Zitierregeln

Unter Zitierregeln werden die formalen Richtlinien für die Gestaltung der Literaturhinweise verstanden. (Manchmal fallen unter diesen Begriff auch die Ritchtlinien für das Verfassen von Zitaten.)

Im deutschsprachigen Raum können Sie zur formalen Gestaltung von Literaturnachweisen - auch bibliographische Nachweise genannt - recht unterschiedliche Systeme finden. Universitätsinstitute, Zeitschriften, Verlage, einzelne ForscherInnen haben eigene Zitierregeln entwickelt und verlangen deren Anwendung bei der Gestaltung von schriftlichen Arbeiten. Denken Sie deshalb immer daran, vor dem Abfassen einer schriftlichen Arbeit, die jeweils gültigen Zitierregeln zu erfragen.


Wie unterschiedlich die Systeme sein können, sehen Sie, wenn Sie die Zitierrichtlinien der Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit, der Historischen Zeitschrift und des Instituts für Geschichte an der Universität Wien vergleichen. Die Schreibung unterscheidet sich vor allem durch die Platzierung von Satzzeichen, durch Kursivierungen, Unterstreichungen, Fettschreibung und die Reihenfolge der einzelnen Titelangaben.

Im angloamerikanischen Raum haben sich hingegen einige Standards etabliert, etwa das Chicago Manual of Style Citation.


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