Curriculumsentwicklung
Empfehlungen für die Gestaltung der Geschichtslehrpläne in der Sekundarstufe

Titelei eines Methodenbuches von Johann Ignaz von Felbinger (1724-1788).(Zum Vergrößern klicken Sie hier).


Ein zentrales Feld der internationalen bildungspolitischen Arbeit ist die Einflussnahme auf die Struktur und die Inhalte der Schullehrpläne. So wie bei der Schulbuchanalyse geschieht diese Einflussnahme in Form von Empfehlungen, die zunächst in entsprechenden Projekten, Symposien und Studien vorbereitet, dann im Entwurf an die nationalen Bildungskommitees weitergeleitet und schließlich im Rahmen der Ständigen Konferenz der Europäischen Erziehungsminister beschlossen werden.

Zwischen den späten 1950er und frühen 1970er Jahren organisierte der Europarat eine Serie von Symposien, die sich mit der grundsätzlichen Rolle, den Zielen und den Inhalten des Geschichtsunterrichts in der Sekundarstufe befassten. Wichtige Beschlüsse dieser frühen Arbeit wurden 1965 auf dem Symposium von Elsinor (DK) gefasst. Den Text der Empfehlung, welche auch eine Liste von Themen einer allen Nationalgeschichten gemeinsamen, europäischen Geschichte enthält, können Sie hier nachlesen.

Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime 1989 und dem Ende des Kalten Krieges - Ereignisse, die man mit einigem Recht auch als "europäische Revolution" bezeichnen könnte - bekamen die Fragen nach der Gestaltung des Geschichtsunterrichts in den Sekundarschulen neue Aktualität. Das Symposium in Brugge (1991) war das erste gesamteuropäische Symposium, an dem Vertreter von 36 Ländern über zukünftige Schwerpunkte des Geschichtsunterrichts in Europa diskutierten. Die wichtigsten Ergebnisse dieses Symposiums können Sie hier nachlesen.
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