Spiele und Spielutensilien
Als "Spielzeug" bezeichnen wir Gegenstände, die zum Spielen oder für spielverwandte Aktivitäten hergestellt worden sind (vgl. Grosch, 2002). Das schließt unter anderem Gesellschaftsspiele und Kreuzworträtsel mit ein, nicht aber Verkleidungen, Tannenzapfen oder andere Gegenstände, die zwar oft zum Spielen verwendet werden, deren eigentliche Bestimmung aber nicht im Spielen liegt.

Wir sprechen dann von "Historischem Spielzeug", wenn das jeweilige Spielzeug als gegenständliche Quelle gedeutet werden kann, wenn es also eine "signifikante zeitliche Differenz zwischen [...] Entstehungszeit und der gegenwärtigen Nutzung" aufweist (Pandel & Schneider, 2002a, 8). Im Gegensatz dazu sind "Geschichtsspiele" aktuell entstandene Spiele, die historische Ereignisse, Epochen oder Erscheinungen zum Thema haben.

Der Einsatz von Spielen im Geschichtsunterricht hat mehrere Vorteile, unabhängig davon, ob es sich um historische Spiele oder um Geschichtsspiele handelt. Man setzt damit auf ein Medium, das Kindern vertraut ist, und das gewöhnlich keine unangenehmen Assoziationen weckt. Der/die LehrerIn nähert sich damit gleichsam der Lebenswelt der Kinder an, was wiederum eine hohe motivierende Wirkung haben kann. Außerdem können Spiele die SchülerInnen nicht nur auf der kognitiven Ebene ansprechen. Sie bieten den SchülerInnen die Möglichkeit, sich selbst in den Unterricht einzubringen, selbständig tätig zu werden und vielleicht auch als Experte oder Expertin für ein bestimmtes Gebiet aufzutreten.

Folgende Spiele und Spielutelnsilien werden vorgestellt:
  • Historisches Spielzeug,
  • Geschichtsspiele,
  • Spiele für das Offene Lernen.

Symbole
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