10 Feedbackregeln
Feedback
1. Feedback geben und nehmen ist freiwillig. Geben Sie dabei auch an, über welche Bereiche Sie Feedback geben oder nehmen wollen.

2. Geben Sie Feedback so, dass Lust auf mehr entsteht und Feedback nicht zur traumatischen Erfahrung wird. Sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre.

3. Rechtfertigen Sie sich nicht wenn Sie Feedback nehmen.

4. Feedback sollte sich nie auf die Gesamtpersönlichkeit der/des Lehrers/in richten, sondern immer nur auf Teilaspekte des Unterrichts. Machen Sie keine umfassende Charakteranalyse, sondern beschreiben Sie was sie sehen.

5. Geben Sie sachliche Informationen. Keine Werturteile wie Gut oder Schlecht, Richtig oder Falsch, sondern Kriterien wie Häufig/Selten.

6. Machen Sie Verbesserungsvorschläge und suchen Sie nicht ständig Fehler.

7. Zeigen Sie bei Verbesserungsvorschlägen auch Realisierungsstrategien auf.

8. Lassen Sie sich keine Zeit. Im Allgemeinen gilt: je schneller Feedback erfolgt, umso effektiver ist es.

9. Machen Sie es öfter. Allgemein gilt je häufiger Feedback passiert, umso besser das Lernverhalten.

10. Feedback sollte regelmäßig erfolgen und institutionalisiert, d.h. in einer ernsthaften Form mit geregelten Abläufen erfolgen.

(vgl. Grell, 1989, 181f.; Grant, 1994, 343f.; Rabenstein [u.a.], 1999)
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