Der Kaiser Friedrichs und Engelbertston (Walther von der Vogelweide)

Aus elib.at

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Walther von der Vogelweide (1170 - 1230)


Der Kaiser - Friedrichs - und Engelbrechtston ( u m 1 2 2 4 / 2 7 )


Si frâgent mich vil dicke, waz ich habe gesehen (84,14)
Ich drabe dâ her vil rehte drîer slahte sanc (84,22)
Von Rôme keiser hêre, ir hânt alsô getân (84,30)
Von Kölne werder bischof, sint von schulden frô (85,1)
Swes leben ich lobe, des tôt den wil ich iemer klagen (85,9)
Swer an des edeln lantgrâven râte sî (85,17)
Mehtiger got, dû bist sô lanc und bist sô breit (10,1)
Rich, hêrre, dich und dîne muoter, der megde kint (10,9)
Bote sage dem keiser sînes armen mannes rat (10,17)
Solt ich den pfaffen râten an den triuwen mîn (10,25)
Mîn alter klôsenaere von dem ich dô sanc (10,33)


I
L 84,14
Si frâgent mich vil dicke, waz ich habe gesehen,
swenne ich von hove rîte und waz dâ sî geschehen.
ich liuge ungerne und wil der wârheit halber niht verjehen:
ze Nüerenberg was guot gerihte, daz sage ich ze maere,
5
umb ir milte frâget varndez volk, daz kan wol spehen.
die seiten mir, ir malhen schieden dannen laere.
unser heimlîchen fürsten sint sô hovebaere,
daz Liupolt eine müeste geben, wan daz er ein gast dâ waere.



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