BLIND:VERSTEHEN

Die Universität bietet blinden und sehgeschädigten Studierenden und MitarbeiterInnen unterschiedliche Angebote der Unterstützung und Beratung. Neben dem Blindenleseplatz, der allen Angehörigen der Universität offen steht, sind beim Referat Student Point zwei MitarbeiterInnen ausschließlich mit der Begleitung blinder und sehgeschädigter Studierender befasst.

Der BlindenleseplatzKerstin Tischler

Der Blindenleseplatz in der Universitätsbibliothek kann von allen blinden oder sehbehinderten Angehörigen der Universität genutzt werden. Kerstin Tischler und die Behindertenvertrauensperson Ursula Hermann scannen dort Bücher und Texte ein, um diese barrierefrei zu editieren.

Zum Lesen der digitalisierten Texte steht zum einen eine Braille-Zeile zur Verfügung. Diese wandelt die Schriftzeichen in das 8-Punkte-System der Blindenschrift um. Sie wird zusätzlich zur sonst üblichen Tastatur verwendet, die der Navigation
und Texteingabe dient.
Zum anderen verfügen die Computer des Blindenleseplatzes
über ein Sprachausgabesystem.
Braille ZeileAuf die Frage, welche der beiden Übersetzungsmöglichkeiten sie bevorzugt, meint Kerstin Tischler: "Die Braille-Zeile nützt mir besonders beim Korrektur-Lesen von eingescanntem Material. Das Sprachausgabesystem wiederum verwende ich, um beispielsweise im Internet zu surfen oder Texte zu lesen. Es eignet sich auch besser für das Übersetzen von Tabellen oder Graphiken, die für blinde oder sehbehinderte LeserInnen schnell zum Hindernis werden können." 

Kerstin Tischler und Ursula Hermann arbeiten eng mit dem Institut "Integriert Studieren" an der Kepler Universität Linz zusammen. Dieses Institut bietet neben anderen Dienstleistungen auch eine Datenbank mit digitalisierten Büchern und Artikeln an, die barrierefrei aufbereitet wurden.

Beratung und Untersützung für blinde und sehbehinderte Studierende

Susanne Sulzbacher und Wolfgang Nowak vom Referat Student Point stehen blinden und sehgeschädigten Studierenden mit Rat und Tat zur Seite. "Das Verhältnis zu den Studentinnen und Studenten, die mit uns in Kontakt treten, ist oft sehr persönlich und geht über Jahre" ,erklärt Susanne Sulzbacher, " Wir helfen bei ganz unterschiedlichen Anliegen. Von der Frage: Wie bekomme ich Anschluss zu Kolleginnen und Kollegen? bis zur Beratung bezüglich der Befreiung von Studiengebühren oder der Unterstützung in Fällen von Diskriminierung."

Weitere Ansprechpersonen

Über diese Angebote speziell für blinde und sehgeschädigte Studierende hinaus, gibt es weitere Ansprechpersonen für Angehörige der Universität Wien mit Behinderung:

MitarbeiterInnen können sich an Wolfgang Nowak wenden. Er hat derzeit die Funktion der Behindertenvertrauensperson an der Universität Wien übernommen.

Im Referat StudentPoint ist der/die BehindertenbeauftragteR angesiedelt, der/die Beratung für Studierende mit Behinderung(en) oder chronischer Krankheit anbietet.

Links und Kontakte


Beratung für blinde und sehgeschädigte Studierende

Referat Student Point

Behindertenbeauftragter

Behindertenvertrauensperson


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Stand: 25.05.2009
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