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Titel
A SORCERER AND A GENTLEMAN
Rezension
Also ich bemühe mich ja immer nicht in das alte Klischee von Männer- und Frauenbüchern zu verfallen, speziell bei diesem Buch. Außerdem erinnere ich mich noch gut daran, daß ich schon in sehr jungem Alter überzeugt war, daß die Bücher, bei denen neben Wolfgang auch Heike Hohlbein vorne draufstand, zu dem Besten zählen, was alles, was Hohlbein heißt, so verfasst hat (Der Greif, Drachenfeuer, Midgard, Märchenmond). Bei Elisabeth Willey habe ich den Eindruck gehabt, daß sie etwas ähnliches geschafft hat, obwohl vorne nur ein Name draufsteht... seltsam aber genau deshalb sehr lesenswert.
Zwei Brüder und ihr Kampf um die Krone sind es, die all die anderen interessanten Charaktere mit hinein in ihren Strudel ziehen. Der eine ist König, mißtrauisch gegenüber Zauberern, der andere wurde von ihm verbannt und plant jetzt eine Invasion.
Auch sonst lernen wir jede Menge Cousins, Neffen und Nichten kennen, wie es zur Zeit der königlichen Dynastien üblich war. Es herrscht allerdings ein eher natürliches Verhältnis zueinander, und damit meine ich, daß die potentielle Verwandtschaft nicht daran hindert, gegeneinander Kriege zu führen, sich zu töten oder zu foltern. Für Spannung ist damit jedenfalls gesorgt...
Der Leser verfolgt vor diesem Hintergrund den Konflikt, wie er immer weitere Kreise zieht und mehr umfasst, Menschen verändert, Liebende auseinanderbringt und neue Lieben, Allianzen, neuen Haß stiftet.
Die Charaktere wechseln auch in ihrer Wichtigkeit, etwas das mir auch sehr gut gefällt. Es gibt ein eher bitteres Ende, bei dem keiner so richtig erreicht, was er haben wollte und wir von allen Personen, die wir kennengelernt haben, ein neues Bild bekommen.
Alles in allem ein gutes Buch, mit der richtigen Balance zwischen gutem Plot, Phantasie, heiteren Elementen, Intrigen, Liebe und Kampf...
kurz gesagt, das richtige Buch für jemanden, der krank im Bett liegt und das zu den Feiertagen, so wie der Autor. Es verkürzt die Wartezeit erheblich, ich hab es ausprobiert...
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