Frauen als ModeratorInnen
Es ist noch nicht lange her, dass Frauen im Hörfunk und im Fernsehen sogar das Sprechen von Nachrichten untersagt war, weil ihre Stimme als zu hoch und zu wenig autoritätsgebietend empfunden wurde.

Die erste weibliche SprecherIn war Annemarie Berthé (gest. 1995), die bereits in den 1960er Jahren die Zeit im Bild moderierte. Sie blieb aber lange Zeit eine Ausnahme. In Deutschland gab es beispielsweise erst 1971 eine Sprecherin (ZDF). Diesbezügliche Ausnahmeerscheinungen sind auch Ingrid Wendl, die 1972 die erste Sportberichterstatterin im deutschen Sprachraum wurde, sowie Trautl Brandstaller (Leiterin des Magazins Prisma) und Ursula Stenzel, die ab 1980 politische Sendungen moderierte.

Während Frauen bei der Gestaltung von Nachrichten nach wie vor enorm unterrepräsentiert sind, gibt es heute bei den ModeratorInnen vergleichsweise viele Frauen, vor allem bei privaten Sendern. Diese Frauen sind nicht nur klug und eloquent, sondern auch jung und schön. Werden sie älter, verschwinden sie - im Gegensatz zu ihren männlichen KollegInnen – oft von der Bildfläche.
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