Tagungen der AG-ASS

20. Jahrestagung – 11.–13.05.2018

Die Jahrestagung 2018 wird vom 11. bis 13. Mai 2018 in Mainz stattfinden; das Thema wird sein: „Taten und Worte der Apostel”.



Frühere Tagungen:

20. Tagung der AG-ASS in Wien (28. April – 1. Mai 2017)

Die Jubiläumsjahrestagung 2017 der AG-ASS, bei der auch kleine Feierlichkeiten begangen wurden, fand vom 28. April bis 1. Mai in Wien statt. Das Thema lautete: Ephesos. Hanghäuser, Kaiserkult und frühes Christentum. Verantwortlich dafür zeichneten Kerstin Böhm, Clarissa Breu, Rainer Gugl, Hanna-Maria Mehring. Hier die Einladung.



19. Tagung der AG-ASS in Hamburg (29. April – 1. Mai 2016)

Die Jahrestagung 2016 der AG-ASS fand vom 29. April bis 1. Mai 2016 in Hamburg statt. Das Thema lautete: „Christliches” und „Nichtchristliches” „Judentum” – Identitätssuche zwischen Kontinuität und Abgrenzung. Verantwortlich dafür zeichneten Jens Gillner, Daniel Lanzinger, Tanja Forderer und Felix John. Hier der Tagungsbericht von Felix John. Außerdem sei auf den Flyer verwiesen.



18. Tagung der AG-ASS in Dresden (1.–3. Mai 2015)

Die Jahrestagung 2015 fand vom 1.–3. Mai in Dresden statt und stand unter dem Thema: „Synoptisch lesen. Perspektiven för einen unvoreingenommenen Diskurs im unwegsamen Gelände der synoptischen Frage”. Vorbereitet wurde die Tagung von Hildegard Scherer (Bonn), Michael Hölscher (Mainz), Markus Lau (Fribourg) und Jan Heilmann (Dresden). Hier der Tagungsbericht von Markus Lau und Michael Hölscher. Außerdem sei auf den Call for Papers und das Programm verwiesen.

17. Tagung der AG-ASS in Münster (2.–4. Mai 2014)

Die Jahrestagung 2014 fand vom 2.–4. Mai 2014 in Münster im Liudgerhaus statt; Leitthema war die johanneische Literatur. Die Tagung wurde von Volker Niggemeier (Münster), Jan Schäfer (ehemals Bochum, jetzt Dresden) und Michael Hölscher (Mainz) organisiert. Hier der Tagungsbericht von Volker Niggemeier und Michael Hölscher. Außerdem sei auf den Flyer verwiesen.



16. Tagung der AG-ASS in Bern und Fribourg (10.–12. Mai 2013)

Die 16. Tagung der AG-ASS fand nach der Öffnung der Arbeitsgemeinschaft auch für katholische Nachwuchsneutestamentlerinnen und -neutestamentler erstmals an zwei Orten statt: 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Niederlande, Österreich und der Schweiz trafen sich vom 10.–12. Mai 2013 an den Theologischen Fakultäten in Bern und Freiburg (Schweiz), um über das Thema „Interpretation des Neuen Testaments im hellenistischen Kulturraum – Herkulesaufgabe oder Sisyphosarbeit?” zu diskutieren. Die Vorbereitung der Tagung lag in den Händen von Soham Al-Suadi, Zbyněk Garský und Markus Lau. Eine Zusammenfassung der Tagung in Form eines white paper findet sich hier. Zudem wurde im Rahmen der Geschäftssitzung der Sprecherkreis erweitert und z. T. neu gewählt. Ihm gehören nun an: Igna Kramp (Frankfurt am Main, St. Georgen), Susanne Luther (Mainz), Jens Börstinghaus (Erlangen) und Markus Lau (Freiburg [Schweiz]).



15. Tagung der AG-ASS in Berlin (4.–6. Mai 2012)

Die Jahrestagung 2012 fand vom 4. bis 6. Mai in Berlin statt (Friederike Kunath und Ines Luthe waren die Organisatoren); das Thema war „Kanon und apokryphe Literatur”. Für Fr Nachmittag standen neben einer Diskussion über aktuelle Fragen der Lehre zwei professorale Vorträge auf dem Programm (Prof. Dr. Jens Schröter und Prof. Dr. Jörg Frey). Am Sa fand der Thementag mit Vorträgen statt, und am So bestand die Möglichkeit zu einer Interessengruppendiskussion (open space) über Dissertations- und Habil-Projekte oder sonstige brennende Themen (d.h. einfach eine andere Form von Werkstattberichten).

14. Tagung der AG-ASS in Mainz (13.–15. Mai 2011)

In einem veränderten Rahmen und in erweiterter Zusammensetzung fand vom 13.05. bis zum 15.05.2011 die diesjährige Tagung der Arbeitsgemeinschaft in Mainz statt. Auf Anregung der einladenden Mainzer Assistenten, Susanne Luther, Eckart Schmidt und Jörg Röder, waren erstmals auch katholische Kolleginnen und Kollegen geladen. Außerdem startete die Tagung mit drei öffentlichen Abendvorträgen am Freitag, bevor die Assistenten am Samstag und Sonntag die Tagung mit weiteren Vorträgen, Diskussionen und Beratungen unter sich fortsetzten.
Im Zentrum der Tagung stand die Betrachtung frühchristlicher Literatur im Spannungsfeld von Fiktivität, Fiktionalität und Faktualität. Für den Eröffnungsvortrag konnte der Mainzer Literaturwissenschaftler Frank Zipfel gewonnen werden. Er stellte „Konzepte literaturwissenschaftlicher Fiktionstheorien” vor und gab den Teilnehmern einen gewinnbringenden Einblick in seine eigene Fiktionstheorie, die vor allem auf der spezifischen Kommunikation zwischen Autor und Leser beruht, die mit einem Fiktionsvertrag überschrieben werden kann. Das Problemfeld umriss Zipfel auf vier Ebenen: Fiktion im Zusammenhang der Geschichte (Fiktivität), des Erzählens (Fiktionalität), der Textproduktion und der Textrezeption. In der anschließenden Diskussion und im weiteren Verlauf der Tagung wurde näher beleuchtet, inwieweit diese an moderner Literatur entwickelte Theorie auf den Kontext frühchristlicher Literatur übertragbar ist. Ruben Zimmermann (Mainz) betonte in seinem Beitrag „Erfundene Wahrheit? – Augenzeugenschaft im Johannesevangelium als hermeneutisches Konzept” nicht nur die historiographische, retrospektiv orientierte Funktion von Augenzeugenschaft, sondern auch den erzählerischen Gegenwartsbezug des Konzepts. Außerdem arbeitete Zimmermann heraus, dass sich das Verständnis von Fiktionalität in frühchristlicher Zeit von dem heutiger Leser deutlich unterscheidet. Friedrich Wilhelm Horn (Mainz) zeigte in seinem Vortrag „Fiktivität, Fiktionalität und Faktualität am Beispiel des 1. Petrusbriefes” anhand von wichtigen Aspekten der Einleitungswissenschaft, inwieweit fiktionstheoretische Fragestellungen für die Kommentierung des 1. Petrusbriefs fruchtbar gemacht werden können.
Die Thematik wurde in Vorträgen von Jörg Röder (Mainz/Lausanne, theologische Forschungsgeschichte), Eckart Schmidt (Mainz, Fiktionalität im 18. Jahrhundert und die Geburt des „historischen Jesus”), Martin Bauspieß (Tübingen, Pragmatik der Geschichte. Der Metadiskurs zur Geschichtsschreibung in neutestamentlicher Zeit) und von Peter Ben Smit (Bern, Die Pastoralbriefe als zukunftsorientierte Imagination der Kirche) am Samstagvormittag vertieft. Der Nachmittag stand im Zeichen der Synoptiker und der Apostelgeschichte: Thomas Schumacher (Augsburg, Taufe Jesu als Auferstehungserzählung des Markusevangeliums), Olaf Rölver (Bamberg, Schrifthermeneutische Beobachtungen zur Faktizität der Schrift im Matthäusevangelium), Felix Albrecht (Göttingen, Herodes und der Kindermord zu Bethlehem aus historischer und motivhistorischer Perspektive) und Nils Neumann (Rhetorik des Schiffbruchs. Die anschauliche Schilderung in Apg 27 zwischen Fakt und Fiktion) trugen aus verschiedenen Perspektiven und mit fruchtbaren Applikationen Wesentliches zum Thema bei. Die Erträge der Tagung werden unter der Herausgeberschaft von Susanne Luther, Eckart Schmidt und Jörg Röder publiziert. Der Tagungsband wird im Jahr 2012 erscheinen.
Nachdem am Samstagabend auch die Geselligkeit in der Mainzer Altstadt gepflegt werden konnte, fand die Tagung am Sonntag in Beratungen zu Form und Inhalt der AG Ass und aktueller Lehre wie den Einführungen in das Neue Testament und dem neutestamentlichen Proseminar einen gelungenen Abschluss.
Die Form der Mainzer Tagung wurde positiv aufgenommen. Auch der Austausch mit den katholischen Kolleginnen und Kollegen wurde als sehr fruchtbar empfunden, weswegen sich die Anwesenden dafür aussprachen, diesen erweiterten Einladungskreis beizubehalten.

Jörg Röder




Bild: Susanne Luther

13. Tagung der AG-ASS in Erlangen (15.–17. Mai 2009)

Für die Erlanger Tagung der Arbeitsgemeinschaft hatten wir uns ein vergleichsweise randständiges Thema vorgenommen, nämlich die deuteropaulinischen und katholischen Briefe unter dem plakativen Titel „Der Streit um das Erbe”.
Trotz der geringen Teilnehmerzahl haben wir ein ansprechendes Tableau an Vorträgen zusammenstellen können (vgl. das Programm); dieses Tableau wurde am Samstag abgearbeitet:
David C. Bienert führte uns auf der Basis seiner Studien zum Johannesevangelium in Verwendung und Funktion des koinonia-Begriffs im 1. Johannesbrief ein.
Anschließend machte Jens Börstinghaus deutlich, dass der vieldiskutierte Ausdruck der fälschlich so genannten Erkenntnis in 1. Tim 6,20 schon in sich unklar bleibt und uns beim Versuch, die angegriffenen Gegner einzuordnen, mit einem nicht eindeutigen Befund konfrontiert.
Am Nachmittag entfaltete Susanne Luther, wie der Jakobusbrief Ethik zur Sprache bringt: Sie arbeitete heraus, dass in den vorderen Abschnitten der Epistel keine konkreten ethischen Anweisungen im Vordergrund stehen, sondern eine ethische Argumentation ins Werk gesetzt wird, die auf Charakterbildung auf Seiten der Leser zielt und so eine selbständige Verhaltensdisposition für ethisches Handeln fördern will.
Zum Abschluß kam Markus Lang nochmals auf die Pastoralbriefe zu sprechen. Er zielte auf das Paulusbild dieser Schriften ab und untermauerte die These, dass das hier gleichsam erhöhte, z.T. mit soteriologischen Implikationen versehene Paulusbild ein integraler Bestandteil der Argumentation der Briefe ist und mithin sogar einen wesentlichen Aspekt der Auseinandersetzung mit den Gegnern darstellt. In der Diskussion des Vortrags ergaben sich interessante Querverbindungen zu den Beobachtungen aus dem Vortrag über die fälschlich so genannte Erkenntnis in 1. Tim 6,20.

Bei gutem böhmischen Essen ließen wir den Tag ausklingen, um uns am Sonntag dem vorgenommenen aktuellen Problem zu widmen. Das war diesmal das Thema „Modularisierung”: Wie zu erwarten, kam es hier zu einem lebendigen Austausch über anstehende Probleme der zukünftigen Modularisierung des Pfarramtsstudiums. Verschiedene Entwürfe wurden verglichen und diskutiert. Bereichert wurde das Gespräch durch Erfahrungsberichte über die schon vollzogene Modularisierung anderer Studiengänge.
In der die Tagung abschließenden Einheit zur „Zukunft der AG-ASS” wurde u.a. beschlossen, die Werbung an den Fakultäten und Fachbereichen zu intensivieren und dabei insbesondere die Lehrstuhlinhaber auf die Existenz und den Wert einer Einrichtung wie der AG-ASS aufmerksam zu machen.
Die Jahrestagung 2010 wird vom 7.–9. Mai 2010 in Rostock stattfinden. Die organisatorische Vorbereitung liegt in den Händen von Klaus-Michael Bull. Als diesmal vielleicht wieder etwas breitenwirksameres Thema einigten wir uns auf: „Noch viele andere Dinge gibt es, die Jesus getan hat” – Jesus in der Erinnerung des frühen Christentums. Die inhaltliche Koordination hat wieder Friederike Burmeister (Greifswald) übernommen. Als aktuelles Problem steht dann das Thema „E-Learning” auf dem Programm.

Jens Börstinghaus




12. Tagung der AG-ASS in Münster, Westfalen (23.–25. Mai 2008)

Die diesjährige Tagung der AG-ASS stand unter dem Thema „Was machte die Konkurrenz?” – Die religiöse Umwelt des Neuen Testaments. 13 alte und neue Mitglieder trafen sich im Institutum Judaicum Delitzschianum in Münster, um die verschiedenen Beiträge zum Thema zu diskutieren und über die Zukunft der Arbeitsgemeinschaft zu beraten.

Da die Einladung zur Jahrestagung aus verschiedenen Gründen relativ kurzfristig erfolgt war, konnten aus „Bordmitteln” diesmal nur drei Vorträge beigesteuert werden, die aber zu intensiver Diskussion einluden:

Zur Abrundung der thematischen Arbeit waren wir dann am Sonnabendnachmittag zu Gast beim 1. Kolloquium der GANPH e.V. / Arbeitsgruppe „Neues Testament und Antike Philosophie”, das leider nicht ganz hielt, was wir uns davon versprochen hatten. Während der Beitrag von Jörn Müller (Bonn/Würzburg) zum Thema „Willensschwäche und innerer Mensch in Röm 7” eine interessante Auseinandersetzung eines Philosophen mit der exegetischen Diskussion bot, demonstrierten die beiden anderen Vorträge eindrücklich die Gefahr von Missinterpretationen neutestamentlicher Texte, wenn deren biblisch-jüdischer Hintergrund ausgeblendet wird.

Am Sonntagvormittag gab David C. Bienert eine engagierte Einführung in die inhaltlichen und methodischen Probleme des neutestamentlichen Proseminars, an die sich eine zweistündige intensive Diskussion anschloss. Als besonders fruchtbar empfand ich den Austausch über die ganz verschiedenen Bemühungen, literaturwissenschaftliche und „klassische” Methoden miteinander zu kombinieren.

Schon zu Beginn der Jahrestagung hatten wir darüber nachgedacht, wie die Arbeit der AG-ASS künftig weitergehen soll. Dabei wurde deutlich, dass wir unsere Öffentlichkeitsarbeit entscheidend verbessern müssen, um alle Kolleginnen und Kollegen zu erreichen. Im Laufe des Jahres soll deshalb ein Brief an alle Lehrstühle geschrieben werden. Wir wollen auf diesem Weg zum einen auch die Doktorandinnen und Doktoranden erreichen, zum anderen die Professoren darauf aufmerksam machen, dass die AG-ASS als Multiplikator (Stellenausschreibungen, Tagungseinladungen) genutzt werden kann. Außerdem wäre es hilfreich, wenn alle AG-ASS-Mitglieder nicht nur verbal für die AG werben, sondern auch unsere Homepage von ihren eigenen Pages (so vorhanden) verlinken.

Wir haben auch beschlossen, die Jahrestagungen ab nächstem Jahr in drei inhaltliche Blöcke zu gliedern: Neben Vorträgen zum verabredeten Thema soll es die Möglichkeit zu kurzen Werkstattberichten geben, mit denen Mitglieder Projektideen oder am Anfang befindliche Projekte vorstellen. Wir denken, dass eine Diskussion dieser Berichte im „geschützten Raum” der AG-ASS sehr hilfreich sein kann. Schließlich wollen wir jeweils einen Problembereich anpacken, der uns auf den Nägeln brennt (wie in diesem Jahr das Proseminar).

Die Jahrestagung war von David C. Bienert organisatorisch hervorragend vorbereitet worden. Vor allem die Extraführung im Bibelmuseum mit der Möglichkeit, die heiligen Hallen (bzw. Keller) des Instituts für Neutestamentliche Textforschung zu besichtigen, war ein echtes Highlight!

Die Jahrestagung 2009 wird vom 15.–17. Mai 2009 in Erlangen stattfinden. Die organisatorische Vorbereitung liegt in den Händen von Jens Börstinghaus. Als Thema wurde verabredet: „Der Streit um das Erbe” – Die katholischen und deuteropaulinischen Briefe. Die inhaltliche Koordination hat Friederike Burmeister (Greifswald) übernommen. Als aktuelles Problem haben wir uns „Modularsierung” vorgenommen.

Klaus-Michael Bull




11. Tagung der AG-ASS in Wien (22. und 23. Juli 2007)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich lade hiermit zur Jahrestagung der AG-ASS 2007 in Wien recht herzlich ein!

Sie findet am 22. und 23. Juli statt und ist Teil des SBL International Meetings, das bis 26. Juli dauert.

Thema ist das Zusammenwirken von Systematischer Theologie und Exegese, die Vortragenden kommen aus beiden Bereichen, was eine sicherlich interessante und hoffentlich auch für die Zukunft bereicherndes gemeinsames Nachdenken verspricht. Hier das Programm.

Die Anmeldung für die SBL-Tagung sowie die Unterkunftsbuchung erfolgt direkt bei der SBL: http://www.sbl-site.org/Congresses/Congresses_InternationalMeeting.aspx

Jene, die ausschließlich bei der AG-ASS Tagung teilnehmen wollen, sollten sich selbst ein Hotel suchen (siehe Programm), und müssen sich nicht bei SBL anmelden.

Sowohl jene Leute, die sich über SBL anmelden, als auch jene, die nur zu AG-ASS kommen, melden ihre Teilnahme bitte bis 29. Juni an Markus Lang (markus.lang@univie.ac.at).

Mit herzlichen Grüßen,

Markus Öhler

10. Tagung der AG-ASS in Neuendettelsau (12.–14. Mai 2006)

Im Anschluss an die 9. Jahrestagung in Frankfurt zum Thema „Hermeneutik” hat sich die AG-ASS in ihrer diesjährigen Tagung mit „Hermeneutik in der exegetischen Praxis” beschäftigt. Ziel der dreitägigen gemeinsamen Arbeit war die Zuspitzung unterschiedlicher hermeneutischer Konzepte auf die konkrete Exegese einer Auswahl argumentativer und narrativer Texte. In ihrer perspektivischen Einführung in das Thema öffnete Eve-Marie Becker (Erlangen) einen Fächer an hermeneutischen Problemstellungen (Verhältnis zur Kulturwissenschaft, Textualität und Literalität, Ethik von Texten, Text und Wirklichkeit, Kohäsion und Kohärenz, Narratologie und Geschichtstheorie) und stellte Hermeneutik als Selbstreflexion in den Rahmen einer gesamttheologisch orientierten Enzyklopädie.

Unter der Leitung von Moisés Mayordomo (Bern) beschäftigten sich die ersten drei Vorträge mit der Exegese von Röm 3,21ff. Klaus-Michael Bull (Rostock) unterzog den Text auf der Grundlage der Argumentationstheorie von Josef Kopperschmidt einer Analyse im Hinblick auf den Gebrauch von Thesen, Argumenten und Schlussregeln („Im Wechselspiel der Argumente. Paulusexegese und Argumentationstheorie”). Aus der Perspektive der „New Perspective” und ihrer Neubestimmung des Verhältnisses von Nichtjuden und Torah näherte sich Klaus Neumann (Neuendettelsau) dem Text anhand der systematisch relativ geschlossenen Darstellungen der paulinischen Theologie in Stanley Stowers’ A rereading of Romans und John Gager’s Reinventing Paul („Theologie und/oder Rhetorik im Römerbrief: Paulus im Widerstreit von ‚alter’ und ‚neuer’ Pauluskonstruktion”). In seinem Beitrag „Ideologiekritische und diskursanalytische Zugänge zu Paulus-Texten” fasste Stefan Scholz (Augsburg) im Anschluss an Michel Foucault und daran anknüpfende Diskurstheorien Paulus als „durchlaufenden Ort diskursiver Strategien” und suchte den Text ab nach tragenden Dualismen (z.B. Jude/Heide), mythischen Aktanten (wie etwa „wir”, „man”), monologischen Elementen (echte Fragen, Selbstkritik), Schlüsselbegriffen und Hinweisen auf Soziolektgebrauch.

Unter der Leitung von Eve-Marie Becker (Erlangen) beschäftigten sich zwei weitere Vorträge mit narrativen Texten. Sönke Finnern stellte anhand einer narrativen Exegese von Mk 8,27 – 9,1 weit reichende „Überlegungen zur Analyse und Evaluation von Methoden” an, die u.a. auch der Frage nach der Erkennbarkeit „impliziter Methoden” in exegetischen Texten nachging. In die Welt johanneischer Erzählweise führte Enno Edzard Popkes (München) anhand des Tempelwortes Jesu („Joh 2,19–22 als Paradigma für das Verhältnis von Hermeneutik und Historiographie im Johannesevangelium”).

Einen kleinen Höhepunkt der Tagung bildete am Samstagabend die Vorstellung des „Digital Prototype für die 28. Auflage des Nestle-Aland” durch Luc Herren (Frankfurt a.M. / Münster), der maßgeblich an der Umsetzung dieses anspruchsvollen Projektes beteiligt ist. (Zur Information sei auf http://nestlealand.uni-muenster.de/ hingewiesen.)

Der Sonntagvormittag war der gemeinsamen Auswertung der unterschiedlichen Impulse gewidmet. Im Zentrum standen Fragen der hermeneutischen Praxis (Gibt es Exegese ohne Hermeneutik? Welches ist die Rolle der Exegese im Gesamt der Theologie? Welches ist die Rolle des Exegeten bzw. der Exegetin?), des Objektbezugs im Spannungsfeld zwischen Objektivität und Relativismus, Normativität und Deskriptivität und schließlich des Verhältnisses der Exegese zu ethischen und systematisch-theologischen Anliegen. Damit ist thematisch bereits eine Brücke zur Tagung 2007 geschlagen.

Für die hervorragende Organisation vor Ort sei ganz herzlich Klaus Neumann (Neuendettelsau) gedankt.

Zum Schluss noch einige Mitteilungen:

Moisés Mayordomo (Bern)

9. Tagung der AG-ASS in Frankfurt a.M. (20.–22. Mai 2005)

Vom 20.–22. Mai 2005 fand auf dem Campus Westend, im historischen IG-Farben-Haus, die 9. Jahrestagung der AG-ASS statt. 14 Mitglieder waren der Einladung von Kristina Dronsch gefolgt und widmeten sich 2 Tage lang dem Thema „Hermeneutik”. Das Thema war bewusst weit gewählt worden, um möglichst viele Facetten der aktuellen Diskurse im Spannungsfeld von Exegese, Text- und Geschichtstheorie und (eben) Hermeneutik darstellen und diskutieren zu können.

Leider fielen die Mainzer Heike Omerzu und Paul Metzger kurzfristig aus, so dass der mit Spannung erwartete Disput zwischen Kristina Dronsch und Paul Metzger erst literarisch in der geplanten Publikation der Beiträge stattfinden wird. Die bei der Tagung gehaltenen Vorträge führten eindrucksvoll vor Augen, wie weit das Feld der hermeneutischen und texttheoretischen Diskussion inzwischen geworden ist. In den angeregten Diskussionen, die selbst der relativ großzügige Zeitplan nicht fassen konnte, wurde intensiv um die Chancen und Risiken dieser Entwicklung gestritten. Läuft die neutestamentliche Exegese Gefahr, jedem Trend der Nachbardisziplinen Literatur- und Geschichtswissenschaft hinterher zu laufen? Wie lässt sich die erkannte Multidimensionalität der Texte in der praktischen Exegese fassen? Wie steht es mit der Anschlussfähigkeit der exegetischen Diskurse an die der übrigen theologischen Disziplinen, speziell der Systematischen Theologie?

Folgende Vorträge wurden zu Gehör gebracht:

Wie gewohnt, kam auch der kulturelle und gemütliche Teil bei dieser Tagung nicht zu kurz. Am Freitag waren wir zu Besuch im Bibelerlebnishaus und erlebten im Selbstversuch, wie man über eigene Sinneserfahrung Zugang zur Welt der Bibel bekommen kann – Moisés Mayordomo als Abraham und Kristina Dronsch als Sara werden uns in bleibender Erinnerung sein! Der Abend klang dann am Mainufer im Angesicht der Frankfurter Skyline gemütlich aus.

Am Sonnabend erhielten wir nach den Vorträgen eine Führung durch die reiche Welt des jüdischen Westend, die mit so berühmten Namen wie Rothschild verbunden ist. Danach ging es in das traditionsreiche Ebbelwei-Lokal „Zum lahmen Esel” und wir konnten feststellen, dass Kristinas Schwärmen durchaus seine Berechtigung hat.

Am Ende der Tagung stand dann die Vorschau auf die kommenden Jahre. Für 2006 hat uns Klaus Neumann nach Neuendettelsau eingeladen. Die inhaltliche Vorbereitung haben Eve-Marie Becker und Moisés Mayordomo übernommen. Wir wollen damit beginnen, die aus der diesjährigen Tagung erwachsenen Fragen aufzuarbeiten und nach dem Ertrag der hermeneutischen Diskurse in der Arbeit an konkreten Texten fragen.

2007 wird die AG-ASS auf Vorschlag von Markus Öhler vom gewohnten Rhythmus abweichen und Ende Juli nach Wien zur Jahrestagung am Rande des SBL-International Meeting einladen. Wir haben angedacht, dann interessierte Kollegen aus der Systematischen Theologie einzuladen, um weiter an den oben aufgeworfenen Fragen zu arbeiten.

Schließlich wurden auch noch zwei wichtige Entscheidungen mit Blick auf die AG-ASS selbst getroffen. Die anwesenden Mitglieder haben beschlossen, angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Hochschullandschaft und des damit verbundenen Rückgangs von haushaltfinanzierten Assistentenstellen den Status des kooptierten Mitglieds abzuschaffen. Carsten Claußen, auf den der entsprechende Vorschlag zurückging, wird noch einen entsprechenden Text auf die Homepage stellen.

Zugleich hat Carsten seinen Wunsch geäußert, aus dem Sprecherkreis der AG-ASS auszuscheiden. Wir haben diesem Wunsch verbunden mit großem Dank an ihn als Gründungsmitglied entsprochen. Damit ist im (informellen) Sprecherkreis ein Platz vakant geworden. Enno Popkes und ich würden uns freuen, wenn wir bald einen neuen Mitstreiter oder eine neue Mitstreiterin finden würden. Wer sich dazu bereit finden möchte, melde sich bitte per mail bei einem von uns!

Am Ende dieses Berichtes soll noch einmal der Dank an Kristina Dronsch und Paul Metzger stehen, die die Tagung mit viel Einsatz hervorragend organisiert haben!

Klaus-Michael Bull (Rostock)

PS. Ein Tipp ist noch nachzutragen: Wer dienstlich in Frankfurt/M. zu tun hat, dem sei die Unterkunft bei den freundlichen Diakonissen in der Eschersheimer Landstraße empfohlen!

Es steht ein weiterer Bericht von Kristina Dronsch zur Verfügung.

8. Tagung der AG-ASS in Mainz (14.–16. Mai 2004)

Das diesjährige Jahrestreffen der AG-ASS, an dem 17 Mitglieder teilnahmen, stand unter dem Thema „Sozialgeschichte”. Dazu wurden folgende Vorträge gehalten:

Die sich an die Vorträge anschließenden intensiven Diskussionen zeigten zum einen die große Relevanz des Themas für die neutestamentliche Forschung, zum anderen aber auch die methodischen Herausforderungen, die sich aus sozialgeschichtlichen Fragestellungen ergeben. So wurde mehrfach darüber reflektiert, inwieweit Anstöße der modernen Literaturwissenschaft (namentlich von U. Eco) auch für sozialgeschichtliche Forschungen fruchtbar gemacht werden können. Auch das Potential der Wissenssoziologie scheint bei weitem noch nicht ausgeschöpft zu sein.

Der wissenschaftliche Austausch wurde traditionsgemäß durch gemeinsame Unternehmungen ergänzt. Dabei lernten wir am Abend die Weinkeller der Mainzer Altstadt kennen und schätzen, während wir am Sonnabendnachmittag das strahlende Sonnenwetter im Rheintal bei Bingen und Rüdesheim genossen (inklusive Schifffahrt!). Auch diese Stunden wurden zu vielen persönlichen Gesprächen genutzt und tragen das ihre zur unverwechselbaren Atmosphäre der Treffen bei.

Zum Abschluss berieten wir über die weitere Arbeit der AG-ASS. In diesem Zusammenhang teilte Markus Öhler (Wien) seine Bitte mit, von der Arbeit im Vorstand entlastet zu werden. Wir sind dieser Bitte verbunden mit ganz herzlichem Dank an Markus nachgekommen. Er hat mit seiner freundlichen österreichischen Art ganz erheblich dazu beigetragen, dass die AG-ASS nun schon seit 9 Jahren erfolgreich arbeitet. Wir freuen uns, dass Markus versprochen hat, uns auch weiter bei den Treffen erhalten zu bleiben.

Markus Öhlers Platz im Vorstand nimmt Enno Edzard Popkes (München) ein, der seit 2 Jahren ganz aktiv die Jahrestreffen mitgestaltet hat. Er wird in absehbarer Zeit auch die Betreuung der Homepage übernehmen. Für eine Interimszeit hat diese Aufgabe Luc Herren (Münster) übernommen.

Zum Schluss soll auch an dieser Stelle der Dank für die beiden Kolleginnen stehen, die das gelungene Jahrestreffen in Mainz organisiert haben: Eva Ebel (Hannover) und Heike Omerzu (Mainz).

Klaus-M. Bull (Rostock)

7. Jahrestagung der AG-ASS in Wien

Nachdem es uns im vergangenen Jahr in den hohen Norden gezogen hatte, trafen sich vom 23.–25. Mai 2003 10 AG-ASS-Mitglieder in Wien zum nun schon traditionellen jährlichen Austausch. Das Treffen war in hervorragender Weise von Markus Öhler (Organisation) und Enno Popkes (Vorträge) vorbereitet worden.

Von acht Vorträgen angeregt widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in intensiven Diskussionen dem Tagungsthema „Apokalyptik als bleibende Herausforderung neutestamentlicher Theologie – Jüdische, neutestamentliche und frühchristliche Perspektiven“. Im Einzelnen wurden folgende Vorträge zu Gehör gebracht:

Die Vorträge zeigten in exemplarischer Weise die unterschiedliche Rezeption apokalyptischer Motive im Neuen Testament und seiner Umwelt und die oft verschlungenen intertextuellen Bezüge zwischen den Texten auf. Zugleich wurde in den Diskussionen wie schon bei den letzten Tagungen erkennbar, wie inspirierend der Austausch gerade im lockeren Rahmen der AG-ASS ist. Dieser Aspekt wurde in der Schlussrunde von mehreren Teilnehmern hervorgehoben.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit kamen auch die Kultur und der persönliche Austausch nicht zu kurz. Am Freitag testeten wir in einem Heurigenlokal den dortigen Weiswein (Tip für Nichtwiener: Nie in einem Heurigenlokal Cola bestellen wollen!!) und am Samstag bot das Akademietheater mit „Emilia Galotti” ein Kabinettstück bester Wiener Schauspielkunst.

6. Jahrestagung von 24.–26. Mai 2002 in Rostock

Am letzten Maiwochenende trafen sich acht unentwegte AG-ASS-Mitglieder in Rostock zur nunmehr schon 6. Tagung der Arbeitsgemeinschaft. Um es gleich zu sagen: Wer nicht gekommen ist, hat ein wunderbares Wochenende mit tollem Wetter, interessanten Vorträgen und intensiven Diskussionen und Vorträgen verpasst!!

Nach einem lockeren Aufgalopp am Freitagabend wurde am Sonnabend zunächst hart gearbeitet. Eva Ebel (Griechisch-römische Vereine und frühe christliche Gemeinden), Michael Becker (Die Wirkung des Paulus – die Wirkung der Korinther. Überlegungen zum Rezeptionsverständnis im Blick auf den ersten Korintherbrief) und Eve-Marie Becker (Die Korintherbriefe bei Markion) brachten ihre Vorträge zu Gehör, die lebhaft diskutiert wurden.

Am Nachmittag folgte der verdiente Ausgleich mit einem kurzen Stadtbummel und der Fahrt nach Warnemünde. Dort lockten der Leuchtturm zu einer Besteigung und der Strand zu einem Spaziergang. Der Abend begann in einer gemütlichen Gaststätte in der alten Warnemünder Windmühle und wurde dann auf ausdrücklichen Wunsch des Wieners Markus Öhler (Hier gibt es nur Eiskrem als süßen Nachtisch!) in einem italienischen Cafè in Rostock fortgesetzt.

Am Sonntag konnte dann Enno Popkes noch seine Erkenntnisse zum 2. Thessalonicherbrief vortragen (Die Bedeutung des 2. Thessalonicherbriefes für das Verständnis paulinischer und deuteropaulinischer Eschatologie).

Die gute Mischung aus Vorträgen, Diskussionen und lockerer Freizeit schuf eine Atmosphäre, die allen Beteiligten sicher in guter Erinnerung bleiben wird, da sie auch Raum zum persönlichen Kennenlernen ließ.

5. Jahrestagung von 18.–19. Mai 2001 der AG-ASS in München

In recht stattlicher Runde wurden zum Thema „Johannesevangelium“ folgende Vorträge zu Gehör gebracht und diskutiert:

Während der Tagung wurde auch über die Zukunft der AG-ASS nachgedacht, die jetzt seit 5 Jahren existiert. Da Carsten Claußen zu einem Forschungsaufenthalt nach Princeton geht, erklärte sich Klaus-Michael Bull (Rostock) bereit, neben Markus Öhler (Wien) als Ansprechpartner für die Belange der Arbeitsgemeinschaft zur Verfügung zu stehen.

4. Jahrestagung von 26.–28. Mai 2000 in Halle

Die 4. Jahrestagung der AG-ASS hatte als Thema „Synchronie und Diachronie” in der Exegese biblischer Texte. Die Tagung fand in den Räumen der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität, Halle/Saale, statt. Folgende Beiträge wurden gehalten:

Eine Führung durch die Räume der Theologischen Fakultät durch den Dekan Prof. Hermann Goltz und durch die Frankeschen Stiftungen durch Frau Dr. Christel Butterweck rundete die Tagung ab. Die Organisation vor Ort wurde sehr kompetent von Dr. Manfred Lang übernommen.

3. Jahrestagung von 28.–30. Mai 1999 in Marburg

Die Jahrestagung 1999 hatte zwei Schwerpunkte: Neuere Literatur zum Corpus Johanneum und didaktische Fragen zur Formgeschichte. Die Tagung fand in der Alten Universität Marburg statt. Zur johanneischen Literatur wurden vier Referate vorgetragen und diskutiert. Sie sind teilweise nun auch erstmals über diese Homepage nachzulesen.

Der Arbeitsschwerpunkt „Didaktik der Formgeschichte” zeigte die verbreiteten Schwierigkeiten auf, dieses Fach im Proseminar Studierenden beizubringen. Die in Gruppen sowie im Plenum diskutierten Fragen führten dazu, daß wir einen Text ausarbeiteten, der auf diese Problematik hinweisen soll. Er wird im Herbst in der Zeitschrift für Neues Testament (ZNT) erscheinen.

Am Samstag erhielten wir von Fr. Lührmann eine sehr interessante Führung durch Marburg, ihr Gatte hat uns als Leiter des Instituts begrüßt. Die technische Organisation der Tagung wurde in hervorragender Weise von Karin Lehmeier und Thomas Holtmann bewältigt.

2. Jahrestagung von 12.–14. Juni 1998 in Münster (Westf.)

Die 2. Jahrestagung hatte zwei Themenstellungen: „Neuere Paulusliteratur” und „NT-Prosminar”.

Folgende Referate wurden gehalten:

Die jeweils anschließende Diskussion widmete sich vor allem der Frage, inwieweit neue Forschungsansätze, die zumeist aus dem anglo-amerikanischen Raum kommen, in unseren Breiten bereits rezipiert wurden und welche Chancen sie für die Erforschung der paulinischen Literatur und ihres Verfassers bieten.

Ein halber Tag war dann dem Thema „NT-Proseminar” gewidmet, wobei die unterschiedlichen Konzepte und Probleme berichtet und diskutiert wurden. Diese Thematik wird in der nächsten Tagung vertieft behandelt werden.

Den Abschluß bildete am Sonntag vormittag eine Führung durch das Bibelmuseum am Institut für Neutestamentliche Textforschung.



© Klaus-Michael Bull, Luc Herren
Letzte Änderung am 12.05.2017