Wozu wissenschaftlich lesen und dokumentieren?
Lukas Cranach der Ältere, Kardinal Albrecht von Brandenburg als Hl. Hieronymus im Gehäus (1525)Es soll ja Menschen geben, die sich – egal ob sie Romane oder Fachliteratur lesen – an (fast) alles erinnern können, was Ihnen in einem Text an Information untergekommen ist. Und noch dazu wissen sie noch Tage und Monate nach der Lektüre, in welchem Buch und auf welcher Seite die entsprechenden Stellen zu finden sind.

Das Gedächtnis eines Großteils der Leser/innen – und dazu gehören wahrscheinlich auch Sie – ist von der Text- und Informationsfülle, die man in wissenschaftlichen Werken findet, aber schlichtweg überfordert. Es ist schon oft recht mühsam, den Aufbau, die Struktur und den Inhalt eines Buches zu durchschauen. Wer einen komplexeren wissenschaftlichen Text 'einfach nur so' durchliest, wird auch kaum in der Lage sein, alle relevanten Aussagen herauszufinden. Ähnlich verhält es sich mit den herkömmlichen Dokumentationsformen wie Kopieren und Unterstreichen, die bei umfangreicheren wissenschaftlichen Arbeiten sehr schnell an Ihre Grenzen stoßen.


Für das wissenschaftlichen Lesen und Dokumentieren Dokumentation haben sich deshalb Methoden und Techniken entwickelt, mit denen man Texte systematisch erschließen und die Lektüreergebnisse für die weitere Arbeit aufbereiten kann.

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