Das Didaktische Dreieck
Einführung in die Unterrichtsplanung
Das von Ruth Cohn (1997) entwickelte Didaktische Dreieck beschreibt die grundsätzliche Interdependenz der drei Komponenten "Lehrer/in – Schüler/innen – Thema" im Prozess des Lehrens und Lernens. Die Interdependenz zwischen dem Thema sowie den sozialen/ kommunikativen Beziehungen, die zwischen dem/r LehrerIn und einer Gruppe von SchülerInnen besteht, hat auch Relevanz für die Unterrichtsplanung.

"Interdependenz" bedeutet, dass jede der drei Komponenten Einfluss auf das Lerngeschehen nimmt. Wenn zum Beispiel ein/e LehrerIn die Beziehung zu den SchülerInnen durch Einführung einer neuen Methode verändert, hat das auch Einfluss auf die Wahrnehmung des Themas seitens der SchülerInnen. Wenn ein/e LehrerIn das Thema unter neuer Zielsetzung behandelt (z.B. problemorientiert, multiperspektivisch) wird das auch Einfluss auf die Lernarrangements haben, die er/sie mit der Lerngruppe trifft. Wenn die SchülerInnen z.B. selbst zu Thema forschen und dadurch den Lerninhalt mitbestimmen, verändert dies auch die Rolle, welche der/die LehrerIn im Lernprozess einnehmen kann.

"Interdependenz" bedeutet, dass jede der drei Komponenten Einfluss auf das Lerngeschehen nimmt. Wenn zum Beispiel ein/e LehrerIn die Beziehung zu den SchülerInnen durch Einführung einer neuen Methode verändert, hat das auch Einfluss auf die Wahrnehmung des Themas seitens der SchülerInnen. Wenn ein/e LehrerIn das Thema unter neuer Zielsetzung behandelt (z.B. problemorientiert, multiperspektivisch) wird das auch Einfluss auf die Lernarrangements haben, die er/sie mit der Lerngruppe trifft. Wenn die SchülerInnen z.B. selbst zu Thema forschen und dadurch den Lerninhalt mitbestimmen, verändert dies auch die Rolle, welche der/die LehrerIn im Lernprozess einnehmen kann.
