Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte

Blog Archiv

Rezension Perspektivenwechsel: Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus

Im 2016 erschienen Sammelband „Perspektivenwechsel: Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus“ zeigen Veronika Duma, Linda Erker, Veronika Helfert und Hanna Lichtenberger die zentrale Bedeutung von Geschlecht als Bestandteil autoritärer, faschistischer Regime auf.

Orgasmus dank Sozialismus?

Sind Orgasmen nicht immer und überall gleich – ob jetzt oder früher, ob im Kapitalismus oder im Sozialismus? Nein! So hätte die Antwort der DDR-Führung gelautet. Wer wissen will, woher diese Antwort kam und warum dabei vor allem der weibliche Orgasmus eine Rolle spielte, sollte jetzt weiterlesen.

Frauenbewegter Geschichte auf der Spur? Im STICHWORT forschen

STICHWORT, das Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung, entstand aus der Neuen Frauenbewegung in Österreich und ist nach wie vor Ort der Bewegung und der Bewegungsgeschichte. Als einziges autonomes Frauen*archiv in Österreich bietet STICHWORT FrauenLesbenTrans eine einmalige Sammlung an Beständen zur Neuen Frauenbewegung.

Time and Motion Studies: Die Vermessung von Arbeit

Film-Standbild aus den "Time and Motion Studies" der Gilbreths

Können menschliche Bewegungen rationalisiert und standardisiert werden? Lillian und Frank Gilbreth waren davon überzeugt. Sie machten es sich seit Ende des 19. Jahrhunderts zur Aufgabe, die Bewegungen von Menschen bei der Arbeit auf Film aufzuzeichnen. Im folgenden Problemaufriss wird ein kurzer Einblick in die sogenannten Time and Motion Studies des Ehepaars Gilbreth gegeben.

Taten statt Worte. Eine Filmkritik

Am 4. Februar 2016 startete „Suffragette“ auch in den österreichischen Kinos. Der Film wurde in feministischen Publikationsplattformen offline wie online ausführlich besprochen: Die Reaktionen reichten von enthusiastischen Rezensionen über kritische Einwürfe bis hin zu enttäuschten Abrechnungen.

„Weibliche“ und „männliche“ Überlebensweisen im Konzentrationslager? Das Beispiel Hannover-Limmer

Überlebende des Frauen-Konzentrationslagers Hannover Limmer

Liebevoller Trost in „Lagerfamilien“ einerseits, „Einzelkämpfer“ und „Kameradschaft“ andererseits – Vorstellungen über geschlechtsspezifische Weisen des Überlebens finden sich in vielen Erinnerungsberichten ehemaliger Gefangener nationalsozialistischer Konzentrationslager. Die präsentierten geschlechtlichen Identitäten können dabei helfen, angesichts des traumatischen Erlebens ein kohärentes Selbstgefühl zu bewahren.

Kollektive oder individuelle Rechte? Menschenrechte und Überbevölkerung

Menschenrechte wurden nicht immer als individuelle Rechte verstanden – das zeigen vor allem Diskussionen zu globalen Bevölkerungspolitiken in den 1960er und 1970er Jahren. Ein Beitrag zur Historiographie der Menschenrechte und ihrer geschlechtsspezifischen Implikationen.[1]