MA Interdisziplinäre Osteuropastudien

Aus Studienpläne des Instituts für Geschichte
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Masterstudium Interdisziplinäre Osteuropastudien (066/610)

Das Ziel des Masterstudiums „Interdisziplinäre Osteuropastudien“ an der Universität Wien ist die Ausbildung qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses für sozial- und geisteswissenschaftliche Disziplinen, die sich mit dem Raum und den Gesellschaften Osteuropas beschäftigen.


Zulassungskriterien

Für dieses Studium benötigt es ein abgeschlossenes fachlich infrage kommendes Bachelorstudium, einen Fachhochschul-Bachelorstudiengang oder ein anderes gleichwertiges Studium an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung. BA Geschichte zählt dazu (Daneben noch zumindest Kultur- und Sozialanthropologie, Politikwissenschaft sowie Slawistik an der Universität Wien. Für manche weiteren Studiengänge können zudem noch Ergänzungen von maximal 30 ECTS vorgeschrieben werden).

Für diesen Masterstudiengang benötigt es Sprachenkenntnisse des Deutschen und Englischen in mindestens B2.


Aufbau des Studiums

M1 Pflichtmodul Einführung in die multidisziplinären Osteuropastudien

M2 Alternative Pflichtmodulgruppen „Disziplinäre Kompensation“

M3 Alternatives Pflichtmodul „Disziplinäre Vertiefung“

M4 Pflichtmodul „Disziplinäre Ergänzung, individuelle Vertiefung“

M5 Pflichtmodul „Interdisziplinäre Forschungsseminare“

M6 Masterseminar

Masterarbeit (in Interdisziplinäre Osteuropastudien)

Masterprüfung (in Interdisziplinäre Osteuropastudien)

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Schwerpunkt

Die Studierenden haben die Möglichkeit im Laufe des Studiums einen Schwerpunkt aus diesen drei Disziplinen zu wählen:

  • Osteuropäische Geschichte
  • Sozialwissenschaften
  • Slawische Sprachen und Literaturen

Ein Schwerpunkt gilt als absolviert, wenn auf ihn das Alternative Pflichtmodul „Disziplinäre Vertiefung“, das Masterseminar und die Masterarbeit entfallen.

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Lehrveranstaltungstypen

  • Vorlesungen (VO) sind nicht prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Vorlesungen bestehen aus Vorträgen und können ergänzend Raum für andere Vermittlungsformen der Lehre sowie für Diskussion bieten. Vorlesungen können von eLearning, einem Fachtutorium oder einem eFachtutorium begleitet werden.
  • Guided Readings (GR) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen zum Studium grundlegender Quellen und Literatur und zur Übung facheinschlägiger Methoden. Guided Readings verwenden interaktive Didaktiken. Regelmäßige, kleinere schriftliche Übungsaufgaben helfen, die angestrebten Kompetenzen aufzubauen und nachzuweisen. Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit sind Teil der Leistungserbringung.
  • Konversatorien (KO) ?????????????????
  • Proseminare (PS) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Anhand eines breiten Themas üben die Studierenden wissenschaftliche Arbeitsweisen, insbesondere das Verfassen und Präsentieren einer kleineren eigenständigen Arbeit. Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit sind Teil der Leistungserbringung.
  • Arbeitsgemeinschaften (AR) AR werden in der Regel geblockt als Workshop durchgeführt. Sie simulieren ein gängiges Kommunikationsformat der Forschung, das eingeübt wird.
  • Übungen (UE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Die Arbeit in der Gruppe und regelmäßige Aufgaben helfen den Studierenden, Methoden- bzw. (im Modul Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft) Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen, die für die Geschichtsforschung nötig sind.
  • Kurse (KU) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Regelmäßige Aufgaben helfen den Lesestoff kritisch zu verarbeiten, durch Recherchen Wissen zu vertiefen, zu ergänzen und kritisch zu reflektieren sowie die gemeinsame Arbeit in der Lehrveranstaltung vorzubereiten.
  • Seminare (SE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Anhand eines spezifischen Themas üben die Studierenden wissenschaftliche Arbeitsweisen, insbesondere das Verfassen und Präsentieren einer wissenschaftlichen Arbeit mittlerer Länge, im Master-Modul das Verfassen und Präsentieren einer wissenschaftlichen Arbeit größeren Umfangs.
  • Forschungsseminare (FSE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in denen die Studierenden in Teamarbeit ein konkretes oder simuliertes Forschungsprojekt planen, durchführen und präsentieren.
  • Exkursionen (EX) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in deren Rahmen wissenschaftliche Reisen unternommen werden, die historisches Wissen und Verständnis überprüfen, vertiefen und erweitern helfen. Zur Vorbereitung der Reise verfassen die Studierenden eine kleinere Seminararbeit, deren Ergebnisse sie während der Reise in geeigneter Weise präsentieren. Drei Reisetage zählen einen ECTS-Anrechnungspunkt.

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Akademischer Grad

Absolventinnen bzw. Absolventen des MA Interdisziplinäre Osteuropastudien ist der akademische Grad „Master of Arts“ – abgekürzt MA - zu verleihen. Im Falle der Führung ist dieser akademische Grad dem Namen nachzustellen.

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Studienplan in den Mitteilungsblättern