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CfP: Hochschule und Gender (Publikation: ZS Gender); DL: 05.07.2017

Mai 22nd, 2017

GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 3/18 (Web), hg. Marion Kamphans, Meike S. Baader, Carola Bauschke-Urban und Beate Kortendiek

Einreichfrist: 05.07.2017

Nationale wie internationale Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu geführt, dass sich das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem sehr grundlegend verändert hat. In diesem Themenheft sollen diese durch Reform- und Ökonomisierungsprozesse ausgelösten Veränderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem und der Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht für die Themenfelder „Bildungsprozesse“ und „Wissenschaftskarriere“ aufgegriffen, analysiert und interpretiert werden.

Im Kern soll es im Themenheft um Fragestellungen gehen, die die vielfältigen Perspektiven auf die Kategorie Geschlecht im Kontext von Bildungsprozessen und Wissenschaftskarrieren beleuchten. Weiterelesen … (PDF)

CfP: Demokratie praktizieren. Arenen, Prozesse und Umbrüche politischer Partizipation in Westeuropa im 19. und 20. Jhd. (Publikation und Event: 11/2017, Berlin); DL: 31.05.2017 [REMINDER]

Mai 22nd, 2017

stapelFriedrich-Ebert-Stiftung, Archiv für Sozialgeschichte 58 (2018) (Web)

Ort: Berlin
Zeit: 09.-10.11.2017
Bewerbungsschluss: 31.05.2017

In vielen Ländern Westeuropas lässt sich gegenwärtig eine nachlassende Akzeptanz parlamentarisch-demokratischer Systeme beobachten. Zugleich sehen sich diese einer Herausforderung durch rechtspopulistische Parteien und Positionen gegenüber. Diese Situation lädt zur historischen Reflexion über die Bedingungen politischer Partizipation ein. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines verstärkten Interesses an den Chancen und Formen demokratischer Praxis seit dem 19. Jhd., aber auch in der Zwischenkriegszeit.

Dieses Interesse geht zugleich einher mit einer neuen methodischen Perspektive auf die Geschichte der Demokratie: Im Vordergrund stehen heute nicht mehr – wie von den 1970er- bis in die 1990er-Jahre – Fragen nach den makrohistorischen »Cleavages«, welche die Herausbildung demokratischer Volksparteien und die Durchsetzung demokratischer Spielregeln im politischen Prozess behindert oder verzögert haben. Vielmehr richtet sich das Interesse heute auf … weiterlesen und Quelle (Web).

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 104, Tagebuch von Anna H., 21. bis 26. Mai 1917, Graz

Mai 21st, 2017

1917-05-21Anna H. (geb. 1903), die Tochter einer gutsituierten Grazer Wirtsfamilie, hatte im Oktober 1916 damit begonnen, Aufzeichnungen über die aktuellen (Kriegs-)Ereignisse zu führen. Im Mai 1917 konzentrierten sich ihre detailliert Darstellungen auf die 10. Isonzoschlacht. Ein zentrales Thema war weiters die Frage, ob ihr Vater in den Kriegseinsatz eingezogen werden würde. Aus den folgenden Einträgen geht hervor, dass die zunehmend angespannte Ernährungslage im Umfeld der 13jährigen ein großes Thema war, die dabei u.a. ein ‚Kriegsrezept‘ festhielt.

21. Mai.
Nach einer halbjährigen, so großen Vorbereitung setzten die Italiener zum Kampfe ein. Am 12. Mai begann d. 10. Isonzoschlacht. [Fluss in Italien/Slowenien] Was aber hat unsere Heeresleitung gegenüber dem getan? Alles wurde vorbereitet. Obwohl heute der neunte Tag der so schrecklichen Schlacht ist, errangen d. Italiener keinen Erfolg. Am Nordflüger der zwischen Görz [Gorizia, Stadt im Nordosten Italiens] und Tolmein [Tolmin, Stadt in Westslowenien] stehenden Truppen zwang die zusammengefaßte Wirkung unserer Geschütze den bei Auzza [Avce, Stadt in Westslowenien] steh am linken Flußufer stehenden Feind, über den Isonzo zurückzuweichen. Gestern Nachmittag schritt der Feind bei Vodike [Vodice, Stadt an der kroatischen Küste] abermals zu einen Angriff. Es kam zu wütenden Kämpfen, aus denen schließlich doch unsere tapfere Truppen als Sieger hervorgingen. D. Feind wurde unter schweren Verlusten die Höhen hinabgeworfen. Auch östlich von Görz erging es dem Feind in gleicher Weise. Am Karste [Karstlandschaft in Slowenen, Kroatien und Italien] wurden 3 Offiziere und 30 Mann gefangenommen.

22. Mai.
Heute hätte der Vater zur Musterung [Überprüfung der Eignung für den Wehrdienst] kommen sollen. Aber die Proviantur [für die Lebensmittelversorgung zuständige Stelle] wurde für morgen zur Musterung gegeben. Jetzt hat d. Vater C-Befund [niedriger Tauglichkeitsgrad] zum Dienst ohne Waffe geeignet. Jetzt bekommt er vielleicht A- od. B-Befund. Bekommt unser geliebter Vater A-Befund so kann er schon in 3 Wochen im Felde stehen. Ich habe jeden Tag gebetet, um d vom lieben Heiland zu erbitten, daß er den Vater nicht ins Feld kommen läßt, oder wenigstens in dann wieder gesund heimführt. Manche hl. Komunion hatte ich zu diesem Zwecke aufgeopfert. Also morgen um ½ 8 ist die Musterung. Gebe Gott, daß Read the rest of this entry »

Klicktipp: migration-audio-archiv. Migrationsgeschichten und -geschichte (Portal)

Mai 20th, 2017

migration-audio-archiv (Web)

Das migration-audio-archiv ist eine Sammlung von hörbaren Migrationsgeschichten – und zugleich erzählter Migrationsgeschichte aus Deutschland. Bereits seit 2004 werden die Erzählungen in drei Formen veröffentlicht:

  • Online im ,audioweb’ in einer interaktiven Text- und Bildumgebung
  • Im Hörfunk in Kooperation mit dem Medienpartner WDR
  • Öffentlich zugänglich – z.B. begleitend zu Ausstellungen und Kongressen oder als eigenständige Installationen

Mittlerweile erzählen dabei mehr als 130 Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft ihre Geschichte: Wie und warum sie nach Deutschland gekommen sind, wie sie empfangen und aufgenommen wurden – und wie sie sich zurechtfanden und -finden. Read the rest of this entry »

Workshop: „Lebensanfänge“, 01.-02.06.2017, Innsbruck

Mai 19th, 2017

Forschungsgruppe „Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen“ der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung und Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Univ. Innsbruck; Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte der Freien Univ. Bozen (Web)

Zeit: 09:00-16:30 Uhr
Ort: Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Josef-Hirn-Str. 5, 6020 Innsbruck

  • Vortragende: Caitríona Ní Dhúill (Keynote); Siglinde Clementi; Ilse Korotin; Mathilde Schmitt; Sabine Veits-Falk; Michaela Krucsay und Milijana Pavlovic

Sowohl in Biographien wie in Autobiographien spielt das Thema des Lebensanfangs eine große Rolle, sei es im Hinblick auf methodologische Fragen, sei es im Hinblick auf Fragen der Identität. Die im Gefolge des Positivismus stehende Wichtigkeit eines fixierten Geburtsdatums gehört ebenso zu dem Themenkreis wie Untersuchungen, die sich der Konstruiertheit einer Erzählung des Lebensanfangs widmen.

Die Fragestellungen werden in Hinblick auf Traditionen und Konzepte der Biographieschreibung sowie als Fragen an Autobiographien und autobiographische Erzählungen, weiters im Hinblick auf Kollektivbiographien gestellt. Die Impulsvorträge und Gespräche verstehen sich auch als Beiträge zur interdisziplinären Geschlechterforschung. Weiterlesen und Programm … (PDF)

Workshop: Das Geschlecht des Okkulten, 22.-23.06.2017, Freiburg i. Br.

Mai 19th, 2017

DFG-Paketprojekt „Gesellschaftliche Innovation durch ’nichthegemoniale‘ Wissensproduktion. ‚Okkulte‘ Phänomene zwischen Mediengeschichte, Kulturtransfer und Wissenschaft, 1770 bis 1970“; Albert-Ludwigs-Univ. Freiburg/Br. und Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. Freiburg (IGPP)

Ort: Freiburg i. Br.
Zeit: 22.-23.06.2017

Die schillernde Typologie „Okkultismus“ hat in den letzten Jahren verstärktes Forschungsinteresse auf sich gezogen. Dabei ist das Forschungsfeld heterogen und umfasst kultur-, wissenschafts-, religionshistorische, medienkulturwissenschaftliche oder diskurstheoretische Arbeiten. Im Kontext dieser Forschungen steht dieser Workshop.

Aus interdisziplinärer Perspektive soll das Verhältnis von Okkultismus und Geschlecht untersucht werden und insbesondere die soziale, biografische und wissensgeschichtliche Dimension des Themenfelds in den Blick kommen. Er zielt auf historische und empirische Erkundungen sowie auf eine Systematisierung der Interdependenz von Okkultismus und Geschlecht. Dabei soll zum einen an konkreten Beispielen diskutiert werden, wie sich … weiterlesen und Quelle (Web).

CfP: Menschenrechte im Vormärz (Publikation: FVF-Jahrbuch 2018); DL: 01.08.2017 [REMINDER]

Mai 19th, 2017

Forum Vormärz Forschung (FVF)-Jahrbuch 2018 (Web)

Einreichfrist: 01.08.2017

Das Reichsgesetz, betreffend die Grundrechte des deutschen Volkes vom 20. Dezember 1848 und die Verfassung des deutschen Reichs vom 28.3.1849, Abschnitt VI, enthalten eine Auffassung der Menschenrechte, deren Eigentümlichkeiten – verglichen mit der französischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und der englischen Bill of Rights – nicht nur der allgemeinen intellektuellen Vormärz-Debatten (z.B. in der Gesellschaft der Menschenrechte von Georg Büchner sowie in den Schriften Heinrich Heines) und den politischen Absichtserklärungen (Offenburger Programm der südwestdeutschen Demokraten, Heppenheimer Programm der südwestdeutschen Liberalen) viel verdanken, sondern auch und vor allem deutschen rechtsphilosophischen Theorien aus der Vormärz-Zeit. Interessanterweise wurden die einschlägigen philosophischen Texte zur französischen Menschenrechtserklärung – von Thomas Paine, Mary Wollstonecraft, August Wilhelm Rehberg, Jeremy Bentham, Friedrich von Gentz – nicht vor, sondern erst nach der Erklärung verfasst, und zwar überwiegend außerhalb Frankreichs. Weiterlesen und Quelle … (Web)