Wahl der Prüfungsform
Leistungsfeststellung/ Leistungsbeurteilung
Als didaktisches Auswahlprinzip bei der Planung kann gelten, dass die Prüfungsform zur vorher praktizierten Arbeitsform passen soll:
  • Schriftliche Prüfungen und Tests eignen sich eher für Methoden der hierarchischen Lernorganisation, wo die Wissensaneignung im Vordergrund steht.
  • Mündliche Prüfungen werden sinnvollerweise dort eingesetzt, wo komplexere Wissensbestände überprüft werden sollen und ein differenziertes Verständnis bestimmter fachlicher Zusammenhänge oder Theoreme überprüft werden sollen.
  • Eine Beurteilung der ständigen Mitarbeit eignet sich eher für team- und prozessorientierte Arbeitformen (Gruppenarbeit, workshops, Seminare, Projekte) bei denen eine konstante, kaum fluktuierende Lerngruppe zusammengearbeitet hat.
Bei der Beurteilung einer Leistung in team- und prozessorientierten Arbeitsformen ist auch zu entscheiden, zu welchem Anteil der Prozess der Arbeit – und nicht nur das Produkt – in die Leistungsbeurteilung einbezogen wird. Empfohlen wird hier, eher einen hohen Anteil (40-80%) der Arbeitsleistung während des Arbeitsprozesses in die Leistungsbeurteilung einzubeziehen, Dieser Anteil muss vorher festgelegt werden und für die SchülerInnen/ Studierenden transparent sein (Arbeitskontrakt).
Symbole
markiert den Inhalt einer Lerneinheit.
markiert die Dauer einer Lerneinheit.
markiert referenzielle Begriffe am Beginn einer Lerneinheit.
markiert Definitionen.
markiert Leitfragen.
markiert ein Beispiel.
markiert eine Übung.

Farbig markierte Worte verweisen auf eine zugeordnete Begriffserklärung.