Im Mittelpunkt des Forschungsgesprächs stehen räumliche Konzepte der Globalgeschichte. Damit sollen Raum- und Territorialitätsmodelle zur Diskussion gestellt und in Hinblick auf ihre Eignung zur Untersuchung verschiedener Forschungsfragen thematisiert werden. Welche Implikationen haben sie für die Forschung und wie wurden/werden sie umgesetzt? Es soll auch erörtert werden, welche Fragestellungen in den letzten Jahren fruchtbar anhand welcher Untersuchungseinheiten diskutiert wurden.

Wann: Donnerstag 30.11. 14-19h. Wo: Elise Richtersaal, Universität Wien – Hauptgebäude, 1010 Wien, Universitätsring 1.

Organisation: Andrea Komlosy, Berthold Unfried, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien.

Impulsreferate mit Kommentaren zur Eröffnung der Diskussion: Matthias Middell, Leipzig: Historischer Abriss der bevorzugten Untersuchungseinheiten der Globalgeschichte; Andreas Eckert, Berlin: Koloniale Räume, postkoloniales Nachwirken im Nationalstaat und alternative Raumkonzepte; Andrea Komlosy, Wien: Weltregion – Zwischen räumlicher Geschlossenheit und globalem Netz; Attila Melegh, Budapest: Weltsystemperspektiven in der demographischen Forschung; Hans-Heinrich Nolte, Hannover: Imperium und Weltsystem; Moderation: Berthold Unfried.

Abschlussdiskussion bei Wein und Brot.