Aus Studienpläne des Instituts für Geschichte
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Version vom 29. Oktober 2012, 11:26 Uhr

Masterstudium Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung

WORK IN PROGRESS!!

Inhaltsverzeichnis


Aufbau des Studiums



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Übersichten

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Qualifikationsprofil und Studienziel

  1. eine fortgeschrittene Ausbildung zur europabezogenen historisch-kulturwissenschaftlichen Forschung und Vermittlung,
  2. eine Vorbereitung für ein geschichtswissenschaftliches Doktoratsstudium und für andere geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftliche Doktoratsstudien
  3. eine spezialisierte Vorbildung für ein breites Spektrum von Arbeits- und Berufsfeldern, die ein historisch-kulturwissenschaftliches Wissen über Europa voraussetzen wie
- europäische Institutionen (EU, Europarat, OSZE etc.)
- NGOs (z.B. Minoritätenengagement, Bewahrung sprachlich-kultureller Vielfalt etc,; europäisch-historische Verständigungs- und Erinnerungsarbeit)
- internationale Organisationen
- Agenturen, Koordinationsbüros
- europäisches Unterrichts- und Universitätswesen
- Erwachsenen- und Berufsfortbildung zu Europa-Themen,
- europäisches Ausstellungs- und Museumswesen (Europaratsausstellungen, Europäisches Museum)
- europäisches Archiv- und Dokumentationswesen
- Medien- und Kulturarbeit mit Europabezug auch nationaler Medien und Kultureinrichtungen
- Verlagswesen
- journalistische Berufe
- Redaktionen wissenschaftlicher europäischer Publikationen
- Redaktionen europäischer Wissensserver
- sowie in ähnlichen Berufsfeldern, in denen europäische historisch-kulturwissenschaftliche Kenntnisse und die Fähigkeiten zu ihrer Vermittlung, Kompetenz im Umgang mit digitalen und anderen Medien, ein internationaler Horizont, geistige Selbständigkeit und Fähigkeit zur Teamarbeit von Nutzen sind.


Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung an der Universität Wien erhalten über ein Bachelorstudium hinaus:

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Fachwissen

Vertiefte und spezielle Kenntnisse der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung

  • Kenntnis der wichtigsten Fragestellungen, Quellen, Theorien, Methoden und Forschungsdebatten der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung und ihrer Relevanz für die Gegenwart
  • Vertiefte Kenntnisse zu mehreren Spezialgebieten unter Berücksichtigung verschiedener Räume und Aspekte
  • Spezialkenntnisse zu mehreren Forschungsfragen
  • Erweiterte Grundkenntnisse der Wissenschaftstheorie und vertiefte Kenntnis theoretischer Grundlagen der Geschichtswissenschaft
  • Vertiefte Kenntnisse ausgewählter Arbeits- und Berufsfelder von Europa-HistorikerInnen
Fachliche Methoden

Fähigkeit, selbständig geschichtswissenschaftlich und transdisziplinär zu denken

  • Fähigkeit, sich mit Fragestellungen, Theorien, Narrativen und Forschungskontroversen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung kritisch auseinanderzusetzen und geschichtswissenschaftliche Probleme selbständig zu analysieren
  • Fähigkeit, Fragen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung selbständig zu entwickeln
  • Fähigkeit, aus eigener Forschung eigenständige Schlussfolgerungen zu ziehen und zu präsentieren

Fähigkeit, in der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung zu forschen

  • Fähigkeit, den internationalen Forschungsstand und die Forschungsdiskussion zu einem Thema der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung auch in verschiedenen Originalsprachen selbständig zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten
  • Fähigkeit, Methoden und Arbeitstechniken der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung in einem breiten Teilgebiet der Geschichte selbständig anzuwenden
  • Fähigkeit, Quellen verschiedener Gattung und Originalsprache zur Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung selbständig zu erfassen und auszuwerten
  • Fähigkeit, eine historisch-kulturwissenschaftliche Forschungsarbeit größeren Umfangs zu verfassen, die Ergebnisse professionell zu präsentieren und gegen wissenschaftliche Kritik zu verteidigen
  • Fähigkeit, sich an der Entwicklung und Durchführung eines geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojektes zu beteiligen
  • Grundfähigkeit, an der internationalen Forschungsdiskussion zur Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung teilzunehmen
Überfachliche Kompetenzen

Fähigkeit, selbständig wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten

  • Fähigkeit, Probleme der Gegenwart im Lichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung zu analysieren und historisches Wissen in aktuelle Debatten einzubringen
  • Fähigkeit, sich an der Entwicklung und Durchführung eines Projektes zu beteiligen
  • Fähigkeit, Informationen selbständig und professionell zu recherchieren – auch in verschiedenen Originalsprachen
  • Fähigkeit, Probleme mithilfe von Theorien zu analysieren
  • Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse innerhalb und ausserhalb von Fachkreisen professionell einzusetzen und zu präsentieren
  • Fähigkeit, wissenschaftlich zu argumentieren und zu diskutieren – auch in der Öffentlichkeit
  • Fähigkeit, die eigene Arbeit kritisch zu reflektieren, konstruktive Kritik zu üben und sich mit Kritik professionell auseinanderzusetzen
  • Fähigkeit, Wissens- und Theorieangebote anderer Disziplinen zu nutzen
  • Erweiterte Fähigkeit, selbstgesteuert zu lernen
  • Fähigkeit, im Team zu arbeiten
  • Grundfähigkeit, im internationalen Umfeld professionell zu arbeiten
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Lehrveranstaltungstypen

  1. Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung sind Vorlesungen, Übungen, Vorlesungen mit Übung, Kurse, Projektkurse, Seminare, Forschungsseminare und Exkursionen.
  2. Zu Lehrveranstaltungen gehören Leseprogramme, die den Studienzielen, Lehr- und Lerninhalten und ECTS-Anrechnungspunkten entsprechen, die im Curriculum bzw. dessen Anhang für die jeweilige Lehrveranstaltung festgelegt sind. Die Leseprogramme sind mit der Lehrveranstaltung anzukündigen.
  3. Die Lehrveranstaltungstypen unterscheiden sich didaktisch wie folgt:
  • Vorlesungen (VO) sind nicht prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Vorlesungen bestehen aus Vorträgen und können ergänzend Raum für andere Vermittlungsformen der Lehre sowie für Diskussion bieten. Vorlesungen können von eLearning, einem Fachtutorium oder einem eFachtutorium begleitet werden.
  • Übungen (UE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Die Arbeit in der Gruppe und regelmäßige Aufgaben helfen den Studierenden, Methoden- bzw. (im Modul Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft) Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen, die für die Geschichtsforschung nötig sind.
  • Vorlesungen mit Übungen (VU) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Sie bestehen aus einem Vorlesungs- und einem Übungsteil.
  • Kurse (KU) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Regelmäßige Aufgaben helfen den Lesestoff kritisch zu verarbeiten, durch Recherchen Wissen zu vertiefen, zu ergänzen und kritisch zu reflektieren sowie die gemeinsame Arbeit in der Lehrveranstaltung vorzubereiten.
  • Projektkurse (PK) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Beispiele für geeignete Projekte sind:
  • Internetportal, Ausstellung, Film, u.ä.m.
  • Medienarbeit
  • Erwachsenenbildung
  • freie Projektarbeit (Geschichtsbüros etc.)
  • Entwicklung eines Forschungsprojektantrags
  • Ausbildung zum/zur eFachtutorIn der Studienrichtung Geschichte
  • ePublishing, andere Publikationsprojekt
  • Praktikum in einem Archiv, Museum, Gedächtnisstätte, Bildungseinrichtung, u.ä.m.
  • Seminare (SE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Anhand eines spezifischen Themas üben die Studierenden wissenschaftliche Arbeitsweisen, insbesondere das Verfassen und Präsentieren einer wissenschaftlichen Arbeit mittlerer Länge, im Master-Modul das Verfassen und Präsentieren einer wissenschaftlichen Arbeit größeren Umfangs.
  • Forschungsseminare (FSE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in denen die Studierenden in Teamarbeit ein konkretes oder simuliertes Forschungsprojekt planen, durchführen und präsentieren.
  • Exkursionen (EX) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in deren Rahmen wissenschaftliche Reisen unternommen werden, die historisches Wissen und Verständnis überprüfen, vertiefen und erweitern helfen. Zur Vorbereitung der Reise verfassen die Studierenden eine kleinere Seminararbeit, deren Ergebnisse sie während der Reise in geeigneter Weise präsentieren. Drei Reisetage zählen einen ECTS-Anrechnungspunkt.

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Prüfungsordung

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Teilnahmebeschränkungen

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Zulassungsvoraussetzungen

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Akademischer Grad

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Studienplan in den Mitteilungsblättern

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