Frauen und Nachrichten
Der Frauenanteil in der Nachrichtenmedienproduktion

Film und Fernsehen sind immer auch ein Spiegel der Gesellschaft. Insofern wird auch in den Medien Diskriminierung von Frauen sichtbar.

Anfang der 1980er Jahre war rund jedeR fünfte JournalistIn eine Frau. Mitte der 1980er Jahre jedeR vierte. Im Jahr 2000 betrug der Anteil weiblicher MedienmitarbeiterInnen auch nur 28 Prozent (vgl. Aichinger 2001, S. 36.). Der ORF hat heute zwar mit Monika Lindner eine Fernsehintendantin, und bei den Printmedien gibt es mehr Ressortchefinnen als früher, aber immer noch gilt: je höher die Ränge, desto niedriger der Frauenanteil.

Vor allem in Führungspositionen und in traditionell "männlichen" Ressorts (1999 - Außenpolitik/Wirtschaft: 26 % und Innenpolitik: 33% Frauenanteil, vgl. Aichinger 2001, S. 31.) sind Frauen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Frauen arbeiten hauptsächlich im "sekundären Arbeitsmarktsegment", also in den weniger macht- und prestigeträchtigen Ressorts. Sie verdienen weniger, sind weniger oft fix angestellt und haben geringere Aufstiegschancen.
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