Wir SeniorInnen-Studierenden
Lebenslanges Lernen ist für uns ein Motto dem wir uns stellen und nicht nur ein oft strapaziertes Postulat.
Aktuelle Informationen zur Beratungsstelle der ÖH für ältere Studierende:
http://www.oeh.univie.ac.at/beratung/seniorinnenberatung/
Warum wir uns im fortgeschrittenen Alter noch zu einem Hochschulstudium entschlossen haben:
Die Entscheidung dazu wird oft aus sehr individuellen Gründen geschlossen. Allgemein gültig ist sicher, dass wir nach einem langen Berufsleben weiterhin für unsere geistige Fitness sorgen wollen, uns dadurch neue Wissensgebiete erobern und den Kontakt zu anderen Menschen aufrecht halten. So sitzen wir gemeinsam mit den jüngeren Studierenden in den oft überfüllten Hörsälen, machen stressgeplagt unsere Prüfungen und schreiben unsere Diplomarbeiten oder Dissertationen.
Was können SeniorInnen - Studierende zum Studienalltag von Forschung und Lehre beitragen?
Unser Zeitkontingent ist umfangreicher und flexibler als das vieler jüngerer Mitstudierender. Wir können uns intensiv um Recherchen bemühen. Wir können aus eigener Lebenserfahrung zeithistorische Fakten einbringen und Mitstudierende können von unseren Praxiserfahrungen des bisherigen Berufslebens profitieren. Wir können Studienrichtungen wählen, die jüngere Studierende aus Gründen der späteren Umwandlung in eine ökonomische Verwertung - sprich Beruf - scheuen, zu belegen. Damit sichern wir die Diversität der Studienrichtungen. Wir geben Jüngeren ein positives Beispiel, dass Älterwerden nicht automatisch mit dem Abbau der geistigen Fähigkeiten einhergeht.
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Wir richten uns an StudienabgängerInnen, oder noch Studierende, vorrangig der Generation 50plus.
Zwei, oder beide Projekte stehen zur Auswahl:
„VECU“ (Virtuelles Europäisches Culturzentrum), befasst sich mit Literatur und Alttagsgewohnheiten in der europäischen Gesellschaft und wird gemeinsam mit Seniorstudierenden aus Deutschland, Niederlanden, Polen, Tschechien und Slowakei durchgeführt.
> Siehe www.efos-europa.eu
> Ansprechperson und nähere Auskünfte Mag.a. Herta Spitaler hwspitaler(at)gmx.at
oder
„Danube Networkers“ ist ein Schreib- und Kulturaustausch-Projekt mit den Ländern entlang des Donauraumes. Siehe www.danube-networkers.eu
Angesprochen sollen Personen werden, die an interkultureller Zusammenarbeit in Bezug auf Fragen der Geschichte, Gesellschaft und Kultur interessiert sind und sich mit anderen aus Deutschland, Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, austauschen möchten, damit das Gemeinschaftsgefühl in Europa gestärkt wird.
Ansprechperson und nähere Auskünfte Mag.a. Gerti Zupanich
unter zuppi(at)gmx.at



