Text im Umfang von 5.000 Zeichen bzw. wie besprochen.
Einbindung von Bild/Video/Audio entsprechend den Anforderungen des behandelten Themas
Literatur- und Quellenangaben:
Literaturverweise im Text in Klammer (Autor Jahreszahl)
Literaturliste
Die Texte werden auf der Seite “Projekt” in einzelnen Subsiten veröffentlicht. Sobald Plone zur Verfügung steht werden die Texte dort eingepflegt - Einwilligung der Autoren vorausgesetzt.
Denken Sie bis zum nächsten Termin am 18.12. über ein Thema/mögliche Themen für die Abschlussarbeit nach. Das muss keineswegs völlig ausformuliert sein, weitere Präzisierungen können im Gespräch am Donnerstag erfolgen.
Ein Bezug zu den Themen der Lehrveranstaltung soll aber gegeben sein. Möglichkeiten: Umreissen von größerer, Ihnen interessant scheinender Fragestellung; Rezensionen; Dokumentation eines eigenen Wikipedia-Eintrags; usw.
Als Ergänzung zur letzten Stunde hier Informationen zu Luhmann und seinem Zettelkastensystem. In diesem Fall sei es mir erlaubt, direkt auf die Seite bei eLib zu verweisen:
Die “E-Medien” Abreitsgruppe der Fakultät veranstaltet in den naechsten Wochen zwei Workshops, die fuer das Thema unserer LV von Interesse sind:
Donnerstag, 4.12.2008, 10.00 pünktlich, Seminarraum 1, Institut für Geschichte:
Vorstellung des Bilddatenbank-Projekts der Fakultät und Universität UNIDAM (Lehrprojekt, http://unidam.univie.ac.at/), präsentieren wird Ralf Pausz.
Donnerstag, 15.1.2009, 10.00 pünktlich, Seminarraum 1, Institut für Geschichte: Literaturdatenbanken; es werden verschiedene Literaturdatenbanken kritisch besprochen; sie sind teils frei aus dem Web downloadbar, in anderen Fällen geht es um die Frage, ob eine Campus-Lizenz erworben werden sollte. Viele Studierende fragen bereits nach solchen Datenbanken.
[Anmerkung J.K.: sollten Sie Interesse an einer kostenlosen Citavi-Studentenlizenz haben, dann ist das eine Gelegenheit Lobbying zu betreiben!]
Dank an Prof. Schmale (Sprecher des Fakultätsschwerpunkts E-Medien) für die Information
in Vorbereitung auf die Gastvorträge von Jan Hodel und Peter Haber:
Lesen Sie den Text von Jan Hodel, “Digital lesen, Digital schreiben, digital denken? Über den kompetenten Umgang mit Geschichte im Zeitalter des digitalen Medienwandels” (Publikation in Vorbereitung, 2008) dig_hist_komp_08_hodel
Formulieren Sie basierend auf der Lektüre zwei substantielle Fragen und stellen Sie diese bis Mi, 3.12., auf Ihr Blog.
ich erlaube mir auf das Blog von Hanno Rebhahn hinzuweisen, der eine vorläufige, trotzdem aber sehr interessante, Liste von Quellen zu Obamas Internetwahlkampf zusammen gestellt hat.
MPEG-7 Image Query: sucht nach ähnlichen Bildern, basierend auf Farbgebung, räumlicher Aufteilung etc. Eine Strategie, die auch als “Query by Example” bekannt ist.
MPEG bedeutet Multimedia Content Description Interface, MPEG-7 ist ein Standard für die Beschreibung multimedialer Daten, u.a. auch in Hinblick auf Semantik und Struktur.
in dieser Kamerafahrt werden die zentralen Akteure eingeführt: die Bombe, der mexikanische Polizeist Vargas, seine amerikanische Frau Susan, die Grenzstadt las Robles, die Grenze selbst.
Für unser Thema ist dieser Klassiker des film noir in zweierlei hinsicht von Interesse:
Einmal illustriert er die Frage wie weit sich das Medium seiner selbst bewußt ist bzw. sich als Medium in Erinnerung ruft. Die Kranfahrt der Kamera in der Eingangssequenz legt die “Künstlichkeit” des Films deutlich ohne dabei bei den ZuseherInnen die Erfahrung eines Bruches zu erzeugen, sie stellt Spannung her und hält Spannung ohne sie zu brechen.
Zum anderen lässt sich hier verdeutlichen, wie bestehende Bilder - in diesem Fall USamerikanische Wahrnehumngen & Stereotypen des Grenzgebietes zu Mexiko - die Bilderwelt eines Filmes informieren; wie die bewegten Bilder des Kinos immer nur im Rückgriff auf und durch die Transformation von bestehenden Bildern dfunktionieren. Im konkreten Fall ist die Umkehrung von Stereotypen von interesse: der mexikanische Polizist Vargas ist der Vetreter des Rechts, sein Widerpart ist der korrupte Beamte aus den USA. Gleichzeitg funktioniert auch diese Verkehrung über etablierte Bilder, so wird Vargas visuell als Vetreter einer aristokratischen mexikanischen Oberschicht gezeichnet. Der Charakter bleibt exotisch und er bleibt stereotyp.
Während die individuellen Fragmente in den Shilouetten des Obama Mosaiks auf den Betrachter ausgerichtet sind, sozusagen mit unzähligen Stimmen alle die gleiche Botschaft an den gleichen Adressaten vermitteln, so richten sich die Individuen, die zusammen den Leib des Leviathan ausmachen, alle auf sein Antlitz hin aus und wenden dem Betrachter den Rücken zu. Nur das die obere Bildhälfte dominierende Haupt mit wallendem Haar und Krone blickt den Betrachter aus.
Szene aus Annie Hall mit Auftritt von Marshall McLuhan. Woody Allen, USA, 1977.