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Titel
Jehovah Contract: A Theological Suspense Novel
Rezension
Gott im Fadenkreuz - oder - Wie ermordet man eine Idee?!
Es beginnt als klassische Detektivgeschichte: Dell Ammo, der sich sein Auftragskillergehalt durch gelegentliche Detektivaufträge aufbessert, wird angeheuert, jemanden zu töten. soweit so klar - nur ist Gott als Zielperson eher ungewöhnlich.
Dells anfängliches Zögern wird durch die versprochene Heilung seiner Krankheit erfolgreich überwunden. Ausserdem sind da auch noch zwei schöne und geheimnisvolle Frauen/Mädchen in bester Tradition des Detektivgenres und so macht sich Dell auf die Suche nach seiner Zielperson und einer Möglichkeit, diese zu töten.
Auf seiner Suche lernen wir die apokalyptische Welt von Dell näher kennen, in der die Immobilienpreise im Stadtzentrum von Los Angeles nach einem Terroranschlag mit einer Atombombe rapide gesunken sind. Polizei und Firmen stehen sich vorsichtig-freundlich gegenüber und Magie und Drogen tanzen Hand in Hand in den Hirnen der meisten Mitmenschen umher.
Und wir werden auch mitgenommen auf eine theologisch-philosophische Tour de Force über Gott und die Welt, die mit viel dunklen Humor und Charme das zugrunde liegende Problem besser im Griff hat, als so manches Fachbuch.
Diese satirische Science Fiction Aufarbeitung der Konkurrenz und Koexistenz von Religion und Wissenschaft hat nichts an Aktualität verloren, wie die jüngst wieder aufgeflammten Diskussionen um creative design deutlich machen.
Andere Auflagen
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