Wohnumgebung jüdischer Zuwanderer
Ausgehend von der Frage, ob jüdische Zuwanderer in Wien gegen Ende des 19. Jahrhunderts eher den bekannten sozio-kulturellen Umraum der Untermiete bei einem Vermieter gleicher Religion oder die preisgünstige Unterkunft in einem Massenquartier suchten, habe ich folgende These entwickelt:Zugewanderte Juden wohnten zu einem höheren Anteil in jüdischen Haushalten (mit jüdischen Haushaltsvorstand) als in nicht-jüdischen Haushalten (mit nichtjüdischen Haushaltsvorstand)! Da in Wien das Phänomen des Bettgehertums weit verbreitet war, musste man nicht unbedingt ein Massenquartier aufsuchen, um zu einer billigen Schlafgelegenheit zu kommen. Wenn sich nun für zugewanderte Juden einerseits das tendenziell nichtjüdische Massenquartier, und andererseits das Bettgehertum in einem jüdischen Haushalt in ähnlicher Preisklasse bot, entschieden sich die jüdischen Immigranten wohl für die bekannte kulturell-religiöse Umgebung. Diese Tendenz wird eventuell auch noch dadurch verstärkt, dass mittel-osteuropäische MigrantInnen noch stärkere religiöse Bindungen hatten, als einheimische Juden.
Beispiel: Hypothese aus Abschlussarbeit
Hier ein Beispiel für eine Hypothese aus der Lehrveranstaltung "Proseminar für Zeitgeschichte: Jüdisches Leben in Wien vor der Shoah":

markiert den Inhalt einer Lerneinheit.
markiert die Dauer einer Lerneinheit.
markiert referenzielle Begriffe am Beginn einer Lerneinheit.
markiert Definitionen.
markiert Leitfragen.
markiert ein Beispiel.
markiert eine Übung.
Farbig markierte Worte verweisen auf eine zugeordnete Begriffserklärung.
markiert die Dauer einer Lerneinheit.
markiert referenzielle Begriffe am Beginn einer Lerneinheit.
markiert Definitionen.
markiert Leitfragen.
markiert ein Beispiel.
markiert eine Übung.
Farbig markierte Worte verweisen auf eine zugeordnete Begriffserklärung.