Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte

Eurovision Cold War. Geopolitics and Queerness at the Eurovision Song Contest in 2007

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The Eurovision Song Contest (ESC) offers a powerful stage for extravagant and queer performances, great visions, exuberant zeitgeist, and so-called trash. And although officially denied, it is of course a place of negotiating and representing national and European politics, (sexual) identities, and culture.

„So wie ihr euch draußen im Felde hervorgetan, so sollt ihr auch jetzt eueren Mann stellen”*

Kaiserschuetzen

Verletzte, physisch oder psychisch erkrankte Soldaten der k. u. k. Armee stellten nicht nur die Bilder der Kriegspropaganda in Frage, sondern auch zeitgenössische Vorstellungen von Männlichkeit. Bei ihrer Behandlung ging es um mehr als ihre medizinische Heilung.

Reden und Schweigen – Deutsche Frauenbewegungen und Homosexualität um 1900

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Die Sexualwissenschaft erfand in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der ‚weiblichen Homosexuellen‘ eine sexualpathologische Kategorie, die 1909 auch in das deutsche Strafrecht eingeführt zu werden drohte. Welche Reaktionen rief diese Entwicklung in einem homosozialen Feld wie der deutschen Frauenbewegung hervor?

(Fast) zehn Jahre Salon 21. Redakteurin Li Gerhalter im Interview

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Im Herbst 2006 wurde der Weblog Salon 21 als Vernetzungs- und Informationsportal innerhalb der Frauen- und Geschlechtergeschichte eingerichtet. Zum (fast) zehnjährigen Jubiläum erzählt Redakteurin Li Gerhalter im Interview über die Gründungsidee, inhaltliche Entwicklungen und – was fernetzt als „Blog-Neuling“ besonders interessiert hat – ihre Arbeit hinter den Kulissen.

Taten statt Worte. Eine Filmkritik

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Am 4. Februar 2016 startete „Suffragette“ auch in den österreichischen Kinos. Der Film wurde in feministischen Publikationsplattformen offline wie online ausführlich besprochen: Die Reaktionen reichten von enthusiastischen Rezensionen über kritische Einwürfe bis hin zu enttäuschten Abrechnungen.

Am 8. März ist Frauen*kampftag!

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1910 war auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz nach Vorbild nordamerikanischer Frauendemonstrationen für das Stimmrecht und nach Vorschlag von Clara Zetkin und Käte Duncker ein Frauentag beschlossen worden. Erstmals durchgeführt wurde dieser in mehreren europäischen Staaten am 19. März 1911 – darunter auch in Österreich-Ungarn. Wir haben einige Veranstaltungstipps für Wiener*innen gesammelt.

„Weibliche“ und „männliche“ Überlebensweisen im Konzentrationslager? Das Beispiel Hannover-Limmer

Überlebende des Frauen-Konzentrationslagers Hannover Limmer

Liebevoller Trost in “Lagerfamilien” einerseits, “Einzelkämpfer” und “Kameradschaft” andererseits – Vorstellungen über geschlechtsspezifische Weisen des Überlebens finden sich in vielen Erinnerungsberichten ehemaliger Gefangener nationalsozialistischer Konzentrationslager. Die präsentierten geschlechtlichen Identitäten können dabei helfen, angesichts des traumatischen Erlebens ein kohärentes Selbstgefühl zu bewahren.

Zwischen Verstand und Gefühl

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Welche Entwürfe von Weiblichkeit liefern fiktionale und nichtfiktionale Texte im 18. und 19. Jahrhundert? Ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl ein weibliches Dilemma? Um dieser Frage nachzugehen, lohnt sich ein Blick auf den Begriff des Geschlechtscharakters über das 18. Jahrhundert hinaus.

Fu Hao und Fu Jing, zwei Kriegerinnen in der chinesischen Bronzezeit

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„Soll der König der Fu Hao befehlen, ihre Streitkräfte mit denen des Markgrafen Gao im Kampf gegen die Yifang zusammenschließen?“ (Chou 1970, 369). Diese und andere Inschriften zu einer Kriegerin und Gemahlin eines Königs mit dem Namen Fu Hao finden sich auf zahlreichen Orakelknochen aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. in China, der späten Phase […]

Kollektive oder individuelle Rechte? Menschenrechte und Überbevölkerung

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Menschenrechte wurden nicht immer als individuelle Rechte verstanden – das zeigen vor allem Diskussionen zu globalen Bevölkerungspolitiken in den 1960er und 1970er Jahren. Ein Beitrag zur Historiographie der Menschenrechte und ihrer geschlechtsspezifischen Implikationen.[1]

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