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LV Nr. 497483
ANMELDUNG
ERFORDERLICH
LV-LeiterInnen: Susanne Lummerding,
Eva Kreisky,
Elke Mader,
Birgit Sauer,
Alice Pechriggl,
Mona Singer
Ort: Seminarraum D, Institut für
Ethnologie, NIG, 4. Stock
Vorbesprechung: 14. März 2005,
16:00 - 18:00 Uhr
Blöcke: Samstag 16. April, 7. Mai,
11. Juni, 25. Juni; jeweils 09:00-14:00 Uhr
Anrechenbar für das Doktoratsstudium,
auch für HabilitandInnen zugänglich, sowie für Studierende,
die an einer Diplomarbeit im Bereich der Geschlechterforschung schreiben.
up
Das Forschungsseminar bietet den SeminarteilnehmerInnen
Gelegenheit, ihre laufenden Forschungsvorhaben im Bereich der Gender
Studies vorzustellen und in einem kollegialen, interdisziplinären
Arbeitszusammenhang zu diskutieren. Die gemeinsame Arbeit, in der
die einzelnen Projekte von einer intensiven Auseinandersetzung mit
vielfältigen Perspektiven, Fragen, Anregungen und Kritik profitieren,
soll durch ausgewählte Lektüre unterstützt werden.
Ziel des Seminars ist, die jeweils eigene Forschungspraxis
als kontingente, d.h. als vielfältig bedingte zu reflektieren
und auf der Grundlage einer Analyse der Zusammenhänge von Subjektposition,
gesellschaftlicher, kultureller, politischer und theoretischer Kontextualisierung
und Forschungsinteresse die Wahl der Fragestellungen und der Methoden
als wesentlich bedingten Teil der theoretischen und politischen
Artikulation mitzudenken. Damit sollen (Ver-)Handlungsspielräume
erweitert und die Basis geschaffen werden für eine politisch
relevante und auf konkrete Handlungspotentiale ausgerichtete Forschungspraxis.
up
Literaturliste zum Download: methodenlit.doc
Es wird ein Handapparat mit begleitenden
Texten bereit gestellt.
Ort:
Lesesaal des Instituts für Philosophie
(gegenüber der Bibliothek), Neues Institutsgebäude (NIG)
Zu finden unter L wie Lummerding.
Im Sinne der Kollegialität
ersuchen wir Sie dringend, die Originale aus dem Handapparat nicht
zu entfernen. Diese sind Kopiervorlagen und sollen nach dem Kopieren
wieder zurückgelegt werden.
Abels, Gabriele, „Zur Bedeutung
des Female-Stream für die Methodendiskussion in den Sozialwissenschaften“
in: Soziologie, 1/1993.
Abels, Gabriele, „Zur Methododologie-Debatte
in der feministischen Forschung“ in: Friebetshäuser B.
und A. Prengel (Hg.) 1997, Handbuch qualitativer Forschungsmethoden
in der Erziehungswissenschaft.
Anderson, Barbara G., First Fieldwork, 1970, The misadventures of
an anthropologist.
Behnke, C. und M. Meuser (Hg.) 1999, Geschlechterforschung
und qualitative Methoden.
Becker-Schmidt, Regina, „Probleme einer feministischen
Theorie und Empirie in den Sozialwissenschaften“ in: Feministische
Studien, 2/1985.
Becker-Schmidt, Regina und Helga Bilden, 1991, „Impulse
für die qualitative Sozialforschung aus der Frauenforschung“
in Flick, Uwe u. a. (Hg.), Handbuch qualitative Sozialforschung.
Behnke, C. und M. Meuser (Hg.), 1999, Geschlechterforschung
und qualitative Methoden.
Braudel, Fernand u. a. (Hg.), 1990, Der Historiker
als Menschenfresser. Über den Beruf des Geschichtsschreibers.
Bublitz, Hannelore, 2000, Das Wuchern der Diskurse.
Busse, Dietrich, 1987, Historische Semantik. Analyse
eines Programms.
Busse, Dietrich, 1994, Begriffsgeschichte und Diskursgeschichte.
Cook, Judith, „An Interdisciplinary Look at
Feminist Methodology: Ideas and Practice in Sociology, History,
and Anthropology“ in: Humboldt Journal of Social Relations,
10/1983.
Diezinger, Angelika, 1994, Erfahrung mit Methode.
Wege sozialwissenschaftlicher Frauenforschung.
Erdheim, Mario, 1988, Die Psychoanalyse und das Unbewußte
in der Kultur (z.T. gem. mit Maya Nadig).
Ernst, Waltraud, 1999, Diskurspiratinnen. Wie feministische
Erkenntnisprozesse die Wirklichkeit verändern.
Feyerabend, Paul, 1976, Wider den Methodenzwang.
Flick, Uwe, 1995, Qualitative Forschung.
Flick, Uwe u. a. (Hg.), 1991, Handbuch qualitative
Sozialforschung.
Fonow, Mary .M. und Cook, J.A. (Hg.), 1991, Beyond
Methodology. Feminist Scolarship as Lived Research Gadamer, Hans
G., 1990, Wahrheit und Methode.
Garfinkel, Harold (Hg.), 1986, Ethnomethodological
Studies of Work.
Garfinkel, Harold, 1992, Studies in Ethnomethodology.
Gupte, Akhil and James Ferguson (Hg.), 1997, Anthropological
Locations. Boundaries and Grounds of a Field Science.
Harding, Sandra, 1994, Das Geschlecht des Wissens.
Frauen denken die Wissenschaft neu.
Harding, Sandra (Hg.), 1987, Feminism & Methodology.
Hitzler, Ronald und Anne Honer, 1997, Sozialwissenschaftliche
Hermeneutik. Eine Einführung.
Jäger, Siegfried, 1999, Kritische Diskursanalyse.
Eine Einführung.
Jung, Thomas und Stefan Müller-Doohm (Hrsg.),
1995, "Wirklichkeit" im Deutungsprozeß : Verstehen
und Methoden in den Kultur- und Sozialwissenschaften.
McCarl Nielsen, Jouyce (Hg), 1990, Feminist Research
Methods: exemplary readings in the social sciences, Boulder/Col.:
Wesview Press.
Kelle, Udo, 1994, Empirisch begründete Theoriebildung.
Zur Logik und Methodologie interpretativer Sozialforschung.
Keller, Evelyn Fox, 1986 (1985), Liebe, Macht und
Erkenntnis. Männliche oder weibliche Wissenschaft?
Kemp, Sandra/Judith Squires (Hg.), 1997, Feminisms,
Oxford: Oxford univ. Press.
Knapp, Gudrun A. und Hilge Landweer, "Interdisziplinarität
in der Frauenforshcung" in: L'Homme. Zeitschrift für Geschichtswissenschaft,
5/1995.
Koselleck, Reinhard (Hg.), 1979, Historische Semantik
und Begriffsgeschichte.
Kotthoff, Helga, 2000, Spaß verstehen.
Krüll, Marianne (Hg.), 1990, Wege aus der männlichen
Wissenschaft. Perspektiven feministischer Erkenntnistheorie.
Kuhn, Thomas S., 1969, Die Struktur wissenschaftlicher
Revolutionen.
Laurent, Alain, 1994, L’individualisme méthodologique.
McCarl Nielsen, Joyce, 1990, Feminist Research Methods.
Mies, Maria, „Methodische Postulate zur Frauenforschung
– dargestellt am Beispiel der Gewalt gegen Frauen“ in:
Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis, 1/1978.
Modelmog, Ilse, „Empirische Sozialforschung
als Phantasietätigkeit“ in: Ethik und Sozialwissenschaften,
2/1991.
Nadig, Maya, 1986, Die verborgene Kultur der Frau.
Patzak, Melitta, „Paradigmenmotor Frauenforschung?
Methodologische und methodische Überlegungen zur Frauenforschung“
in: Soziologie, 4/1994.
Psychotherapie und Sozialwissenschaft. Zeitschrift
für qualitative Forschung.
Reinharz, Shulamit, 1992, Feminist Methods in Social
Research.
Ricœur, Paul, 1988, Zeit und Erzählung.
Schütz, Alfred, 1993, Der sinnhafte Aufbau der
sozialen Welt.
Strauss Anselm und Juliet Corbin, 1996, Grounded theory:
Grundlagen qualitativer Sozialforschung.
Titscher, Stefan u. a., 1998, Methoden der Textanalyse.
Wohlrab-Sahr, Monika, “Empathie als methodisches
Prinzip? Entdifferenzierung und Reflexionsverlust als problematisches
Erbe der «methodischen Postulate der Frauenforschung»“
in: Feminisitische Studien, 2/1993.
Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauenstudien
und Frauenforschung an der FU Berlin (Hg.), 1984, Methoden in der
Frauenforschung.
up
regelmäßige Teilnahme, Präsentation
des eigenen Forschungsvorhabens; kontinuierliche Beteiligung am
Diskussionsprozess.
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Sprechstunde nach vorheriger Anmeldung per Mail: susanne.lummerding@univie.ac.at
Ort: GastprofessorInnenzimmer 1 am Institut für
Politikwissenschaft, NIG, 2. Stock (Raum B0203)
Zeit: 16:00 - 17:00 Uhr
Termine: 16. März 2005; 20. April 2005; 4. Mai
2005; 22. Juni 2005
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