Aneignung von Information, Informationsaustausch
DenkerWie bereits bei den Arten der Information dargelegt, gibt es Information, die aktiv angeboten wird und Information, die zufällig oder zumindest passiv auffindbar ist. Auch der Prozess der Aneignung von Information kann ein bewusster und ein unbewusster sein! Wir können Literatur, Quellen, methodische und technische Information aufgrund einer wissenschaftlichen Fragestellung / Thesenbildung systematisch entwickeln, oder uns auch von der "Intuition" leiten lassen. Der große Nachteil bei intuitionsgeleiteter Arbeit ist das Fehlen jeglicher Möglichkeit der systematischen Reflexion über die Arbeit. Auch intuitive Informationsaneignung baut oft auf (unreflektierte) Fragen und Thesen auf; da diese aber nicht explizit gemacht wird (vielfach auch gar nicht ins Bewusstsein dringen) kann sie auch nicht in Frage gestellt werden. Diese vielfach praktizierte Arbeitsweise schützt zwar vordergründig vor Kritik, verhindert aber gleichzeitig auch eine systematische, wissenschaftliche Beweisführung.
Die Offenlegung der Informationsflüsse hingegen bietet die Möglichkeit aufbauend auf der Kritik der Fachkolleg/inn/en die Informationsauswahl zu optimieren. Im besten Fall kommt es nach der Informationsaneignung zu einer Rückkoppelung zum Informationsanbieter um eventuell die Qualität der angebotenen Information zu ergänzen und zu optimieren.

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