Kompetenzaufbau
Lehr-/Lernziele
Kompetenz bezeichnet in der Didaktik einen aktiv einsetzbaren Wissensbestand, über den eine Person bewusst verfügen kann und den sie in ihrem sozialen (politischen, kulturellen) Handeln nutzbar machen kann. So kann jemand in einem bestimmten Fachbereich kompetent sein, er/sie kann über soziale und kommunikative Kompetenz oder auch über reflexive Kompetenz verfügen.

Soll fachliche oder kommunikative Kompetenz aufgebaut werden, so bedarf es dazu längerer Lernprozesse. Der Erwerb einer Kompetenz ist keine Angelegenheit einer Unterrichtsstunde, sondern einer kontinuierlichen Lehr- und Lernarbeit, welche meist über einige Monate oder Jahre geht.

In der Lerndimension geht es beim Kompetenzaufbau um ein komplexes Lernziel. Kompetenzaufbau zielt auf eine Integration von Wissen in die Handlungskompetenz einer Person. Er geht damit über Informationsverarbeitung und reflektiertes Wissen hinaus und zielt auf die assoziative und emotionale Integration dieses Wissens in die Handlungsdimension eines Adressaten. Der Ausbildungsprozess umfasst dementsprechend neben theoretischen auch praktische Teile.

In der didaktischen Planung werden Sie zum Kompetenzaufbau vermutlich team- und prozessorientierte Lernformen heranziehen. Von großer Bedeutung ist beim Kompetenzaufbau die regelmäßige Einführung von Rückkopplungsschleifen sowie von Reflexionsformen, welche den Lernprozess der AdressatInnen unterstützen. Die Überprüfung der Lernziele wird am sinnvollsten in Form einer qualitativen Evaluierung des Lernfortschritts erfolgen.
Symbole
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