Aus Studienpläne des Instituts für Geschichte
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{{Titel | Masterstudium Osteuropäische Geschichte}}
 
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* [[Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft]]
 
* [[Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft]]
  
===Alternative Plfichtmodule===
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===Alternative Pflichtmodule===
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''Wahlregel:'' Studierende, die kein breites Grund- und Orientierungswissen in Osteuropäischer Geschichte mitbringen, müssen das Alternative Pflichtmodul ''Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte'' nehmen und den dritten Teilbereich absolvieren, alle übrigen Studierenden das Alternative Pflichtmodul ''Exkursion und transdisziplinäre Öffnung''. Als Nachweis der genannten Grundkenntnisse gilt in jedem Fall:
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:- die Absolvierung des Wahlmoduls Osteuropäische Geschichte im Bachelorstudium Geschichte Version 2008 der Universität Wien
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:- die Absolvierung des Wahlmoduls Osteuropäische Geschichte und des jeweils dritten Teilbereiches (Russische und Ostslawische Geschichte/Geschichte Ostmitteleuropas/Geschichte Südosteuropas) im Bachelorstudium Geschichte Version 2011 der Universität Wien. Wurde der dritte Teil im Rahmen des Bachelorstudiums Geschichte der Universität Wien nicht absolviert, ist er als „Osteuropäische Geschichte im Transdisziplinären Kontext“ im Rahmen des Moduls „Exkursion und transdisziplinäre Öffnung“ zu absolvieren.
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:- die Absolvierung der Vorlesung Osteuropäische Geschichte und eines Guided Readings, Proseminars oder Seminars zu einem Thema der Osteuropäischen Geschichte im Bachelorstudium Geschichte Version 2012 der Universität Wien.
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* [[Grundlagen der osteuropäischen Geschichte]]
 
* [[Grundlagen der osteuropäischen Geschichte]]
 
* [[Exkursion und transdisziplinäre Öffnung]]
 
* [[Exkursion und transdisziplinäre Öffnung]]
  
 
===Modulgruppe Hauptprobleme, Quellen und Methoden der Osteuropäischen Geschichte===
 
===Modulgruppe Hauptprobleme, Quellen und Methoden der Osteuropäischen Geschichte===
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''Wahlregel:'' Bei der Wahl der Lehrveranstaltungen sind in dieser Modulgruppe insgesamt mindestens zwei der folgenden Epochen zu berücksichtigen: Mittelalter, Neuzeit (ohne Zeitgeschichte), Zeitgeschichte. Die entsprechende Anrechenbarkeit von Lehrveranstaltungen ist dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen.
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* [[Hauptprobleme, Quellen und Methoden der russischen/ostslawischen Geschichte]]
 
* [[Hauptprobleme, Quellen und Methoden der russischen/ostslawischen Geschichte]]
 
* [[Hauptprobleme, Quellen und Methoden der ostmitteleuropäischen Geschichte]]
 
* [[Hauptprobleme, Quellen und Methoden der ostmitteleuropäischen Geschichte]]
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===Modulgruppe Vertiefung===
 
===Modulgruppe Vertiefung===
* [[Vertiefungsmodul 1 Osteuropäische Geschichte I]]
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Bei der Wahl der Lehrveranstaltungen sind in der Modulgruppe insgesamt zwei der drei folgenden Räume zu berücksichtigen: Russland/Ostslawischer Raum, Ostmitteleuropa, Südosteuropa. Die diesbezügliche Anrechenbarkeit von Lehrveranstaltungen ist dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen.
* [[Vertiefungsmodul 1 Osteuropäische Geschichte II]]<br />
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* [[Vertiefungsmodul Osteuropäische Geschichte I]]
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* [[Vertiefungsmodul Osteuropäische Geschichte II]]
 
* [[Forschungsmodul Osteuropäische Geschichte]]<br />
 
* [[Forschungsmodul Osteuropäische Geschichte]]<br />
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* [[Master_Osteuropa_Master_Modul|Master-Modul]]
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[[Master_Osteuropa_Master_Modul|Master-Modul]]<br />
* [[Master_Osteuropa_Masterarbeit|Masterarbeit]]
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[[Master_Osteuropa_Masterarbeit|Masterarbeit]]<br />
* [[Master_Osteuropa_Masterprüfung|Masterprüfung]]
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[[Master_Osteuropa_Masterprüfung|Masterprüfung]]<br />
  
 
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==Übersichten==
 
==Übersichten==
* [[media: MA Europaforschung_Überblick_Tabelle.pdf|Tabelle: Überblick über das Masterstudium Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung (PDF)]]
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* [[media: MA Osteuropa_Übersichtstabelle.pdf|Tabelle: Überblick über das Masterstudium Osteuropäische Geschichte (PDF)]]
* [[media: MA Europaforschung_Abhängigkeiten_Tabelle.pdf|Tabelle: Abhängigkeiten im Masterstudium Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung (PDF)]]
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* [[media: MA GG Abhängigkeiten Tabelle.pdf|Tabelle: Abhängigkeiten im Masterstudium Osteuropäische Geschichte (PDF)]]
* [[media: MA Europaforschung_Studienverlauf in Mindestdauer_Tabelle.pdf|Tabelle: Vorschlag Studienverlauf in Mindestdauer (PDF)]]
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* [[media: MA Osteuropa_Mindeststudiendauer.pdf|Tabelle: Studienverlauf in Mindeststudiendauer (PDF)]]
  
 
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file: MA Europaforschung_Abhängigkeiten_Grafik.jpg|Abhängigkeiten im Masterstudium Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung [[media: MA Europaforschung_Abhängigkeiten_Grafik.pdf|(PDF)]]
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file:MA Osteuropa_Abhängigkeiten Grafik.jpg|Abhängigkeiten im Masterstudium Osteuropäische Geschichte [[media: MA Osteuropa_Abhängigkeiten Grafik.pdf|(PDF)]]
 
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==Qualifikationsprofil und Studienziel==
 
==Qualifikationsprofil und Studienziel==
# eine fortgeschrittene Ausbildung zur europabezogenen historisch-kulturwissenschaftlichen Forschung und Vermittlung,
+
Das Ziel des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien ist
# eine Vorbereitung für ein geschichtswissenschaftliches Doktoratsstudium und für andere geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftliche Doktoratsstudien
+
# eine fortgeschrittene Ausbildung zur Forschung und Vermittlung Osteuropäischer Geschichte,
# eine spezialisierte Vorbildung für ein breites Spektrum von Arbeits- und Berufsfeldern, die ein historisch-kulturwissenschaftliches Wissen über Europa voraussetzen wie
+
# die Vorbereitung eines geschichtswissenschaftlichen Doktoratsstudiums und anderer geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftlicher Doktoratsstudien
::- europäische Institutionen (EU, Europarat, OSZE etc.)
+
# eine spezialisierte Vorbildung für ein breites Spektrum von Arbeits- und Berufsfeldern, in denen breite Kenntnisse der Osteuropäischen Geschichte Voraussetzung sind, wie:* die Osteuropa-Forschung und Vermittlung von Osteuropa-Kenntnissen,:* das Archiv- und Dokumentationswesen,:* das Ausstellungs- und Museumswesen,:* die Medien- und Kulturarbeit,:* die fachspezifische Erwachsenen- und Berufsfortbildung,:* das Verlagswesen,:* die Arbeit in staatlichen und nichtstaatlichen sowie inter- und supranationalen Or-ganisationen,:* in der historischen Verständigungsarbeit:* den Tourismus,:* sowie in ähnlichen Berufsfeldern.
::- NGOs (z.B. Minoritätenengagement, Bewahrung sprachlich-kultureller Vielfalt etc,; europäisch-historische Verständigungs- und Erinnerungsarbeit)
+
::- internationale Organisationen
+
::- Agenturen, Koordinationsbüros
+
::- europäisches Unterrichts- und Universitätswesen
+
::- Erwachsenen- und Berufsfortbildung zu Europa-Themen,
+
::- europäisches Ausstellungs- und Museumswesen (Europaratsausstellungen, Europäisches Museum)
+
::- europäisches Archiv- und Dokumentationswesen
+
::- Medien- und Kulturarbeit mit Europabezug auch nationaler Medien und Kultureinrichtungen
+
::- Verlagswesen
+
::- journalistische Berufe
+
::- Redaktionen wissenschaftlicher europäischer Publikationen
+
::- Redaktionen europäischer Wissensserver
+
::- sowie in ähnlichen Berufsfeldern, in denen europäische historisch-kulturwissenschaftliche Kenntnisse und die Fähigkeiten zu ihrer Vermittlung, Kompetenz im Umgang mit digitalen und anderen Medien, ein internationaler Horizont, geistige Selbständigkeit und Fähigkeit zur Teamarbeit von Nutzen sind.
+
  
 
+
Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien erhalten über ein Bachelorstudium hinaus:
Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung an der Universität Wien erhalten über ein Bachelorstudium hinaus:
+
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=====Fachwissen=====
 
=====Fachwissen=====
''Vertiefte und spezielle Kenntnisse der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung''
+
''Vertiefte und spezielle Kenntnisse der Osteuropäischen Geschichte''
* Kenntnis der wichtigsten Fragestellungen, Quellen, Theorien, Methoden und Forschungsdebatten der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung und ihrer Relevanz für die Gegenwart
+
* Kenntnis der wichtigsten Fragestellungen, Quellen, Theorien, Methoden und Forschungsdebatten in der Osteuropäischen Geschichte und ihrer Relevanz für die Gegenwart  
* Vertiefte Kenntnisse zu mehreren Spezialgebieten unter Berücksichtigung verschiedener Räume und Aspekte
+
* Vertiefte Kenntnisse über den internationalen Forschungsstand auf mehreren Spezialgebieten der Osteuropäischen Geschichte
* Spezialkenntnisse zu mehreren Forschungsfragen  
+
* Spezialkenntnisse zu mehreren Forschungsfragen der Osteuropäischen Geschichte
 
* Erweiterte Grundkenntnisse der Wissenschaftstheorie und vertiefte Kenntnis theoretischer Grundlagen der Geschichtswissenschaft
 
* Erweiterte Grundkenntnisse der Wissenschaftstheorie und vertiefte Kenntnis theoretischer Grundlagen der Geschichtswissenschaft
* Vertiefte Kenntnisse ausgewählter Arbeits- und Berufsfelder von Europa-HistorikerInnen
+
* Fähigkeit, historische Perspektiven bei der Analyse des osteuropäischen Raumes zu erarbeiten und zu vermitteln
 
=====Fachliche Methoden=====
 
=====Fachliche Methoden=====
''Fähigkeit, selbständig geschichtswissenschaftlich und transdisziplinär zu denken''
+
''Fähigkeit, selbständig in Zusammenhängen der Osteuropäischen Geschichte zu denken''
* Fähigkeit, sich mit Fragestellungen, Theorien, Narrativen und Forschungskontroversen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung kritisch auseinanderzusetzen und geschichtswissenschaftliche Probleme selbständig zu analysieren
+
* Fähigkeit, sich mit Fragestellungen, Theorien, Narrativen und Forschungskontroversen der Osteuropäischen Geschichte kritisch auseinanderzusetzen und Probleme der Osteuropäischen Geschichte selbständig zu analysieren
* Fähigkeit, Fragen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung selbständig zu entwickeln  
+
* Fähigkeit, Forschungsfragen der Osteuropäischen Geschichte selbständig zu entwickeln
* Fähigkeit, aus eigener Forschung eigenständige Schlussfolgerungen zu ziehen und zu präsentieren
+
* Fähigkeit, aus der eigenen Forschung eigenständige Schlussfolgerungen zu ziehen
''Fähigkeit, in der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung zu forschen''
+
''Fähigkeit, in der Osteuropäischen Geschichte selbständig zu forschen''
* Fähigkeit, den internationalen Forschungsstand und die Forschungsdiskussion zu einem Thema der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung auch in verschiedenen Originalsprachen selbständig zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten
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* Fähigkeit, den internationalen Forschungsstand und die internationale Forschungsdiskussion zu einem Thema der Osteuropäischen Geschichte in verschiedenen Originalsprachen (darunter mindestens eine osteuropäischen Sprache) selbständig zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten
* Fähigkeit, Methoden und Arbeitstechniken der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung in einem breiten Teilgebiet der Geschichte selbständig anzuwenden
+
* Fähigkeit, Methoden und Arbeitstechniken der Geschichtswissenschaft in der Osteuropäischen Geschichte selbständig anzuwenden
* Fähigkeit, Quellen verschiedener Gattung und Originalsprache zur Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung selbständig zu erfassen und auszuwerten
+
* Fähigkeit, Quellen verschiedener Gattung und Originalsprache in der Osteuropäischen Geschichte selbständig zu erfassen und auszuwerten, darunter in mindestens einer osteuropäischen Sprache
* Fähigkeit, eine historisch-kulturwissenschaftliche Forschungsarbeit größeren Umfangs zu verfassen, die Ergebnisse professionell zu präsentieren und gegen wissenschaftliche Kritik zu verteidigen
+
* Fähigkeit, eine geschichtswissenschaftliche Forschungsarbeit größeren Umfangs zu verfassen, die Ergebnisse professionell zu präsentieren und gegen wissenschaftliche Kritik zu verteidigen
 
* Fähigkeit, sich an der Entwicklung und Durchführung eines geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojektes zu beteiligen
 
* Fähigkeit, sich an der Entwicklung und Durchführung eines geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojektes zu beteiligen
* Grundfähigkeit, an der internationalen Forschungsdiskussion zur Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung teilzunehmen
+
* Grundfähigkeit, an der internationalen Forschungsdiskussion zur Osteuropäischen Geschichte teilzunehmen
 
=====Überfachliche Kompetenzen=====
 
=====Überfachliche Kompetenzen=====
 
''Fähigkeit, selbständig wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten''
 
''Fähigkeit, selbständig wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten''
* Fähigkeit, Probleme der Gegenwart im Lichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Europaforschung zu analysieren und historisches Wissen in aktuelle Debatten einzubringen
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* Fähigkeit, Probleme der Gegenwart im Lichte eines breiten Teilbereichs der Geschichte zu analysieren und historisches Wissen in aktuelle Debatten einzubringen
 
* Fähigkeit, sich an der Entwicklung und Durchführung eines Projektes zu beteiligen
 
* Fähigkeit, sich an der Entwicklung und Durchführung eines Projektes zu beteiligen
 
* Fähigkeit, Informationen selbständig und professionell zu recherchieren – auch in verschiedenen Originalsprachen
 
* Fähigkeit, Informationen selbständig und professionell zu recherchieren – auch in verschiedenen Originalsprachen
 
* Fähigkeit, Probleme mithilfe von Theorien zu analysieren
 
* Fähigkeit, Probleme mithilfe von Theorien zu analysieren
* Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse innerhalb und ausserhalb von Fachkreisen professionell einzusetzen und zu präsentieren
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* Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse innerhalb und außerhalb von Fachkreisen professionell einzusetzen und zu präsentieren
 
* Fähigkeit, wissenschaftlich zu argumentieren und zu diskutieren – auch in der Öffentlichkeit
 
* Fähigkeit, wissenschaftlich zu argumentieren und zu diskutieren – auch in der Öffentlichkeit
 
* Fähigkeit, die eigene Arbeit kritisch zu reflektieren, konstruktive Kritik zu üben und sich mit Kritik professionell auseinanderzusetzen
 
* Fähigkeit, die eigene Arbeit kritisch zu reflektieren, konstruktive Kritik zu üben und sich mit Kritik professionell auseinanderzusetzen
* Fähigkeit, Wissens- und Theorieangebote anderer Disziplinen zu nutzen
 
 
* Erweiterte Fähigkeit, selbstgesteuert zu lernen
 
* Erweiterte Fähigkeit, selbstgesteuert zu lernen
 
* Fähigkeit, im Team zu arbeiten
 
* Fähigkeit, im Team zu arbeiten
 
* Grundfähigkeit, im internationalen Umfeld professionell zu arbeiten
 
* Grundfähigkeit, im internationalen Umfeld professionell zu arbeiten
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'''Wählbare Zusatzkompetenzen'''
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Auslandserfahrung durch Studium an einer ausländischen Hochschuleinrichtung
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==Lehrveranstaltungstypen==
 
==Lehrveranstaltungstypen==
# Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung sind Vorlesungen, Übungen, Vorlesungen mit Übung, Kurse, Projektkurse, Seminare, Forschungsseminare und Exkursionen.
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# Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte sind Vorlesungen, Übungen, Vorlesungen mit Übung, Kurse, Projektkurse, Seminare, Forschungsseminare und Exkursionen.
 
# Zu Lehrveranstaltungen gehören Leseprogramme, die den Studienzielen, Lehr- und Lerninhalten und ECTS-Anrechnungspunkten entsprechen, die im Curriculum bzw. dessen Anhang für die jeweilige Lehrveranstaltung festgelegt sind. Die Leseprogramme sind mit der Lehrveranstaltung anzukündigen.
 
# Zu Lehrveranstaltungen gehören Leseprogramme, die den Studienzielen, Lehr- und Lerninhalten und ECTS-Anrechnungspunkten entsprechen, die im Curriculum bzw. dessen Anhang für die jeweilige Lehrveranstaltung festgelegt sind. Die Leseprogramme sind mit der Lehrveranstaltung anzukündigen.
 
# Die Lehrveranstaltungstypen unterscheiden sich didaktisch wie folgt:
 
# Die Lehrveranstaltungstypen unterscheiden sich didaktisch wie folgt:
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* aktive Mitarbeit
 
* aktive Mitarbeit
 
* regelmäßige Aufgaben
 
* regelmäßige Aufgaben
* schriftliche zweistündige Prüfung über den Stoff der Lehrveranstaltung mit Wissens- und Verständnisfragen oder (oder (mit Ausnahme des Integrierten Kurses im
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* schriftliche zweistündige Prüfung über den Stoff der Lehrveranstaltung mit Wissens- und Verständnisfragen oder (mit Ausnahme von Kursen im Alternativen Pflichtmodul Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte) Abschlussarbeit
Einführungsmodul Europäische Geschichte) Abschlussarbeit
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'''Projektkurse'''
 
'''Projektkurse'''
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==Teilnahmebeschränkungen==
 
==Teilnahmebeschränkungen==
# Die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung bedarf einer Anmeldung nach den Vorgaben des zuständigen akademischen Organs. Das zuständige akademische Organ veröffentlicht die Vorgaben auf seiner Internetseite.
+
# Die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte bedarf einer Anmeldung nach den Vorgaben des zuständigen akademischen Organs. Das zuständige akademische Organ veröffentlicht die Vorgaben auf seiner Internetseite.
 
# In Übungen, Vorlesungen mit Übung, Kursen, Projektkursen, Seminaren, Forschungsseminaren und Exkursionen ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf insgesamt 25 beschränkt.
 
# In Übungen, Vorlesungen mit Übung, Kursen, Projektkursen, Seminaren, Forschungsseminaren und Exkursionen ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf insgesamt 25 beschränkt.
# Die Voraufnahme zu Lehrveranstaltungen erfolgt automationsgestützt nach dem Präferenzprinzip. Ordentliche Studierende des Masterstudiums Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschunge werden bevorzugt behandelt.   
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# Die Voraufnahme zu Lehrveranstaltungen erfolgt automationsgestützt nach dem Präferenzprinzip. Ordentliche Studierende des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte werden bevorzugt behandelt.   
 
# Die Leiterinnen oder Leiter der Lehrveranstaltung sind berechtigt, im Einvernehmen mit dem zuständigen akademischen Organ für bestimmte Lehrveranstaltungen von der Bestimmung der Abs. 2 und 3 Ausnahmen zuzulassen. Die in Abs. 2 festgelegte Teilungsziffer kann bei Seminaren (nicht jedoch beim Forschungsseminar und beim Masterseminar) bis zu einem Drittel überschritten werden.
 
# Die Leiterinnen oder Leiter der Lehrveranstaltung sind berechtigt, im Einvernehmen mit dem zuständigen akademischen Organ für bestimmte Lehrveranstaltungen von der Bestimmung der Abs. 2 und 3 Ausnahmen zuzulassen. Die in Abs. 2 festgelegte Teilungsziffer kann bei Seminaren (nicht jedoch beim Forschungsseminar und beim Masterseminar) bis zu einem Drittel überschritten werden.
 
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==Zulassungsvoraussetzungen==
 
==Zulassungsvoraussetzungen==
Die Zulassung zum Masterstudium Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus. <br />
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Die Zulassung zum Masterstudium Osteuropäische Geschichte setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus. <br />
 
Fachlich in Frage kommend ist jedenfalls das Bachelorstudium Geschichte an der Universität Wien.<br />
 
Fachlich in Frage kommend ist jedenfalls das Bachelorstudium Geschichte an der Universität Wien.<br />
 
Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die im Verlauf des Masterstudiums zu absolvieren sind. <br />
 
Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die im Verlauf des Masterstudiums zu absolvieren sind. <br />
Für die Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung werden aktive Kenntnisse der englischen Sprache sowie passive Kenntnisse mindestens einer weiteren lebenden europäischen Fremdsprache benötigt.
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Für die Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte werden aktive Kenntnisse zweier Fremdsprachen benötigt, darunter mindestens eine osteuropäische Sprache.
 
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==Akademischer Grad==
 
==Akademischer Grad==
Absolventinnen bzw. Absolventen des Masterstudiums Historisch-Kulturiwssenschaftliche Europaforschung ist der akademische Grad ''„Master of Arts“'' – abgekürzt ''MA'' - zu verleihen. Im Falle der Führung ist dieser akademische Grad dem Namen nachzustellen.
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Absolventinnen bzw. Absolventen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte ist der akademische Grad ''„Master of Arts“'' – abgekürzt ''MA'' - zu verleihen. Im Falle der Führung ist dieser akademische Grad dem Namen nachzustellen.
 
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Aktuelle Version vom 15. Januar 2013, 18:51 Uhr

Masterstudium Osteuropäische Geschichte

Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] Aufbau des Studiums

[Bearbeiten] Alternative Pflichtmodule

Wahlregel: Studierende, die kein breites Grund- und Orientierungswissen in Osteuropäischer Geschichte mitbringen, müssen das Alternative Pflichtmodul Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte nehmen und den dritten Teilbereich absolvieren, alle übrigen Studierenden das Alternative Pflichtmodul Exkursion und transdisziplinäre Öffnung. Als Nachweis der genannten Grundkenntnisse gilt in jedem Fall:

- die Absolvierung des Wahlmoduls Osteuropäische Geschichte im Bachelorstudium Geschichte Version 2008 der Universität Wien
- die Absolvierung des Wahlmoduls Osteuropäische Geschichte und des jeweils dritten Teilbereiches (Russische und Ostslawische Geschichte/Geschichte Ostmitteleuropas/Geschichte Südosteuropas) im Bachelorstudium Geschichte Version 2011 der Universität Wien. Wurde der dritte Teil im Rahmen des Bachelorstudiums Geschichte der Universität Wien nicht absolviert, ist er als „Osteuropäische Geschichte im Transdisziplinären Kontext“ im Rahmen des Moduls „Exkursion und transdisziplinäre Öffnung“ zu absolvieren.
- die Absolvierung der Vorlesung Osteuropäische Geschichte und eines Guided Readings, Proseminars oder Seminars zu einem Thema der Osteuropäischen Geschichte im Bachelorstudium Geschichte Version 2012 der Universität Wien.

[Bearbeiten] Modulgruppe Hauptprobleme, Quellen und Methoden der Osteuropäischen Geschichte

Wahlregel: Bei der Wahl der Lehrveranstaltungen sind in dieser Modulgruppe insgesamt mindestens zwei der folgenden Epochen zu berücksichtigen: Mittelalter, Neuzeit (ohne Zeitgeschichte), Zeitgeschichte. Die entsprechende Anrechenbarkeit von Lehrveranstaltungen ist dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen.

[Bearbeiten] Modulgruppe Vertiefung

Bei der Wahl der Lehrveranstaltungen sind in der Modulgruppe insgesamt zwei der drei folgenden Räume zu berücksichtigen: Russland/Ostslawischer Raum, Ostmitteleuropa, Südosteuropa. Die diesbezügliche Anrechenbarkeit von Lehrveranstaltungen ist dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen.


Master-Modul
Masterarbeit
Masterprüfung

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[Bearbeiten] Übersichten

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[Bearbeiten] Qualifikationsprofil und Studienziel

Das Ziel des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien ist

  1. eine fortgeschrittene Ausbildung zur Forschung und Vermittlung Osteuropäischer Geschichte,
  2. die Vorbereitung eines geschichtswissenschaftlichen Doktoratsstudiums und anderer geistes-, sozial- oder kulturwissenschaftlicher Doktoratsstudien
  3. eine spezialisierte Vorbildung für ein breites Spektrum von Arbeits- und Berufsfeldern, in denen breite Kenntnisse der Osteuropäischen Geschichte Voraussetzung sind, wie:* die Osteuropa-Forschung und Vermittlung von Osteuropa-Kenntnissen,:* das Archiv- und Dokumentationswesen,:* das Ausstellungs- und Museumswesen,:* die Medien- und Kulturarbeit,:* die fachspezifische Erwachsenen- und Berufsfortbildung,:* das Verlagswesen,:* die Arbeit in staatlichen und nichtstaatlichen sowie inter- und supranationalen Or-ganisationen,:* in der historischen Verständigungsarbeit:* den Tourismus,:* sowie in ähnlichen Berufsfeldern.

Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien erhalten über ein Bachelorstudium hinaus:

[Bearbeiten] Fachwissen

Vertiefte und spezielle Kenntnisse der Osteuropäischen Geschichte

  • Kenntnis der wichtigsten Fragestellungen, Quellen, Theorien, Methoden und Forschungsdebatten in der Osteuropäischen Geschichte und ihrer Relevanz für die Gegenwart
  • Vertiefte Kenntnisse über den internationalen Forschungsstand auf mehreren Spezialgebieten der Osteuropäischen Geschichte
  • Spezialkenntnisse zu mehreren Forschungsfragen der Osteuropäischen Geschichte
  • Erweiterte Grundkenntnisse der Wissenschaftstheorie und vertiefte Kenntnis theoretischer Grundlagen der Geschichtswissenschaft
  • Fähigkeit, historische Perspektiven bei der Analyse des osteuropäischen Raumes zu erarbeiten und zu vermitteln
[Bearbeiten] Fachliche Methoden

Fähigkeit, selbständig in Zusammenhängen der Osteuropäischen Geschichte zu denken

  • Fähigkeit, sich mit Fragestellungen, Theorien, Narrativen und Forschungskontroversen der Osteuropäischen Geschichte kritisch auseinanderzusetzen und Probleme der Osteuropäischen Geschichte selbständig zu analysieren
  • Fähigkeit, Forschungsfragen der Osteuropäischen Geschichte selbständig zu entwickeln
  • Fähigkeit, aus der eigenen Forschung eigenständige Schlussfolgerungen zu ziehen

Fähigkeit, in der Osteuropäischen Geschichte selbständig zu forschen

  • Fähigkeit, den internationalen Forschungsstand und die internationale Forschungsdiskussion zu einem Thema der Osteuropäischen Geschichte in verschiedenen Originalsprachen (darunter mindestens eine osteuropäischen Sprache) selbständig zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten
  • Fähigkeit, Methoden und Arbeitstechniken der Geschichtswissenschaft in der Osteuropäischen Geschichte selbständig anzuwenden
  • Fähigkeit, Quellen verschiedener Gattung und Originalsprache in der Osteuropäischen Geschichte selbständig zu erfassen und auszuwerten, darunter in mindestens einer osteuropäischen Sprache
  • Fähigkeit, eine geschichtswissenschaftliche Forschungsarbeit größeren Umfangs zu verfassen, die Ergebnisse professionell zu präsentieren und gegen wissenschaftliche Kritik zu verteidigen
  • Fähigkeit, sich an der Entwicklung und Durchführung eines geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojektes zu beteiligen
  • Grundfähigkeit, an der internationalen Forschungsdiskussion zur Osteuropäischen Geschichte teilzunehmen
[Bearbeiten] Überfachliche Kompetenzen

Fähigkeit, selbständig wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten

  • Fähigkeit, Probleme der Gegenwart im Lichte eines breiten Teilbereichs der Geschichte zu analysieren und historisches Wissen in aktuelle Debatten einzubringen
  • Fähigkeit, sich an der Entwicklung und Durchführung eines Projektes zu beteiligen
  • Fähigkeit, Informationen selbständig und professionell zu recherchieren – auch in verschiedenen Originalsprachen
  • Fähigkeit, Probleme mithilfe von Theorien zu analysieren
  • Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse innerhalb und außerhalb von Fachkreisen professionell einzusetzen und zu präsentieren
  • Fähigkeit, wissenschaftlich zu argumentieren und zu diskutieren – auch in der Öffentlichkeit
  • Fähigkeit, die eigene Arbeit kritisch zu reflektieren, konstruktive Kritik zu üben und sich mit Kritik professionell auseinanderzusetzen
  • Erweiterte Fähigkeit, selbstgesteuert zu lernen
  • Fähigkeit, im Team zu arbeiten
  • Grundfähigkeit, im internationalen Umfeld professionell zu arbeiten

Wählbare Zusatzkompetenzen Auslandserfahrung durch Studium an einer ausländischen Hochschuleinrichtung

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[Bearbeiten] Lehrveranstaltungstypen

  1. Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte sind Vorlesungen, Übungen, Vorlesungen mit Übung, Kurse, Projektkurse, Seminare, Forschungsseminare und Exkursionen.
  2. Zu Lehrveranstaltungen gehören Leseprogramme, die den Studienzielen, Lehr- und Lerninhalten und ECTS-Anrechnungspunkten entsprechen, die im Curriculum bzw. dessen Anhang für die jeweilige Lehrveranstaltung festgelegt sind. Die Leseprogramme sind mit der Lehrveranstaltung anzukündigen.
  3. Die Lehrveranstaltungstypen unterscheiden sich didaktisch wie folgt:
  • Vorlesungen (VO) sind nicht prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Vorlesungen bestehen aus Vorträgen und können ergänzend Raum für andere Vermittlungsformen der Lehre sowie für Diskussion bieten. Vorlesungen können von eLearning, einem Fachtutorium oder einem eFachtutorium begleitet werden.
  • Übungen (UE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Die Arbeit in der Gruppe und regelmäßige Aufgaben helfen den Studierenden, Methoden- bzw. (im Modul Fremdsprachen in der Geschichtswissenschaft) Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen, die für die Geschichtsforschung nötig sind.
  • Vorlesungen mit Übungen (VU) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Sie bestehen aus einem Vorlesungs- und einem Übungsteil.
  • Kurse (KU) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Regelmäßige Aufgaben helfen den Lesestoff kritisch zu verarbeiten, durch Recherchen Wissen zu vertiefen, zu ergänzen und kritisch zu reflektieren sowie die gemeinsame Arbeit in der Lehrveranstaltung vorzubereiten.
  • Projektkurse (PK) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Beispiele für geeignete Projekte sind:
  • Internetportal, Ausstellung, Film, u.ä.m.
  • Medienarbeit
  • Erwachsenenbildung
  • freie Projektarbeit (Geschichtsbüros etc.)
  • Entwicklung eines Forschungsprojektantrags
  • Ausbildung zum/zur eFachtutorIn der Studienrichtung Geschichte
  • ePublishing, andere Publikationsprojekt
  • Praktikum in einem Archiv, Museum, Gedächtnisstätte, Bildungseinrichtung, u.ä.m.
  • Seminare (SE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Anhand eines spezifischen Themas üben die Studierenden wissenschaftliche Arbeitsweisen, insbesondere das Verfassen und Präsentieren einer wissenschaftlichen Arbeit mittlerer Länge, im Master-Modul das Verfassen und Präsentieren einer wissenschaftlichen Arbeit größeren Umfangs.
  • Forschungsseminare (FSE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in denen die Studierenden in Teamarbeit ein konkretes oder simuliertes Forschungsprojekt planen, durchführen und präsentieren.
  • Exkursionen (EX) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in deren Rahmen wissenschaftliche Reisen unternommen werden, die historisches Wissen und Verständnis überprüfen, vertiefen und erweitern helfen. Zur Vorbereitung der Reise verfassen die Studierenden eine kleinere Seminararbeit, deren Ergebnisse sie während der Reise in geeigneter Weise präsentieren. Drei Reisetage zählen einen ECTS-Anrechnungspunkt.
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[Bearbeiten] Prüfungsordung

1 Die Leiterin oder der Leiter einer Lehrveranstaltung hat die Ziele, die Inhalte und die Art der Leistungskontrolle einschließlich aller Fristen und der Gewichtung der einzelnen Leistungskomponenten in der in der Satzung bestimmten Weise bekannt zu geben. Die einzelnen Leistungskomponenten sind in einem sachlich ausgewogenen, fairen und transparenten Ausmaß für die Ermittlung der Endnote heranzuziehen. Der für die Vorbereitung und Abhaltung von Prüfungen maßgebliche Prüfungsstoff hat in Inhalt und Umfang den Studienzielen und der studentischen Arbeitsbelastung (ECTS-Punkte), die in diesem Curriculum und dessen Erläuterungen für die jeweilige Lehrveranstaltung vorgesehen sind, sowie den Lehr- und Lerninhalten, die im Anhang zu diesem Curriculum beschrieben sind, zu entsprechen.

2 Die Termine und Orte von Lehrveranstaltungsprüfungen sind durch die Leiterin oder den Leiter der betreffenden Lehrveranstaltung festzulegen und den Studierenden spätestens drei Wochen vor dem Prüfungsdatum in Form einer Ankündigung, insbesondere durch Eintragung in das elektronische Vorlesungsverzeichnis der Universität Wien sowie über öffentlichen Aushang am jeweiligen Institut, bekannt zu geben. In prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen besteht Anwesenheitspflicht.

3 Jede Lehrveranstaltung gilt nur für ein einziges Modul. Mehrfachverwertungen sind ausgeschlossen. Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die bereits für das als Zulassungsvoraussetzung geltende Studium absolviert wurden, können im Masterstudium nicht nochmals anerkannt werden.

4 Die positive Absolvierung von Lehrveranstaltungen erfordert die Erbringung aller jeweiligen Leistungskomponenten. Die positive Absolvierung von prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen erfordert in jedem Fall die regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit. Schriftliche Arbeiten sind auch in der vom Lehrveranstaltungsleiter oder von der Lehrveranstaltungsleiterin angegebenen elektronischen Form abzugeben.

Vorlesungen Die Leistungsbeurteilung erfolgt in einer zweistündigen schriftlichen Schlussprüfung über den Stoff der Lehrveranstaltung, die folgende Komponenten umfasst:

  • Wissensfragen
  • Verständnisfragen

Der Leiter oder die Leiterin der Lehrveranstaltung kann die Möglichkeit vorsehen, dass die Prüfungsleistung bis zur Hälfte von den Studierenden in einer durch den Leiter oder die Leiterin der Lehrveranstaltung angekündigten Form auf freiwilliger Basis durch Aufgaben wie Rezension, Bild-/Filmanalyse, Quellenkommentar, Essay etc. ersetzt werden kann, die bei der schriftlichen Prüfung fertig vorzulegen sind.

Übungen Die Leistungsbeurteilung erfolgt anhand folgender Komponenten:

  • aktive Mitarbeit
  • regelmäßige Aufgaben
  • ggf. Schlusstest

Kurse Die Leistungsbeurteilung erfolgt anhand folgender Komponenten:

  • aktive Mitarbeit
  • regelmäßige Aufgaben
  • schriftliche zweistündige Prüfung über den Stoff der Lehrveranstaltung mit Wissens- und Verständnisfragen oder (mit Ausnahme von Kursen im Alternativen Pflichtmodul Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte) Abschlussarbeit

Projektkurse Die Leistungsbeurteilung erfolgt anhand folgender Komponenten:

  • aktive Mitarbeit
  • Erledigung der gestellten Aufgabe im Rahmen des Projekts

Seminare, Forschungsseminare und Exkursionen Die Leistungsbeurteilung erfolgt anhand folgender Komponenten:

  • Diskussionsbeteiligung einschließlich verschiedener Formen von feed-back für andere SeminarteilnehmerInnen
  • Präsentation
  • Seminararbeiten haben eine Normlänge von ca. 65.000 Zeichen (± 5%), einschließlich Leerzeichen und Fußnoten, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Bibliographie, ohne Grafiken (= ca. 25 Manuskriptseiten 1½ zeilig, 12pkt, Times New Roman). Kurzzusammenfassungen (Abstracts) haben eine Normlänge von 1.000 Zeichen und sind in englischer Sprache zu verfassen.
  • Seminararbeiten in Exkursionen können einen geringeren Umfang haben.

Über die Seminararbeit und die Präsentation ist zwischen den einzelnen Studierenden und dem Leiter bzw. der Leiterin der Lehrveranstaltung vor deren Ende ein Gespräch zu führen. Innerhalb einer vom Leiter oder der Leiterin der Lehrveranstaltung mit der Lehrveranstaltung anzukündigenden Frist können die Studierenden eine Rohfassung der Seminararbeit vorlegen, um zur Vorbereitung der Endfassung Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten zu erhalten.


5 Die Gesamtbeurteilung für ein Modul ergibt sich nach den universitären Vorgaben. Subsidiär ist das arithmetische Mittel aus den nach ECTS-Punkten gewichteten Beurteilungen der Lehrveranstaltungen zu bilden, wobei bei einem Ergebnis, dessen Wert nach dem Dezimalkomma kleiner oder gleich 5 ist, auf die bessere Note zu runden ist. Ein Modul kann nur dann positiv beurteilt werden, wenn alle darin enthaltenen Lehrveranstaltungen positiv absolviert wurden. Die jeweiligen Lehrveranstaltungen können getrennt voneinander wiederholt werden.

6. Das Masterstudium ist abgeschlossen, wenn alle vorgeschriebenen Leistungen erbracht wurden. Die Gesamtbeurteilung ist nach den universitären Vorgaben zu berechnen. Subsidiär gelten folgende Regelungen: die Gesamtbeurteilung lautet auf „mit Auszeichnung bestanden“, wenn kein Modul eine schlechtere Beurteilung als „gut“ aufweist und mindestens die Hälfte der Module mit der Note „sehr gut“ beurteilt wurden. Die Gesamtbeurteilungen (1) „sehr gut“, (2) „gut“, (3) „befriedigend“, (4) „genügend“ ergeben sich aus dem nach ECTS-Punkten gewichteten arithmetischen Mittel aller in diesem Curriculum vorgesehenen Module (einschließlich der Erweiterungscurricula bzw. Wahlmodule). Bei einem Ergebnis, dessen Wert nach dem Dezimalkomma kleiner oder gleich 5 ist, ist auf die bessere Note zu runden.

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[Bearbeiten] Teilnahmebeschränkungen

  1. Die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte bedarf einer Anmeldung nach den Vorgaben des zuständigen akademischen Organs. Das zuständige akademische Organ veröffentlicht die Vorgaben auf seiner Internetseite.
  2. In Übungen, Vorlesungen mit Übung, Kursen, Projektkursen, Seminaren, Forschungsseminaren und Exkursionen ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf insgesamt 25 beschränkt.
  3. Die Voraufnahme zu Lehrveranstaltungen erfolgt automationsgestützt nach dem Präferenzprinzip. Ordentliche Studierende des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte werden bevorzugt behandelt.
  4. Die Leiterinnen oder Leiter der Lehrveranstaltung sind berechtigt, im Einvernehmen mit dem zuständigen akademischen Organ für bestimmte Lehrveranstaltungen von der Bestimmung der Abs. 2 und 3 Ausnahmen zuzulassen. Die in Abs. 2 festgelegte Teilungsziffer kann bei Seminaren (nicht jedoch beim Forschungsseminar und beim Masterseminar) bis zu einem Drittel überschritten werden.
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[Bearbeiten] Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassung zum Masterstudium Osteuropäische Geschichte setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus.
Fachlich in Frage kommend ist jedenfalls das Bachelorstudium Geschichte an der Universität Wien.
Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die im Verlauf des Masterstudiums zu absolvieren sind.
Für die Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte werden aktive Kenntnisse zweier Fremdsprachen benötigt, darunter mindestens eine osteuropäische Sprache.

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[Bearbeiten] Akademischer Grad

Absolventinnen bzw. Absolventen des Masterstudiums Osteuropäische Geschichte ist der akademische Grad „Master of Arts“ – abgekürzt MA - zu verleihen. Im Falle der Führung ist dieser akademische Grad dem Namen nachzustellen.

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[Bearbeiten] Studienplan in den Mitteilungsblättern

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