Karteikarte und/oder Datenbank
Auf Karteikarten oder in einer Datenbank können Sie wichtige Textpassagen exzerpieren oder zitieren, eigene Kommentare anfügen, Personendaten und Literaturangaben dokumentieren. Fundstellennachweise geben Ihnen die Möglichkeit, rasch zu einer bestimmten Textstelle in einem Buch zurückzukehren und sie noch einmal genauer zu studieren. Die Anlage solcher Karten oder Datenbankrecords fördert und intensiviert die Lesearbeit, da Sie in Texten nicht nur wichtige Informationen auffinden, sondern auch Metainformationen in Form von Schlagworten vergeben müssen.

Vorteil: Mit Karteikarten und Datenbanken können Sie die dokumentierten Leseergebnisse besonders schnell wieder zugänglich machen. Auch die Gruppierung und das Sortieren von Informationen entlang neuer Fragestellungen ist hier über Schlagworte, Personenangaben – oder in einer Datenbank durch Suchfunktionen – (bei Kenntnis des Systems) relativ einfach möglich. Die Wiederverwendbarkeit der Lese- und Dokumentationsarbeit wird dadurch deutlich verbessert.

Nachteil: Die Anlage eines Karteikastens oder einer Datenbank ist relativ aufwendig. Neben der Exzerptarbeit müssen Sie auch noch Schlagworte vergeben. Wenn Sie keine Datenbankkenntnisse besitzen, wird es auch eine Zeit dauern, bis Sie mit dem System im Alltag arbeiten können. Zettelkarteien und Karteikästen können eine finanzielle Belastung werden. Gegenüber maschinellen Datenbanksystemen sind sie noch dazu wenig flexibel – allerdings gibt es genügend Forscher/innen, die nach wie vor auf dem haptischen Erlebnis der 'Zettelwirtschaft' bestehen. Vor die Wahl gestellt, sollten Sie heutzutage aber eher eine Computerdatenbank verwenden. Egal ob Sie Karteikarten oder Datenbanken benutzen, in beiden Fällen besteht die Gefahr, dass der Gesamtzusammenhang der Lesedokumentation verloren geht.

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