Enzyklopädien
Seit dem 18. Jahrhundert gibt es die großen Enzyklopädien, die den Anspruch haben, das gesamte Wissen einer Epoche entweder nach einer Systematik gegliedert oder nach einer alphabetischen Anordnung der Begriffe zur Verfügung zu stellen; berühmte frühe Beispiele dafür wären Zedlers Universallexikon (64 Bände und 4 Supplementbände, 1732-1754) und die Encyclopédie von Diderot und d’Alembert (35 Bände, 1751-1780). Mit der zunehmenden Ausdifferenzierung des Wissens wird spätestens ab dem 20. Jahrhundert der universale Anspruch kaum mehr einlösbar, weswegen zunehmend Enzyklopädien zu einzelnen Wissensgebieten erscheinen.