kindes auf die mütterliche Erkrankung Angebote zur zusätzlichen Unterstützung der Kinder während der belastenden Situation Kurzfristige Einzelgespräche mit Kindern und Jugendlichen

Kinder haben, je nach Entwicklungsphase, sehr unterschiedliche Phantasien und Vorstellungen von körperlichen Krankheiten. Für viele Kinder und Jugendliche ist es leichter mit einem Außenstehenden über ihre Ängste und Sorgen in Bezug auf ihre Familie zu sprechen. Solche Gespräche werden erfahrungsgemäß als Entlastung erlebt. In Gesprächen können Fragen zur familiären Situation mit den Kindern und Jugendlichen altersgerecht besprochen werden.




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