Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte

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Michaela Sehorz

Kurzbiographie

Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien. Internationale Studien in Nizza und Berlin. Seit 2015 Doktoratsstudium der Philosophie (Geschichte) an der Universität Wien („Bordelle der k.u.k. Armee. Institutionalisierte Sexualität im Ersten Weltkrieg in Österreich-Ungarn“). Forschungsschwerpunkte: Europäische Geschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Sexualitäts- und Prostitutionsgeschichte, Österreichische Geschichte mit Schwerpunkt Erster Weltkrieg. Kontakt: michaela.sehorz@gmx.net


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Sex an der Front: Bordelle der k.u.k. Armee

Im Ersten Weltkrieg wurde die österreichisch-ungarische Armee zum Zuhälter. Die Heeresleitung befürchtete, dass zunehmende Geschlechtskrankheiten große Teile des Volksheers kampfunfähig machen würden. Deshalb verteilte sie Kondome, leistete sexuelle Aufklärung und betrieb sogar eigene Bordelle. Frauen und ihre Körper wurden so zu einem Instrument der Armeepolitik gemacht.