Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte

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Die „verschmitzte“ Dienstmagd Crispina Helena

Sie wimmeln überall, haben ununterbrochen Sex, sind ungezogen und unnachgiebig. Sie klauen und sie lügen, sind hoffärtig und gotteslästerlich. Jahrhundertelang stand besonders der weibliche Teil des Gesindes im Brennpunkt diskursiver Öffentlichkeiten. Ein Quellenbeispiel aus den zahllosen Verordnungen, Verurteilungs- und wenigen Verteidigungsschriften aus den Gebieten des Rechts, der Theologie, der Ökonomie und der Trivialliteratur.

Von der „Wirtin des weißen Rößls“ zum „Owner of the Dark Horse Inn“

Das „weiße Rößl“ am Central Park – eine österreichische Kultoperette im New York der 40er Jahre? 1941 und 1947 war das in (Migrant_innen)Cafés am Central Park möglich: Das Stück inszenierte ursprünglich eine Liebesgeschichte vor dem traditionellen Hintergrund der Sommerfrische im Salzkammergut. Zwischen unterschiedlichen Traditionen und soziokulturellen wie -politischen Kontexten wurden Versionen des populären Bühnenwerks dann […]

„…the need to redefine and rethink…“ – Die Historikerin Gerda Lerner und der Sprachdenker Karl Kraus

Buchcover "Fireweed" von Gerda Lerner und "Die Sprache" von Karl Kraus

Karl Kraus war kein Befürworter der „Frauenemanzipation“. Dennoch beeinflusste sein Sprachdenken Gerda Lerner, eine der Begründer*innen der Frauengeschichte, in ihrem Bemühen um passende Definitionen, aber auch in ihrer Vision einer gender-neutralen Sprache.